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Indonesien: Tote und Vermisste nach Schiffsbrand vor der Insel Madura

Welt

In Indonesien sind bei einem Brand auf einer Fähre mindestens fünf Menschen gestorben. Mehr als 40 weitere würden vermisst, berichten das Portal »Sindonews« und die Nachrichtenagentur AP. An Bord des Schiffs waren demnach mehr als 270 Menschen, darunter 39 Besatzungsmitglieder. Der Großteil sei in Sicherheit gebracht worden. Das Schiff war auf dem Weg von Indonesiens zweitgrößter Stadt Surabaya nach Makassar, einem Ort im Süden der Insel Sulawesi. Nahe der Insel Madura, die vor Java liegt, brach das Feuer aus. Die Gründe sind noch unklar. Aufnahmen, die von der Nationalen Such- und Rettungsbehörde veröffentlicht wurden, zeigen dichten schwarzen Rauch auf einer Seite der Fähre. In den sozialen Medien kursieren Videos verängstigter Passagiere, die auf dem Deck und in den oberen Bereichen des Schiffs auf Rettung warten. Erst gegen 10 Uhr hätten vorbeifahrende Schiffe die ersten Menschen von Bord geholt – mehr als drei Stunden nach dem Ausbruch des Brandes. Zuvor hatte es laut der AP offenbar Kommunikationsprobleme zwischen dem Kapitän, dem Fährbetreiber und der Such- und Rettungsbehörde gegeben. Die indonesische Marine entsandte ein Kriegsschiff zur Unterstützung. Die Überfahrt mit der Fähre dauert üblicherweise etwa 40 Stunden. Sie wird vor allem von Inlandsreisenden sowie für den Gütertransport zwischen Java und Sulawesi genutzt. Der Inselstaat Indonesien ist stark auf den Fähr- und Bootsverkehr angewiesen, immer wieder gibt es aber Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf See.

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