DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,57 % 65.724,25 Pkt 04:35:03 Gold -0,19 % 4.409,50 USD 04:45:14 Silber -4,59 % 63,09 USD 04:44:43 Brent +0,79 % 91,59 USD 04:45:06 WTI +0,25 % 84,71 USD 04:45:11 Bitcoin -0,60 % 64.293,08 USD 04:55:14 EUR/USD +0,02 % 1,15850 USD 04:54:57 EUR/GBP +0,07 % 0,85540 GBP 04:55:16 EUR/CHF +0,11 % 0,93990 CHF 04:55:16 EUR/JPY +0,02 % 184,561 JPY 04:55:16

Immer mehr junge Menschen ohne Job: Die meisten Betroffenen suchen laut Statistik gar keine Arbeit

Wissenschaft

Die Zahl junger Menschen ohne Job und Ausbildung ist in Deutschland weiter gestiegen. Zehn Prozent der 20- bis 24-Jährigen fielen 2025 in diese Gruppe, wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Vergleichsdaten der EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Fachleute sprechen von der NEET-Quote. Gemeint sind junge Erwachsene, die weder arbeiten noch lernen. Der Wert klettert seit Jahren – und hinter dem Anstieg steckt mehr als reine Arbeitslosigkeit. Denn die große Mehrheit der Betroffenen sucht nach den Daten gar keinen Job. Was heißt NEET überhaupt? NEET ist eine international gebräuchliche Abkürzung. Sie steht für „not in Employment, Education or Training“ – also nicht in Beschäftigung, Ausbildung oder Weiterbildung. Das Statistische Bundesamt bezieht die Quote in diesem Vergleich auf die 20- bis 24-Jährigen. Wer in dieser Altersgruppe weder einen Arbeitsplatz noch einen Ausbildungs- oder Weiterbildungsplatz hat, zählt dazu. NEET-Quote steigt seit 2022 kontinuierlich Der Anstieg verläuft stetig. 2022 lag die NEET-Quote in Deutschland noch bei 8,8 Prozent. 2025 waren es zehn Prozent. Innerhalb weniger Jahre hat sich der Anteil damit spürbar erhöht. Warum die meisten Betroffenen keine Arbeit suchen Ein häufiges Missverständnis: NEET bedeutet nicht automatisch arbeitslos. Nach dem nationalen Bildungsbericht für 2024, auf den die Statistiker verweisen, galten nur 25 Prozent der Betroffenen als arbeitssuchend. Die große Mehrheit von 66 Prozent stand dem Arbeitsmarkt dagegen gar nicht zur Verfügung. Betreuung, Gesundheit, Wartezeit – die häufigsten Gründe Warum so viele junge Menschen dem Arbeitsmarkt fernbleiben, hat unterschiedliche Ursachen. Am häufigsten nannte der Bildungsbericht laut Statistischem Bundesamt Betreuungspflichten mit 20 Prozent, gefolgt von gesundheitliche Einschränkungen mit 18 Prozent und mit 17 Prozent bildungsbezogene Gründe, etwa das Warten auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz. Gerade der letzte Punkt zeigt, dass ein Teil der Betroffenen faktisch im Übergang steckt und nicht dauerhaft außen vor ist. Junge Frauen häufiger betroffen als junge Männer Zwischen den Geschlechtern gibt es einen Unterschied. In Deutschland lag die Quote bei jungen Frauen mit 10,5 Prozent höher als bei jungen Männern mit 9,6 Prozent. Dieses Muster zeigt sich nach den Daten auch im EU-Durchschnitt. Stadt oder Land? Deutschland weicht vom EU-Trend ab Beim Vergleich von Stadt und Land fällt Deutschland aus der Reihe. Hierzulande sind junge Menschen in größeren Städten mit 10,6 Prozent häufiger ohne Job oder Ausbildung als in ländlichen Regionen mit 7,9 Prozent. In der EU insgesamt ist es umgekehrt: Dort trifft es junge Menschen auf dem Land mit 15,4 Prozent deutlich häufiger. Lesen Sie mehr zum Thema

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