Industrie: Ventilatorenspezialist EBM-Papst wird an US-Konzern verkauft
Für knapp fünf Milliarden Euro geht das Familienunternehmen an das US-Unternehmen Madison Air. Nach Viessmann kommt damit der zweite große Mittelständler in der Klimatechnik in US-Hände. EBM-Papst-Fertigung: Das Unternehmen gehört bald zu Madison Air. Foto: Christoph Schmidt/dpa Stuttgart, Düsseldorf. Der Ventilatorenspezialist EBM-Papst wird für eine Milliardensumme in die USA verkauft. Das Familienunternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Mulfingen geht an den börsennotierten Konzern Madison Air Solutions, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Der Nettoverkaufspreis von EBM-Papst liegt bei 4,8 Milliarden Euro. Im Rahmen des Verkaufs wird das bisherige Familienunternehmen mit 5,1 Milliarden Euro bewertet. Der Verkauf muss allerdings noch von den Behörden genehmigt werden. Klaus Geißdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung von EBM-Papst, sagte, das große Potenzial für die Weiterentwicklung der Gruppe sei nicht ausgeschöpft. Mit Madison habe man einen Partner gefunden, der genau verstehe, was EBM-Papst ausmache und brauche, um die Marktführerschaft auszubauen. „Mit Madison können auch wir unser Wachstumsziel von 3,4 Milliarden Euro bis 2029 jetzt früher erreichen“, sagte Geißdörfer dem Handelsblatt. Allerdings räumte der Manager ein, dass das Unternehmen Madisons Ebitda-Rendite vom Umsatz von 26,8 Prozent noch nicht erreiche. » Lesen Sie auch: Keine Aufträge mehr von Autobauern angenommen: So schaffte es EBM-Papst zurück in die Erfolgsspur Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt