DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,01 % 53.463,05 Pkt 22:38:37 S&P 500 -0,48 % 7.707,98 Pkt 22:38:31 Nasdaq -1,18 % 26.331,09 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,20 % 66.111,47 Pkt 06:42:40 Gold +1,26 % 4.546,10 USD 06:47:36 Silber +2,08 % 67,10 USD 06:47:24 Brent +0,21 % 91,81 USD 06:47:36 WTI -1,61 % 84,45 USD 06:47:43 Bitcoin +0,25 % 69.459,27 USD 06:57:34 EUR/USD +0,85 % 1,16780 USD 06:56:54 EUR/GBP +0,32 % 0,85790 GBP 06:57:44 EUR/CHF -0,68 % 0,93380 CHF 06:57:44 EUR/JPY +0,23 % 185,123 JPY 06:57:44

"In vielen Bereichen kein Unterschied mehr zur NSDAP"

Nation

Knobloch betonte, man könne es nicht gleichsetzen, aber vergleichen sollte man. Auch die Partei Adolf Hitlers habe einmal klein angefangen und ausprobiert, was alles möglich gewesen sei. Exakt das passiere bei der AfD: Ihre Politiker testeten aus, was zumutbar sei - und würden mit zunehmender Radikalität größer. Knobloch äußerte sich wenige Wochen vor Landtagswahlen, in denen die AfD in Meinungsumfragen vorn liegt. In Sachsen-Anhalt rechnet sich die Partei Chancen auf eine Alleinregierung aus. Dort und in anderen Bundesländern sieht der Verfassungsschutz sie als gesichert rechtsextrem an. Die AfD erklärte auf Anfrage des Deutschlandfunks zum Vergleich mit der NSDAP, Knobloch habe das Recht, frei ihre Meinung zu äußern. Sie habe aber keinen Beleg für ihre Behauptungen angeführt. Die Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Andrea Löw, stimmte Knobloch zu. Sie sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, es gehe Knobloch um die NSDAP vor der Machtergreifung, nicht um die Zeit der Konzentrationslager. In der NS-Politik gegen Juden habe es damals zunächst Ausgrenzung und Entrechtung gegeben, um sie zur Emigration zu zwingen. Die Historikerin betonte auch, die NSDAP in den Jahren vor 1933 sei wie die AfD heute eine Partei gewesen, die viele vor allem aus Protest und einem Gefühl der Unsicherheit und Unzufriedenheit mit den Eliten gewählt hätten. Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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