In diesen Supermärkten können Sie am 3. Oktober dennoch einkaufen
Der Tag der Deutschen Einheit fällt 2026 auf einen Samstag. Für Millionen Menschen heißt das: Der Supermarkt hat erst am Montag wieder auf.
Wer am Wochenende trotzdem Milch, Brot oder Windeln braucht, muss wissen, wohin. In den meisten Großstädten öffnen Märkte an Bahnhöfen und Flughäfen auch am Feiertag.
In Leipzig ist es ausgerechnet andersherum. Dort bleiben zwei große Bahnhofsmärkte am Samstag zu und öffnen erst am Sonntag.
Warum am 3. Oktober fast überall die Läden zu sind
Der 3. Oktober ist der einzige Feiertag, den der Bund selbst festlegt. Er gilt in allen 16 Bundesländern, auch an einem Samstag.
Der normale Einzelhandel muss deshalb schließen. Ausgenommen sind Geschäfte in Bahnhöfen und Flughäfen sowie Tankstellen und Apotheken.
Die Details regeln die Länder in ihren Ladenöffnungsgesetzen. Ob eine Filiale die Ausnahme nutzt, entscheidet der Betreiber.
Berlin: Supermärkte an Bahnhöfen und am BER
In der Hauptstadt ist die Auswahl besonders groß.
Hamburg: Edeka im Hauptbahnhof und in Altona
Der Edeka in der Wandelhalle des Hauptbahnhofs öffnet normalerweise an 365 Tagen von 7 bis 23 Uhr. Für den Feiertag kündigt der Markt mögliche Abweichungen an.
München: Edeka am Bahnhof, Lidl an der Hackerbrücke
Der Lidl an der Hackerbrücke ist die günstigste Feiertagsadresse der Stadt. Am Flughafen hat außerdem ein Supermarkt im Airport-Center von 5.30 bis 23 Uhr offen.
Dresden: Lidl und Rewe im Hauptbahnhof
Dresden bietet am Feiertag gleich mehrere Anlaufstellen, wie eine Übersicht von t-online zeigt.
Leipzig: Am Feiertag zu, am Sonntag offen
Rewe und Aldi Nord in den Promenaden am Hauptbahnhof bleiben am Samstag geschlossen, wie das Portal in seiner Leipzig-Ausgabe meldet. Am Sonntag öffnen beide Märkte wieder regulär.
Wer am Feiertag dringend etwas braucht, wird in den Drogeriemärkten der Promenaden fündig. Sie haben geöffnet und führen auch ein kleines Lebensmittelsortiment.
Kurz-Check Köln und Frankfurt
In Köln hat der Rewe To Go im Hauptbahnhof rund um die Uhr geöffnet.
In Frankfurt öffnet der Spar Express im Hauptbahnhof von 7 bis 22 Uhr. Am Flughafen haben Tegut von 6 bis 22 Uhr und Rewe von 7 bis 23 Uhr geöffnet.
Brötchen und Notfälle: Bäcker und Tankstellen
Für Brötchen muss niemand zum Bahnhof fahren. In den meisten Bundesländern dürfen Bäckereien an Sonn- und Feiertagen einige Stunden öffnen, in Berlin etwa von 7 bis 16 Uhr.
Tankstellen-Shops haben ebenfalls geöffnet, viele davon rund um die Uhr. Für den Notfall reicht das, für den Wocheneinkauf ist es teuer.
In Hessen und Bayern gibt es außerdem vielerorts personallose Mini-Märkte, die auch an Feiertagen öffnen dürfen. Medikamente gibt es über den Apotheken-Notdienst.
Sonntag, 4. Oktober: Shoppen in rund 100 Orten
Am Sonntag nach dem Feiertag öffnen in vielen Städten Geschäfte aus besonderem Anlass. Laut der Übersichtsseite offline-einkaufen.com sind es bundesweit rund 100 Orte, die meisten davon in Nordrhein-Westfalen.
In Berlin öffnen etwa die Mall of Berlin von 13 bis 19 Uhr und das KaDeWe von 13 bis 20 Uhr. Lebensmittel gibt es aber auch am Sonntag fast nur an Bahnhöfen.
Ab Montag wieder normale Öffnungszeiten
Am Montag, 5. Oktober, öffnet der Handel in ganz Deutschland wieder regulär.
Für Schnäppchenjäger gilt: Die Angebote aus den Wochenprospekten lassen sich im Laden praktisch nur noch bis Freitagabend nutzen. Der Großeinkauf gehört deshalb auf heute.
Darum ist der 3. Oktober ein Feiertag
Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag in Kraft. Die DDR trat der Bundesrepublik bei, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden Bundesländer.
In diesem Jahr jährt sich die Wiedervereinigung zum 36. Mal.
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