In Spanien: Tod nach Konzert – „Das
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Der Musiker, Produzent und frühere Berliner Landeschef der Piratenpartei Bruno Kramm ist tot. Der Mitgründer der Gothic- und Dark-Wave-Band „Das Ich“ starb nach einem Konzert im spanischen Granada im Alter von 58 Jahren. Sein Tod wurde vom Konzertveranstalter Distortiongirl Eventos bestätigt.
Nach Angaben der spanischen Zeitung „Ideal“ brach Kramm nach dem Auftritt am Freitagabend in den Räumen des Veranstaltungsorts zusammen. Unter Berufung auf Polizeiquellen berichtete das Blatt, die Behörden gingen von einem natürlichen Tod aus. Eine offiziell bestätigte Todesursache lag zunächst nicht vor.
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Die „Bild“-Zeitung berichtete, Kramm sei nach dem Konzert in seiner Garderobe bewusstlos aufgefunden worden. Rettungskräfte hätten seinen Tod festgestellt. Die Zeitung „Ideal“ schrieb zudem, die spanischen Behörden gingen von einem natürlichen Tod aus.
Kramm gründete Ende der 1980er-Jahre gemeinsam mit Stefan Ackermann die Band „Das Ich“. Die Gruppe gehörte zu den bekanntesten Vertretern der sogenannten Neuen Deutschen Todeskunst, einer Strömung innerhalb der Gothic- und Dark-Wave-Szene. Sie erarbeitete sich über Jahrzehnte eine feste Stellung in der europäischen Gothic- und Industrial-Szene und trat auch international auf. Kramm prägte den Sound der Band als Keyboarder, Komponist und Produzent. Mit seinem Label Danse Macabre Records förderte er zudem zahlreiche Künstler der Schwarzen Szene.
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Auch politisch engagierte sich der Musiker. 2016 führte er die Berliner Piratenpartei als Landesvorsitzender und Spitzenkandidat in die Berliner Abgeordnetenhauswahl. Nach dem Ausscheiden der Partei aus dem Parlament trat er als Parteichef zurück.
Nach Angaben des „Spiegel“ war die Band zuletzt weiterhin aktiv. Im Oktober 2025 veröffentlichte „Das Ich“ das Album „Fanal“. Auf der Internetseite der Gruppe heißt es, die Band habe nach einer schweren Erkrankung Ackermanns und einer längeren politischen Phase Kramms einen Neustart gewagt.
coh