DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,01 % 53.463,05 Pkt 22:38:37 S&P 500 -0,48 % 7.707,98 Pkt 22:38:31 Nasdaq -1,18 % 26.331,09 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,28 % 66.160,86 Pkt 08:27:00 Gold +1,39 % 4.552,00 USD 08:31:57 Silber +2,18 % 67,17 USD 08:31:49 Brent +0,43 % 92,01 USD 08:31:24 WTI -1,33 % 84,69 USD 08:31:52 Bitcoin +0,64 % 69.733,70 USD 08:41:57 EUR/USD +0,91 % 1,16840 USD 08:41:56 EUR/GBP +0,35 % 0,85820 GBP 08:42:01 EUR/CHF -0,71 % 0,93350 CHF 08:42:01 EUR/JPY +0,22 % 185,108 JPY 08:42:01

Industrie: Autoarbeiter bekommen 44 Prozent mehr Gehalt als der Schnitt

Wirtschaft

Düsseldorf, Stuttgart. In der Autoindustrie zeichnet sich ein harter Kampf um die Besitzstände der Beschäftigten ab. Nach Informationen des Handelsblatts wollen die Autokonzerne in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie im Herbst darauf drängen, Sonderzahlungen zu streichen und teils auch die Arbeitszeit zu erhöhen. Man werde „in Deutschland bei allen Sonderzahlungen prüfen, welche wir uns weiterhin leisten können“, schrieb das Management von Mercedes-Benz schon Ende Juli. Zuvor hatte Aufsichtsratschef Martin Brudermüller im Handelsblatt eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche gefordert. Volkswagen und BMW planen ebenfalls Einschnitte. Die Arbeitnehmervertreter kündigen schon Widerstand an. „Angriffe auf die Entgelte und Arbeitszeiten der Beschäftigten sind Nebelkerzen, die vom eigenen Versagen bei den Zukunftsprodukten ablenken“, sagte IG-Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski dem Handelsblatt. Die Arbeitnehmer fordern statt reiner Kostensenkungen Investitionen in zukunftsfähige Produkte und sichere Standorte.

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