DAX +0,15 % 26.338,61 Pkt 18:00:00 MDAX +0,29 % 32.356,98 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,14 % 6.530,45 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,71 % 53.459,78 Pkt 22:42:57 S&P 500 -0,69 % 7.745,06 Pkt 22:42:27 Nasdaq -0,59 % 26.644,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,91 % 67.896,88 Pkt 05:44:45 Gold -0,53 % 4.450,10 USD 05:49:41 Silber -1,41 % 65,30 USD 05:49:44 Brent +0,53 % 91,35 USD 05:44:42 WTI +0,73 % 85,12 USD 05:49:44 Bitcoin -0,58 % 64.112,23 USD 05:59:45 EUR/USD +0,03 % 1,15770 USD 05:58:56 EUR/GBP +0,07 % 0,85500 GBP 05:59:48 EUR/CHF -0,14 % 0,93920 CHF 05:59:47 EUR/JPY +0,20 % 184,653 JPY 05:59:48

"Ich verstehe ihn": Trump lobt Nordkoreas Kim und bestätigt Kontakte

Welt

Ist ein gutes Verhältnis zum Diktator in Nordkorea erstrebenswert? Für US-Präsident Trump durchaus. Nach Jahren der Funkstille steht er jetzt angeblich wieder im Austausch mit Kim. Über das verbündete Südkorea äußert er sich enttäuscht. US-Präsident Donald Trump hat neue Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angedeutet. Auf die Frage, warum Kim nicht auf seine jüngst geäußerten Gesprächswünsche reagiert habe, sagte Trump vor Reportern im Oval Office: "Woher wissen Sie, dass er nicht geantwortet hat?" Als er weiter gedrängt wurde, ob Kim tatsächlich geantwortet habe, antwortete Trump: "Ja, hat er." Als er gefragt wurde, in welchem Stadium sich die Gespräche mit Kim befänden, fügte Trump hinzu, es sei "sehr positiv". Der US-Präsident nannte jedoch keine weiteren Details. Trump bekräftigte außerdem sein Lob für Kim. Er sagte, seine vergangenen Treffen mit Nordkoreas Machthaber hätten die Spannungen mit Pjöngjang verringert. "Sehen Sie, ich mache es in Wirklichkeit viel sicherer", sagte er. Kim habe ihn stets "mit großem Respekt" behandelt. "Ich verstehe ihn, er versteht mich", fügte Trump hinzu. In seiner ersten Amtszeit hatten die beiden Briefe ausgetauscht, in denen sie sich gegenseitig schmeichelten. Trump traf Kim damals insgesamt drei Mal, seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr jedoch noch nicht. Frust über Südkoreas Haltung im Iran-Krieg Der US-Präsident wiederholte seine Kritik an Südkorea. Er verübelt dem Verbündeten die Weigerung, sich an den US-Militäreinsätzen gegen den Iran zu beteiligen. "Wir können nicht überall herumgehen und all diese Länder beschützen, vor allem dann nicht, wenn sie nicht da sind, um uns zu helfen", sagte Trump. Trump hatte am Sonntag angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit Südkorea "wesentlich" verringern zu wollen. Die gemeinsamen Manöver seien "nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)", erklärte Trump auf Truth Social. Darüber hinaus seien die Übungen auch ein Signal, das "total unangemessen und feindlich" gegenüber Nordkorea sei. Der US-Präsident betonte weiter, während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea "nicht bedrohlich" und "respektvoll" verhalten. Angesichts seiner "sehr guten Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim sei er "nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen". Trumps Ankündigung wurde parteiübergreifend verurteilt. Der ranghöchste Demokrat im Streitkräfteausschuss des Senats, Jack Reed, sprach von einer "wahnwitzigen, planlosen Entscheidung" des US-Präsidenten. Heftige Kritik kam auch von dem republikanischen Senator Thom Tillis - er verwies insbesondere auf Nordkoreas Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine. Washington und Seoul halten seit den 1950er Jahren gemeinsame Militärmanöver ab. Sie sollen ein Signal der Abschreckung gegen nordkoreanische Aggressionen senden und die Einsatzbereitschaft der Verbündeten demonstrieren. Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums hat am Montag die gemeinsame Militärübung "Ulchi Freedom Shield" begonnen. Ungeachtet der Einwände Trumps verlaufe das Manöver "wie geplant".

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