Igho „Tiny“ Ubiribo: Penis-Filler führte zu tödlicher Embolie
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Bangkok – Ein vermeintlich harmloser Schönheitseingriff wird für ihn zur Todesfalle!
Der britisch-nigerianische Influencer und Unternehmer Igho „Tiny“ Ubiribo (43) wollte während eines Luxusaufenthalts in Bangkok offenbar seinem besten Stück zu mehr Umfang verhelfen. Wenige Stunden später war er tot. Das ergab jetzt eine Untersuchung der Londoner Gerichtsmedizin.
Ubiribo, der bei Instagram rund 185.000 Follower hatte und für seinen luxuriösen Lebensstil bekannt war, ließ sich laut „ Bangkok Post“ Anfang März in einer Klinik in Bangkok einen sogenannten Penis-Filler spritzen. Dabei wurden nach den Ermittlungen 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain injiziert. Die Klinik wurde bislang nicht öffentlich genannt.
Nach dem Eingriff kehrten Ubiribo und seine Ehefrau Danielle Simba Allen (44) in ihr Hotel zurück. Das Paar gönnte sich anschließend eine Massage. Dort verschlechterte sich sein Zustand plötzlich dramatisch. Der 43-Jährige klagte über starke Brustschmerzen und brach gleich mehrfach zusammen. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Sukhumvit Hospital in Bangkok. Dort vermuteten Ärzte eine lebensgefährliche Lungenembolie.
Geplant war eine Computertomografie, um die Ursache festzustellen. Aber dazu kam es nicht mehr. Noch vor der Untersuchung verlor Ubiribo das Bewusstsein. Ärzte kämpften anschließend über 100 Minuten lang um sein Leben. Ohne Erfolg. In den frühen Morgenstunden des 6. März wurde er für tot erklärt.
Obduktion bringt schockierende Erkenntnis
Monate später untersuchten britische Gerichtsmediziner die Todesursache genauer. Dabei fanden sie in der Lunge Material, das der injizierten Hyaluronsäure entsprach. Die Londoner Gerichtsmedizinerin Jean Harkin hielt in ihrem Abschlussbericht fest, dass Ubiribo „als Folge eines kosmetischen Eingriffs im Ausland“ gestorben sei. Todesursache sei eine Lungenembolie nach einer Injektion von Hyaluronsäure in den Penis gewesen.
Penis-Filler werden in vielen Kliniken als schneller kosmetischer Eingriff beworben. Fachärzte warnen jedoch seit Jahren vor möglichen schweren Komplikationen. Dazu zählen unter anderem Infektionen, Narbenbildungen, Gefäßverschlüsse, Empfindungsstörungen und in seltenen Fällen lebensbedrohliche Zwischenfälle.