DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 63.026,96 USD 19:03:00 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Im Test vor 15 Jahren: Apples iPad 2 war schlank, rank und schnell

Technologie

Das iPad 2 (Test) war im Jahr 2011 als Modellpflege des ursprünglichen iPads von Apple angedacht, um an die Konkurrenz von Samsung und Co. anzuschließen. Mit einem kompakteren Design, einem leistungsfähigeren SoC und einer längeren Akkulaufzeit konnte das Apple-Tablet überzeugen. Schlank und rank Die äußerlich auffälligste Änderung des iPad 2 gegenüber der ersten Generation war das deutlich schlankere Design des Tablets. Die Abmessungen fielen mit 241,2 × 185,7 × 8,8 mm (L × B × H) vor allem in der Dicke deutlich kompakter aus als beim ersten iPad. Dazu verpasste Apple dem iPad 2 eine Diätkur: Das Gewicht fiel bei den gleichen 9,7 Zoll mit 613 Gramm um gute 90 Gramm geringer aus als beim Vorgänger. Ansonsten behielt Apple die hochwertigen Materialien und gute Verarbeitung des ursprünglichen iPads bei. Das Gehäuse war weiterhin ein Unibody aus Aluminium, das rückwärtig von einem Apple-Logo geschmückt wurde. Abgesehen davon fand sich auf der Rückseite des Gehäuses die rückwärtige Kamera mit einem Megapixel, der eingebaute Mono-Lautsprecher sowie der SIM-Kartenschacht. Die Front des iPad 2 sah wie gewohnt aus. Der 9,7 Zoll große Bildschirm mit 1.024 × 768 Bildpunkten wurde von einem 2 cm dicken Rahmen umgeben. Neu war die VGA-Frontkamera über dem Bildschirm, die für Videoanrufe und Selfies genutzt werden konnte. An einen Computer oder ein Ladegerät wurde das iPad 2 über den verbauten Dock-Anschluss verbunden. Im Inneren des iPad 2 fand sich mit dem Apple A5 ein neues SoC, das über zwei Rechenkerne bei 1 GHz Taktrate verfügte. Dem standen 512 MByte Arbeitsspeicher zur Seite sowie zwischen 16 und 64 GByte Flash-Speicher, je nachdem, wie viel der Kunde ausgeben wollte. Damit war das iPad 2 in Sachen Hardware deutlich potenter als der Vorgänger und konnte sich auch der Konkurrenz mit schnellen SoCs wie dem Tegra 2 von Nvidia stellen. Preislich fing das günstigste iPad 2 mit 16 GByte Flash-Speicher bei 479 Euro an. Für jede weitere Verdoppelung des Speichers bis 64 GByte wurden weitere 100 Euro fällig. Wer zudem Mobilfunkunterstützung wollte, der musste weitere 120 Euro Aufpreis berappen. Im Alltag gewohnt gut Beim Display änderte sich gegenüber dem ersten iPad nichts. Die Auflösung und Displaygröße blieben identisch, die ermittelten Helligkeits- und Kontrastwerte waren gut, aber nicht außergewöhnlich. Trotz der fehlenden Änderungen in dieser Hinsicht war das Display des iPad 2 sehr gut und konnte mit guten Blickwinkeln sowie im Vergleich weniger Spiegelungen als mancher Konkurrent aufwarten. Die zusätzliche Rechenleistung machte sich bei der alltäglichen Benutzung positiv bemerkbar. Das iPad 2 reagierte stets zügig und flüssig, Ruckler waren vergeblich zu suchen. Das verbaute SoC konnte zudem mit einer deutlich besseren Spieleleistung aufwarten. Etwas Kritik gab es für das iPad 2 auf der Multimediaseite. Das begann bei den Kameras, die bestenfalls mittelmäßig waren und eher bescheidene Ergebnisse erzielten. Der Mono-Lautsprecher war wie beim ersten iPad zwar akzeptabel, aber nicht für Filmgenuss geeignet. Überzeugend war dafür ohne Frage der Safari-Browser, der eine der besten Möglichkeiten zur mobilen Internetnutzung bot. Zudem war Apples hervorragende App-Auswahl ein Pluspunkt für das iPad 2. Als letzte, sehr positive Eigenschaft war die Akkulaufzeit des iPad 2 zu nennen. Im Test waren bis zu 7:30 Stunden im 720p-Video-Dauertest möglich. Fazit Das iPad 2 war kein revolutionäres Produkt wie das erste iPad, aber eine durchweg gelungene Evolution des Konzepts. Mit mehr Leistung, einer besseren Akkulaufzeit und einem schlankeren und leichteren Design konnte Apple drei große Verbesserungen verbuchen. Perfekt war das iPad 2 damit keinesfalls, einer Empfehlung aber dennoch würdig. Zumindest einen Blick war das neue Apple-Tablet in jedem Fall wert. In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf: Apples Mac Mini war unflexibel und teuer High-End-Kühlung von Thermalright für 40 Euro Lenovo X1 und X220 waren schön oder praktisch SSDs von Crucial, OCZ und Extremememory im Duell Nuberts nuPro A-10 und A-20 mit dem perfekten Klang Das BitFenix Shinobi war ein tolles Gehäuse für nur 50 Euro HTCs Sensation mit Dual-Core verfehlte den Markt Scythes Mugen 3 war ein guter Allrounder für wenig Geld Samsungs Galaxy S II griff nach den Sternen Googles Nexus S mit Android in Reinform MSI HD 6970 und GTX 580 Lightning schossen am Ziel vorbei Intels Core i3-2100T sparte Strom und Leistung Der Scythe Susanoo war trotz vier Lüftern nur Durchschnitt Portal 2 als perfektes Sci-Fi-Puzzlespiel Intels Core i3-2100 bot Sandy-Bridge-Leistung für 95 Euro SilverStones Temjin TJ11 für hohe Ansprüche ab 560 Euro Die unerwartete Radeon HD 6790 gegen die GTX 550 Ti Die GeForce GTX 590 war Kopf-an-Kopf mit der Radeon HD 6990 Apples MacBook Air in der zweiten Generation

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