Im Film von Voldemort ermordet: Fans trauern um „Harry Potter“-Zauberer Michael Byrne
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen London (Großbritannien) – Große Trauer um einen Schauspieler, den Millionen „Harry Potter“-Fans kennen. Michael Byrne, der u.a. als Zauberer Gellert Grindelwald in der Joanne-K.-Rowling-Verfilmung „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ bekannt wurde, ist tot. Der britische Kino-Star starb laut mehreren britischen Medien bereits am 20. Juni im Alter von 82 Jahren in seiner Heimatstadt London. Zur Todesursache wurde bislang nichts bekannt. In „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ spielte Byrne den gealterten Gellert Grindelwald. In einer der düstersten Szenen des Films wird seine Figur von Lord Voldemort ermordet. Für viele Fans bleibt genau dieser kurze, aber eindrucksvolle Auftritt unvergessen – auch weil die Figur Grindelwald später in den „Fantastische Tierwesen“-Filmen zur Hauptrolle wurde. Den jungen Grindelwald spielten hier aber Johnny Depp und Mads Mikkelsen. Auch bei „Indiana Jones“ und „James Bond“ dabei Neben „Harry Potter“ war Byrne in zahlreichen weiteren Kinohits zu sehen. Besonders bekannt wurde er als Nazi-General Vogel in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, wo er Harrison Ford (83) als Indiana Jones gegenüberstand. In Erinnerung blieb vor allem die Szene, in der Vogel den Abenteurer mit einem Faustschlag verabschiedet. Außerdem spielte Byrne in Kultfilmen wie „Braveheart“, „Gangs of New York“ und dem James-Bond-Abenteuer „Der Morgen stirbt nie“. Über 160 Rollen in Film und Fernsehen Der gebürtige Londoner war während seiner langen Karriere häufig als Bösewicht besetzt. Seine markanten, stechend blauen Augen machten ihn zu einem unverwechselbaren Gesicht auf der Leinwand. Insgesamt wirkte Byrne in mehr als 160 Film- und Fernsehproduktionen mit. 2019 verabschiedete er sich von der Bühne. Zuletzt stand er noch für die Serien „Bodies“ und „The Phoebus Files“ vor der Kamera.