DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

„Ich möchte kein fahrendes Handy”: Leser diskutieren zur Zukunft der Autoindustrie

Technologie

„Treffender Artikel. Fahre selbst seit Jahrzehnten Produkte des VW-Konzerns und kenne die Vor- und Nachteile dieser Produkte. Und auch die des Herstellers. Da wird viel zu oft noch gedacht wie vor Jahrzehnten. Das gilt vor allem auch für Service der Markenhändler - völlig antiquiert! Die Krise bei VW ist noch nicht groß genug, es muss noch viel mehr weh tun, bis die aufwachen.“ Zum Originalkommentar „Das Problem sind die BWL-Controller auf allen Ebenen, auch bei den Zulieferern. Man verbessert keine Lücken der Spezifikation und liefert unfertige Module, um Zahlungsmeilensteine zu halten. Am Ende sammelt sich ein Berg von Fehlern, die jedem Lieferanten nachgewiesen werden müssen. Würde man die rein technische Ebene in Ruhe lassen, wären vieles schneller fertig. Nicht umsonst sind alle Tech-Bros in den USA mit technischem Hintergrund und selfmade man, während bei uns Juristen und BWLer die oberen Posten besetzen.“ Zum Originalkommentar „Ich muss hier einen ganz anderen, unerwähnten Aspekt des Autobauens beschreiben: die Stimme des Kunden. Ich will kein Auto, das mit Elektronik vollgestopft ist. Ganz im Gegenteil. Ich möchte ein Auto, das so einfach wie möglich zu fahren ist. Ich will nicht bei jeder kleinen Einstellung stundenlang durch das Handbuch suchen, z. B. wie man die Spiegel einklappt usw. Mein Fazit: Wer ein einfach zu fahrendes Auto herstellen kann, das eine Mindestreichweite von 500 km hat (also kein E-Auto) und mindestens 200.000 km fahren kann, hat gewonnen.“ Zum Originalkommentar „Schauen wir mal, wie es mit der Langzeitqualität und Wertstabilität aussieht. Klingt für mich wie TEMU-Produkte. Neu-neu-neu und kaum beim Kunden schon veraltet. Und dank Elektronik ohne Ende kann auch nichts mehr repariert werden, nur für tausende Euro ganze Steuerelektronik ausgetauscht. Und wer nicht IMMER zum Hersteller zur Inspektion fährt - und die kann man nur dort machen für viele Hundert Euro - der verliert sofort die Garantie oder später wird sogar per Software das Auto stillgelegt. Aus Sicherheitsgründen natürlich.“ Zum Originalkommentar „V-Cycle gibt es nicht nur bei Fahrzeugen, sondern auch bei allen Komponenten. Kurz gesagt heißt es, dass man etwas gegen die Spezifikation testet, bevor man es an den Kunden ausliefert. Sprich, man ist einigermaßen sicher, dass es im Auto funktioniert. Den ganzen agilen Mist, der aus der Softwarewelt kommt, kennt man zur Genüge: Software, die an den Kunden ausgeliefert wird, funktioniert nicht richtig und braucht zig Updates, bis sie auch nur einigermaßen das tut, was sie soll. Bei reiner Software ist das aus Kundensicht schon übel genug. Aber bei Hardware taugt dieser Ansatz rein gar nicht, weil man Hardware bei weitem nicht so schnell ändern kann wie Software. Denn dafür muss man nicht einfach am Rechner ein bisschen rumklimpern, sondern Werkzeuge anpassen oder gleich ganz neu herstellen. Das geht im Gegensatz zu Software nicht von heute auf morgen. Sprich als Kunde bekommt man eine Banane. Die reift bekanntlich auch beim Kunden. Ich bevorzuge hingegen Fahrzeuge, die von Anfang an funktionieren und dank intensiver Erprobung lange leben.“ Zum Originalkommentar „Schön und gut, mag ja alles sein. Es sind aber nicht die Chinesen, die unsere Autoindustrie kaputtmachen, weil keiner mehr Mercedes, BMW, VW, Audi und andere fahren will. Das sind deutsche und EU-Politiker, die mit wahnwitzigen Vorgaben, die außer uns niemand in der Welt erfüllen muss, die Produktionspreise nach oben jagen, dann den Verbrenner ganz verbieten wollen. Die eine Energiewende in den Wahnsinn begonnen haben (die monatliche Kugel Eis zu 1 DM, die uns das mal kosten sollte, ist schon längst zu fast 600 Kugeln à 50 Cent geworden, PRO MONAT) und uns damit die heftigsten Energiekosten aller Industrieländer geben. Die unseren Wohlstand abgraben, indem ohne jedes Hinterfragen mit Glaubenseifer unser Gas von RU gekappt wird usw. Erst damit hat alles angefangen, den Bach runterzugehen, als aus ideologischen Gründen das Gas abgedreht wurde … von uns, nicht von den Russen. AKW-Aus, Energiewende, Verbrenner-Aus, Gas-Stopp – hätte man alles machen können, mit vernünftigen Plänen, und es würde uns immer noch gut gehen. Man hätte, gut geplant und ausgeführt, sogar viele Asylanten aufnehmen können. Stattdessen setzte man die Dümmsten der Dummen an die Schalthebel der Macht oder die Gierigsten der Gierigen, und nun haben wir den Salat. Aber dass es DE gut gehen würde bei der Deindustrialisierung, das war auch nicht der Plan. Der nächste Schritt ist Krieg gegen RU.“ Zum Originalkommentar

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