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Infantino-Herausforderer gefunden: Der Sport-Tag am Donnerstag, den 8. Oktober 2026

Allgemein

Der Sport-Tag

Bayern-Coach bestätigt Torwart-Entscheidung

Trainer Vincent Kompany ist nicht überrascht von den starken Leistungen seines Torhüters Jonas Urbig in der Nationalmannschaft, eine größere Rolle beim FC Bayern bekommt der Ersatz von Stammkeeper Manuel Neuer dadurch aber nicht. "Wir haben schon immer viel Vertrauen gezeigt in Jonas Urbig", sagte Kompany bei RTL/Sky Sport: "Es freut mich, dass er mit positiven Geschichten zurückkommt, aber das beeinflusst nicht, zumindest nicht übertrieben, was jetzt in der nächsten Woche noch passieren muss für seine Entwicklung."

Kompany erklärte: "Wir haben uns für einen ganz deutlichen Weg entschieden mit Manu als Nummer eins und Jonas als Jungen, der auf dem Weg ist, auch irgendwann hoffentlich die Nummer eins für Bayern, aber auch für Deutschland zu werden." Das könne man aber nicht herbeireden. "Man muss leisten, und das darf man nicht vergessen", sagte Kompany.

Urbig (23) hatte in den Nations-League-Spielen der DFB-Elf gegen Serbien (2:0) und in Griechenland (0:0) überzeugt. Neuer (40) war nach der WM in den USA, Mexiko und Kanada aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Im Verein hat er seinen Vertrag im Mai bis zum Ende der Saison verlängert.

Profi auf Abschiedstour: Mit gebrochenem Handgelenk beim Radrennen

Simons Geschkes früherer Zimmerkollege Ion Izagirre möchte sich trotz einer schweren Verletzung nicht vom Start bei seinem letzten Rennen abbringen lassen. Der 37 Jahre alte spanische Radprofi nimmt am Samstag mit einem gebrochenem Handgelenk an der Lombardei-Rundfahrt teil. Das gab Izagirre auf Instagram bekannt - obwohl sein Team seine Saison bereits für beendet erklärt hatte. "Ich möchte meine Karriere nicht auf diese Weise beenden. Deshalb sehen wir uns am Samstag beim Start in der Lombardei", sagte Izagirre. Bei der Tour de France hatte sich der Baske oft das Zimmer mit Geschke geteilt, der seine Laufbahn vor zwei Jahren beendet hatte. Am Samstag wird Izagirres Laufbahn nach 17 Jahren enden.

Vor gut einer Woche hatte sich der zweimalige Tour-Etappensieger bei einem Sturz im Training das linke Handgelenk gebrochen. Das Team Cofidis erklärte die Saison - und damit auch die Karriere - von Izagirre für beendet. Dadurch hätte ein Sieg im letzten Rennen in der Statistik gestanden, da der Spanier Mitte September das Memorial Marco Pantani gewonnen hatte.

Wildes Gerücht: FC Bayern hat sündhaft teures Wunderkind auf dem Zettel

Der FC Bayern München soll einer von mehreren europäischen Top-Klubs sein, die Brasiliens neues Wunderkind Eduardo Conceicao von Palmeiras São Paulo auf dem Zettel haben. Über das Interesse des deutschen Rekordmeisters an dem erst 16 Jahre alten Offensivakteur berichtet das Portal "CaughtOffside". Auch der FC Arsenal, Manchester United, der FC Barcelona, Real Madrid und Paris Saint-Germain werden genannt. In der Pole Position im Werben um Conceicao soll sich demnach allerdings der FC Chelsea befinden.

Der Deal dürfte aber sündhaft teuer werden. "Palmeiras bereitet sich auf Angebote für Eduardo Conceicao vor", wird eine Quelle aus der Beraterbranche zitiert. "Einige Verantwortliche des Vereins sprechen bereits von einer Ablösesumme von bis zu 100 Millionen Euro." Andere Quellen sollen davon ausgehen, dass Conceicao mindestens so teuer wird wie sein Landsmann Estevao, für den Chelsea im Sommer 2025 immerhin 45 Millionen Euro an Palmeiras überwies.

Zwei Tore, jetzt DFB-Debüt: "Möchte den Ballon d'Or gewinnen"

Nach ihrem verheißungsvollen Start beim FC Arsenal mit zwei Toren in fünf Spielen steht Lisa Baum vor ihrem nächsten Karriere-Highlight: Am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) könnte die 19-Jährige im Testspiel in Karlsruhe gegen Australien für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft debütieren. Doch für die Offensivspielerin soll dies nur ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Traum sein. "Ich habe ein großes Ziel", verriet sie im Podcast "Spielmacher" von 360 Media: "Ich möchte den Ballon d'Or gewinnen."

