In Bremen entwickelt, heute ins All: "Idefix" soll Marsmond erforschen
Das Landefahrzeug kommt zu großen Teilen von Airbus und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bremen. Es ist Teil der größten japanischen Raumfahrtmission Richtung Mars.
Losgehen soll diese am Montagabend am Weltraumbahnhof Tanegashima Space Center in Japan um 21:41 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Bei Airbus und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bremen dürften sich dorthin dann einige Blicke richten: Hier wurden unter anderem das Fahrwerk und die Tragstruktur des Landefahrzeugs – des sogenannten Rovers – entwickelt, gebaut und getestet.
"Idefix" ist etwa 50 cm lang und wird als erster Rover überhaupt auf einem der Marsmonde unterwegs sein. Sein Ziel ist der Marsmond Phobos.
In fünf Jahren wieder auf der Erde
Bis zur Landung dauert es drei Jahre. Weil über die geologischen, mineralogischen und geochemischen Eigenschaften der Marsmonde bisher wenig bekannt ist, wird Idefix die Phobos-Oberfläche abfahren und Materialproben sammeln. Diese Proben werden dann zum Abschluss der Mission mit dem Rückkehrmodul zur Erde gebracht und ausgewertet. Die Rückkehr wird 2031 erwartet.