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Ida Wobker nach Schlägerwurf in Wimbledon disqualifiziert

Sport

Ida Wobker musste in Wimbledon einen bitteren Rückschlag hinnehmen: Die deutsche Tennisspielerin wurde nach einem Schlägerwurf disqualifiziert.

Im sportlichen Wettkampf gehen die Emotionen manchmal mit den Spielern durch. Für die Tennisspielerin Ida Wobker (15) hatte das bei den Junior Championships von Wimbledon jedoch schwerwiegende Folgen.

In ihrer Partie gegen die Rumänin Maria Valentina Pop (16) lag die Deutsche zurück. Aus Frust schleuderte sie ihren Schläger auf den Boden. Der prallte ab und flog auf Court 11 ins Publikum. Verletzt wurde dabei niemand. Für die 15-Jährige bedeutete der Schlägerwurf dennoch das Aus. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung waren die Nachwuchsspieler vor Turnierbeginn ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass sie disqualifiziert werden, wenn Schläger auf derartige Weise "den Platz verlassen".

Ida Wobker schämt sich für den Vorfall

Dem "Bild"-Bericht zufolge fing Wobkers Betreuerin Barbara Rittner den Schläger auf. Die Partie wurde unterbrochen, nach rund zehnminütiger Beratung dann die Ansage: Die Partie ist vorbei, Wobker ist disqualifziert.

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Nach dem Match sprach Rittner von einem unglücklichen Vorfall. "Eigentlich ist sie null aggressiv", sagte sie der Boulevardzeitung. Sie habe die 15-Jährige anschließend ins Schiedsrichterbüro begleitet. Nach der Disqualifikation sei Wobker völlig aufgelöst gewesen. "Sie hat nur geweint und schämt sich sehr", berichtete Rittner. Sie sei aber überzeugt, dass der Nachwuchsstar aus dem Vorfall lernen werde.

Ganz vorbei ist das Turnier für Wobker nach der Disqualifikation aber nicht. Mit der Tschechin Denisa Zoldakova (18) darf sie im Doppel antreten.

Platz 689 der Damen-Weltrangliste

Ida Wobker gilt als vielversprechendes Nachwuchstalent. Mit nur 14 Jahren stieg sie im vergangenen Jahr auf Rang 927 in die WTA-Weltrangliste ein und war zu diesem Zeitpunkt die jüngste Spielerin in den Top 1000. Inzwischen hat sich die Spielerin aus dem Osnabrücker Land auf Platz 689 vorgearbeitet. (paf/spot) © 1&1 Mail & Media/spot on news

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