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IndyCar Milwaukee 2026: Mick Schumacher erneut Vierter im Quali

Sport

(Motorsport-Total.com) - Mick Schumacher (RLL-Honda; 13./4.) hat wieder ein hervorragendes Qualifying auf einem Kurzoval abgeliefert, obwohl sich das am Freitag gar nicht angekündigt hatte. Im Qualifying auf der Milwaukee Mile fuhr er zu den Startplätzen 13 am Samstag und vier am Sonntag. Damit wiederholte er sein exzellentes Resultat aus Phoenix vom Beginn der Saison, als er ebenfalls als Vierter startete.

Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher war aufgrund seiner vorletzten Meisterschaftsposition als Zweiter dran. Er brannte bei dichter Bewölkung zwei saubere Runden in den Asphalt. (Startaufstellung Samstagsrennen)

Da an diesem Wochenende zwei Rennen gefahren werden, zählte die erste Runde für das erste, die zweite für das zweite Rennen. Schumachers erste Runde betrug 162,344 Meilen pro Stunde, in der zweiten steigerte er sich auf 163,244 mph. (Startaufstellung Sonntagsrennen)

Dass die zweite Runde schneller ist als die erste, ist bei den IndyCars äußerst ungewöhnlich. So überrascht es nicht, dass Schumacher in der ersten Runde von mehreren Fahrern noch überholt wurde, diese aber in der zweiten hinter ihn zurückfielen.

Reihenweise bissen sich Piloten an seiner Marke auf der zweiten Runde die Zähne aus. Will Power (Andretti-Honda; 6./5.) hätte ihn wohl abgefangen, geriet aber in Kurve 4 ins Untersteuern und fiel hinter Schumacher zurück.

So gab es tatsächlich schon eine leise Hoffnung, dass Schumacher möglicherweise eine Sensations-Pole holen könnte, doch es sollte knapp nicht reichen. Erst Josef Newgarden (Penske-Chevrolet; 5./3.) gelang es letztlich, Schumacher vom Spitzenplatz zu verdrängen.

"Natürlich kann man träumen, aber ich muss wohl noch etwas länger darauf warten. Das Auto hat sich nicht 100 Prozent gut angefühlt. Damit immer noch auf der zweiten Runde da oben zu stehen, ist großartig", sagte der 27-Jährige, als Newgarden ihn gerade verdrängt hatte.

"Das ist auf jeden Fall eine gute Gelegenheit für uns, gute Punkte zu machen. Im ersten Rennen haben wir etwas Arbeit vor uns, aber so wie es aussieht, stehen wir dort auch nicht so schlecht da."

Schumacher startet mit Abstand als bester RLL-Pilot ins Rennen am Sonntag. Für das Samstagsrennen fing ihn Teamkollege Louis Foster (RLL-Honda; 9./6.) mit der neuntbesten Runde ab. Er profitiert sogar noch von diversen Motorenstrafen und startet als Sechster. Graham Rahal (RLL-Honda; 20./19.) enttäuschte hingegen. Der Altmeister kämpfte mit Untersteuern.

Die schnellste Runde des Tages gelang Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet; 1./8.) in 165,536 mph (266,4 km/h) in seiner ersten Runde. In der zweiten Runde leistete er sich einen Schnitzer und fiel auch hinter Mick Schumacher zurück. Der ehemalige Supercars-Champion wird am Samstag allerdings um neun Startplätze zurückversetzt, da er den Motor wechseln ließ.

Kurioserweise gilt das auch für Alex Palou (Ganassi-Honda; 2./1.) und David Malukas (Penske-Chevrolet; 3./14.), die die Plätze zwei und drei belegten. Ärgerlich für Schumacher: Hätte er in der ersten Runde um einen Platz besser abgeschnitten, hätte er diese drei Plätze noch gewonnen. Somit startet Patricio "Pato" O'Ward (McLaren-Chevrolet; 4./2.) mit der viertbesten Runde im ersten Rennen von der Pole.

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