Auch bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien möchte die in Tansania geborene Baum unbedingt dabei sein, bei den Spielen der DFB-Frauen gegen Australien und gegen Japan am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Bremen will sie vor den Augen von Bundestrainer Christian Wück Argumente für ihre Nominierung sammeln. Ihre Ablösesumme von 600.000 Euro - die sie zu diesem Zeitpunkt zur teuersten deutschen Spielerin gemacht hatte - zeigt, was die Experten von ihr halten. Die Summe habe sie nicht unter Druck gesetzt, dennoch sei es "krass" gewesen, als sie das erste Mal davon hörte.

Mit Kappe und Faustjubel: Liverpool verewigt Klopp

Jürgen Klopp erhält beim FC Liverpool eine besondere Würdigung: Elf Jahre nach seinem Amtsantritt an der Anfield Road ist im Vereinsmuseum der Reds eine Bronzestatue zu Ehren des ehemaligen Teammanagers enthüllt worden. Die Skulptur wurde von der Fanvereinigung "Spirit of Shankly" gestiftet und soll dauerhaft an die erfolgreiche Ära des Deutschen erinnern. Die Statue zeigt Klopp in einer seiner typischen Posen: mit seiner charakteristischen Kappe, einer Hand am Herzen und der anderen zum Faustjubel erhoben. Es handelt sich um eine originalgetreue Nachbildung einer rund 46 Zentimeter hohen Bronzestatue, die die Fanvereinigung Klopp zuvor als Dank für seine Verdienste überreicht hatte.

"Jürgen war ein besonderer Trainer, der vom ersten Tag an verstanden hat, was diesen Verein, die Stadt und vor allem die Fans ausmacht", sagte Paul Khan, ehemaliger Vorsitzender von Spirit of Shankly. Klopp habe viele Gemeinsamkeiten mit der Liverpool-Legende Bill Shankly: "Ehrlichkeit, Integrität, Leidenschaft und den unbedingten Willen zu gewinnen." Klopp, seit August Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, hatte Liverpool von 2015 bis 2024 trainiert und mit dem Klub unter anderem die Champions League (2019) und die englische Meisterschaft (2020) gewonnen.

Ausfälle plagen: 18-Jährige rückt ins DFB-Team

Bundestrainer Christian Wück und das deutsche Frauen-Nationalteam müssen vor dem Länderspiel gegen Australien drei weitere Ausfälle hinnehmen. Die Angreiferinnen Selina Cerci und Larissa Mühlhaus sowie Abwehrspielerin Bibiana Schulze Solano fehlen für die Tests gegen die Matildas in Karlsruhe am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) und auch gegen Japan am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Bremen. Wück nominierte dafür die erst 18 Jahre alte Luzie Zähringer, Kapitänin der deutschen U19, vom Bundesliga-Neuling VfB Stuttgart nach. Die Frankfurterin Mühlhaus musste wegen eines Infekts abreisen. Die Ex-Hoffenheimerin Cerci vom FC Arsenal wird von Kniebeschwerden geplagt, Schulze Solano von Athletic Bilbao von einer muskulären Verletzung.

Zuvor hatten bereits Kapitänin Giulia Gwinn vom FC Bayern nach ihrem Bänderriss, Vivien Endemann vom FC Liverpool, Rebecca Knaak von Manchester City und Kölns Kathrin Hendrich abgesagt. Zudem verzichtet Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger vom US-Club Gotham FC auf die beiden Länderspiele. Für sie soll Ena Mahmutovic vom FC Bayern zwischen den Pfosten stehen.

"So viele Fehler passiert": Watzke unterstreicht DFB-Kurs

Hans-Joachim Watzke hat die kritische deutsche Haltung im Machtkampf mit dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino unterstrichen. "Ich bin kein Papagei, ich habe es die letzten Wochen oft genug gesagt", zuletzt seien "so viele Fehler passiert, vom Friedenspreis über das Balogun-Thema bis hin zu der Investorengeschichte als Gipfel", sagte der DFB-Vize und Ligapräsident unmittelbar vor dem Treffen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Berlin: "Wir haben eine klare Meinung als DFB."

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte dafür plädiert, einen Gegenkandidaten ins Rennen zu schicken. Dieser müsse nicht unbedingt ein europäischer sein, sondern könne auch von einer anderen Konföderation kommen, sagte er dem Tagesspiegel. Infantino sei "nicht mehr tragbar" und habe dem "Fußball sehr geschadet". Im DFB sei man sich einig: Der Schweizer habe "jegliches Vertrauen verspielt", man müsse ihn "vom Platz stellen".

Formel 1 erklärt Antriebsprobleme und ergreift Maßnahmen

Der Automobil-Weltverband FIA hat die Untersuchung der Motorenaussetzer vor dem Formel-1-Rennen in Malaysia abgeschlossen und Maßnahmen für künftige Rennen getroffen. Die Überprüfung habe ergeben, "dass einige Fahrzeuge, die in bestimmten Streckenabschnitten mit niedriger Motordrehzahl fuhren und bei denen eine Leistungsreduzierung um 250 kW angewendet wurde, einen Leistungsabfall verzeichneten, der über die ursprünglich beabsichtigte Grenze hinausging und in diesen Abschnitten nicht wieder ausgeglichen werden konnte", schrieb die FIA.

