ID.Tiguan: Premiere mit 299 PS und Allrad
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VW macht Ernst: Der ID.Tiguan steht in den Startlöchern und soll die Nachfolge von ID.4 und ID.5 antreten. Mit über 900.000 verkauften Vorgänger-Einheiten sind die Erwartungen hoch. AUTO BILD hatte die Gelegenheit, den neuen Elektro-SUV vorab zu testen.
Bügelgriffe feiern Comeback
Schon beim Einsteigen überrascht der ID.Tiguan mit einem nostalgischen Detail: Die klassischen Bügelgriffe sind zurück. Im Cockpit bleibt vieles unter Tarnung, doch sportliche Sitze und ein verdächtiges Lenkrad deuten auf eine mögliche R-Line-Version hin. Ein Novum für die ID-Reihe.
Im Test saß unser Redakteur im vorläufigen Topmodell „Pro 4Motion“: Zwei Elektromotoren, Allradantrieb und 299 PS lassen aufhorchen. Die 77-kWh-Batterie soll bis zu 560 Kilometer schaffen, so VW. Der Wagen wirkt vertraut, die Fahrstufe wird über den Lenkstockhebel gewählt. One-Pedal-Driving funktioniert tadellos.
Fahrwerk und Komfort
Das DCC-Fahrwerk des ID.Tiguan wurde optimiert und bietet eine ausgewogene Abstimmung, auch mit 21-Zoll-Rädern. Die Progressivlenkung überzeugt mit gutem Feedback. Im Innenraum herrscht Ruhe, der Verbrauch liegt bei 19,9 kWh/100 km.
Mit maximal 165 kW DC-Ladeleistung bleibt VW hinter einigen Konkurrenten zurück. Immerhin: Von zehn auf 80 Prozent dauert es nur 29 Minuten. Die Anhängelast wurde auf zwei Tonnen erhöht, ein Pluspunkt für das Topmodell mit „Traction“-Modus.
Verschiedene Antriebsoptionen
Neben dem Pro 4Motion gibt es den ID.Tiguan als „Pure“ und „Pro“ mit Heckantrieb. Die Basisversion bietet 190 PS und 450 Kilometer Reichweite. Der „Reichweitenmeister“ Pro schafft bis zu 600 Kilometer mit 286 PS.
Preis bleibt spannend
Spannend wird der Preis: Während der ID.4 ab 40.580 Euro startete, könnte der ID.Tiguan Pure um die 43.000 Euro kosten. Doch die Preisliste bleibt vorerst unter Verschluss.
Den ausführlichen Test lesen Sie bei AUTO BILD.