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Ikkimel mischte „Moma“ mit Fußball-Sex-Song auf: So reagiert ZDF

Allgemein

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Mainz (Rheinland-Pfalz) / Berlin – Der Auftritt von Rapperin Ikkimel (29, bürgerlich Melina Gaby Strauß) im „ZDF-Morgenmagazin“ sorgte für reichlich Diskussionen und Irritationen. Jetzt reagiert der Sender auf den Wirbel rund um die Einladung des Popstars und ihren Fußball-Sex-Song. Ein ZDF-Sprecher erklärt gegenüber BILD: „ Ikkimel wurde im Rahmen der aktuellen Fußballberichterstattung ins ZDF -Morgenmagazin eingeladen. Ihr Song greift das Thema Fußball aus einer popkulturellen Perspektive auf und hat insbesondere bei jungen Menschen große Aufmerksamkeit erhalten. Das ZDF-Morgenmagazin bildet solche gesellschaftlichen und popkulturellen Phänomene regelmäßig ab.“ Mit dieser Begründung verteidigt das ZDF die Entscheidung, Ikkimel im Rahmen der Fußball-Berichterstattung in die Sendung eingeladen zu haben. Im seeeehr kurzen Rock rappte die Berlinerin passend zur WM dort am Montagmorgen über „Fußballmänner“. „Tiki-Taka in ’nem Tanga“ Im gleichnamigen Song hieß es etwa: „Die Farbe seines Trikots passt perfekt zu meinem Lippenstift / Mir geht einer ab, wenn er in den Winkel trifft“. Oder auch: „Sie hat einen Fanclub, ausgerechnet von Hertha/Bitch, warum nicht Kreisliga, die gehen eh viel härter“. Ihr Fazit im Song: „Fußballmänner, alles Penner / Bierbauch, Bratwurst, lecker-schmecker / Lattenkracher, Mertesacker , Tiki-Taka in ’nem Tanga“. Das veranlasste Moderator Andreas Wunn (51) zu einer Art Einordnung direkt nach dem Auftritt: „Liebe Fußballmänner, nicht beleidigt sein! Das ist Provokation und Kunst und trifft gerade so richtig einen Nerv bei der Generation Z.“ Nur, dass die Generation Z (also Menschen, die in den Jahren 1995 bis 2010 geboren wurden) weder im Studio noch (mehrheitlich) vor dem Fernseher saß. Der Auftritt der Rapperin hatte deshalb bei vielen Zuschauern für Irritationen gesorgt und eine Debatte über die Programmentscheidung ausgelöst. Das ZDF verweist nun wie Wunn darauf, dass das „Morgenmagazin“ regelmäßig gesellschaftliche und popkulturelle Entwicklungen aufgreife – insbesondere dann, wenn sie eine größere öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen. Ikkimel kommentiert Auftritt selbstironisch Was sagt Ikkimel selbst? „Heute spiele ich vor einer Schulklasse und Ü50. Hell yeah“, kommentierte sie ihren Live-Auftritt im ZDF selbstironisch in ihrer Instagram-Story – und bezog sich damit auf das überwiegend ältere Publikum im Studio. Dass sie das sonst eher gediegene „Moma“ mit ihrem Auftritt aufmischen würde, war auch ohne diesen Kommentar klar. Eine aktuelle BILD-Anfrage zur Diskussion um ihren Auftritt ließ sie aber bisher unbeantwortet. Generell ist bei Ikkimel Provokation Programm. „Ich habe einfach gerne Sex und zeige und sage das auch. Wer das nicht mag, muss ja nicht hinhören oder hingucken. Aber vielen spreche ich damit wohl aus der Seele“, sagte sie BILD im Dezember.

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