DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin -0,09 % 77.131,49 USD 06:12:09 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Industrie: Industrieproduktion im Juli unerwartet deutlich gesunken

Wirtschaft

Die Industrieproduktion ist im Juli deutlich zurückgegangen. Die Herstellung in den Unternehmen lag 2,2 Prozent unterhalb des Vormonats, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Hauptgrund dürfte demnach eine mehrwöchige Produktionspause in der Autoindustrie sein, deren Produktion besonders stark sank – dort wurde ein Minus von 9,2 Prozent verzeichnet.

Das gesamte produzierende Gewerbe verzeichnete den Angaben zufolge einen Produktionsrückgang um 1,1 Prozent. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich blieb ein leichter Anstieg um 0,4 Prozent. Neben der Industrie gehören dazu die Energieerzeugung und das Baugewerbe, die beide signifikante Zuwächse verzeichneten. Der Energiesektor – und hier vor allem die Windkraft und Photovoltaik – produzierte laut Statistikamt 4,7 Prozent mehr als im Juni, das Baugewerbe 0,9 Prozent.

Innerhalb der Industrie gab es im Bereich Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse ein Plus von 2,7 Prozent, bei elektrischen Ausrüstungen von 1,6 Prozent und im Maschinenbau von 1,1 Prozent. Demgegenüber standen neben dem Rückgang der Produktion von Kfz- und Kfz-Teilen auch negative Entwicklungen bei Herstellern von pharmazeutischen (minus 5,7 Prozent) und chemischen Erzeugnissen (minus 2,9 Prozent) sowie von Metallerzeugnissen (minus 2,6 Prozent) und von Gummi und Kunststoffwaren (minus 1,2 Prozent).

Folgen des Nahostkrieges

»Nachdem sich die Produktion im produzierenden Gewerbe trotz gestiegener Energiepreise im zweiten Quartal noch vergleichsweise robust gezeigt hat, scheinen die Folgen des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten inzwischen zunehmend Spuren zu hinterlassen«, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Darauf deute vor allem der Produktionsrückgang in energieintensiven Industrien hin. Speziell Auto- und Maschinenbau stünden zudem »wegen des verstärkten internationalen Wettbewerbs weiter zunehmend unter Druck«.

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