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Immobilien: Gesetzliche Kassen erleiden Millionen-Verluste mit Fondsanlagen

Wirtschaft

Frankfurt, Berlin. Immer mehr Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen müssen Multimillionen-Verluste mit Anlagen beim Verius-Immobilienfinanzierungsfonds verkraften. Allein die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg rechnet nach Handelsblatt-Recherchen mit Verlusten in Höhe von bis zu 44 Millionen Euro.

Die KV hat daher beim Landgericht Frankfurt eine Schadensersatzklage gegen die Initiatoren des Fonds eingereicht, darunter die Bank Hauck Aufhäuser Lampe (HAL), den Fondsdienstleister Hauck Aufhäuser Fund Services und den Schweizer Fondsberater Verius Capital. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage. Ein Sprecher der KV Baden-Württemberg teilte lediglich mit: „Die KVBW äußert sich grundsätzlich nicht zu ihren Finanzanlagen.“

Auch die gesetzliche Krankenkasse BKK Gildemeister Seidensticker aus Bielefeld sei der Klage gegen Hauck Aufhäuser und Verius beigetreten, wie ein Sprecher auf Anfrage bestätigte. Der Betriebskrankenkasse soll nach Handelsblatt-Informationen ein Schaden von sechs Millionen Euro entstanden sein.

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