Vor dem Grand Prix, den Max Verstappen im Red Bull gewann, hatten zahlreiche Autos auf der Formationsrunde nicht mehr beschleunigen können, einige blieben gar auf der Strecke stehen. Zuvor hatte es stark geregnet, in den neuen Hybrideinheiten mit beinahe 50-prozentigem Elektroanteil waren daher besondere Einstellungen für die Fahrt auf nasser Strecke notwendig. Diese veränderten Settings führten letztlich zu den Problemen. Die für das Rennen in Sepang festgelegte Konfiguration werde nun für den Großen Preis von Singapur am Sonntag (14 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) "wieder eingeführt, sollten ähnliche Wetterbedingungen zu erwarten sein", teilte die FIA mit. Auch für die 17. WM-Station ist laut aktueller Prognose mit Regen zu rechnen. Zudem wird für den folgenden Grand Prix Ende Oktober im US-amerikanischen Austin/Texas "ein weiteres Update der Regenwetter-Software veröffentlicht".

Schiri-Boss lobt - auch wegen VAR-Marschroute

Die deutschen Spitzenschiedsrichter haben in der Bundesliga und 2. Bundesliga zum Auftakt mit starken Leistungen überzeugt - sehr zur Freude von Knut Kircher, den Geschäftsführer der DFB-Schiedsrichter GmbH. "Es bestätigt, dass der neue Kurs, den wir in dieser Saison eingeschlagen haben, Akzeptanz findet", sagte er dem "Kicker". Einen Grund für die erfreuliche Entwicklung sieht Kircher in der modifizierten Eingriffsschwelle für den VAR. Demnach soll der Videoschiedsrichter nur dann eingreifen, wenn eine Fehlentscheidung klar und offensichtlich ist - und, so die neue Vorgabe, wenn sie innerhalb kürzester Zeit als solche erkennbar ist

Für die Schiris bedeutet dies laut Kircher einen "größeren Gestaltungsspielraum". Seinem Eindruck nach fühlen sich die Schiedsrichter "mit der aktuellen Marschroute wohler, als wenn sie sich ständig hinterfragen müssten: Das war jetzt vielleicht eine 80:20 oder 70:30-Entscheidung - greift da nachträglich noch einer ein oder nicht?"

Kimmich beim DFB? Kompany tut "Mini-Debatte" ab

In der Diskussion um den Stellenwert von Joshua Kimmich in der Nationalmannschaft sieht Bayern-Trainer Vincent Kompany viel Lärm um Nichts. "Ich versuche ganz oft rauszubleiben aus Mini-Debatten, weil das sind Mini-Debatten", sagte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei ntv/RTL/Sky Sport. Einen Einfluss auf den FC Bayern sieht der Belgier keineswegs. "Ich glaube, dass es andersrum ist, dass die Nationalmannschaft beeinflusst ist von dem, was in einem Verein passiert", sagte Kompany.

Kimmich war bei den Spielen gegen Serbien (2:0) und in Griechenland (0:0) nicht Teil des Kaders. Der 31-Jährige hatte nur zum Aufgebot des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp in den ersten Länderspielen gegen die Niederlande (1:1) und daheim gegen die Griechen (0:1) gehört. Mit einem neu formierten und sehr gut harmonierenden Mittelfeld mit dem Bayern-Duo Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof sowie Florian Wirtz hatte die DFB-Auswahl in München beim 2:0 gegen Serbien den ersten Sieg gefeiert.

Schottland-Star trainiert nach Herz-OP wieder

Nach seiner Herz-Operation steht der schottische Fußball-Nationalspieler Scott McTominay wieder auf dem Platz. Wie sein Klub SSC Neapel mitteilte, nahm der 29-Jährige heute wieder am Training teil. "Scott McTominay unterzog sich weiteren Untersuchungen, die ergaben, dass er bereit ist zu spielen. Deshalb hat der Neapel-Spieler das Training mit der Mannschaft wieder aufgenommen."

McTominay musste sich wegen einer Herzrhythmusstörung einem operativen Eingriff unterziehen, einer sogenannten Ablation. Bei diesem minimalinvasiven Verfahren wird gezielt Gewebe im Herzen verödet, das für die Entstehung von Herzrhythmusstörungen verantwortlich ist. Der Eingriff wurde in Manchester vorgenommen. McTominay steht bei Napoli seit Sommer 2024 unter Vertrag. Zuvor spielte er sieben Jahre für Manchester United. Seinem derzeitigen Verein verhalf er zum Gewinn der italienischen Meisterschaft. Bei der diesjährigen WM in den USA, Kanada und Mexiko schied McTominay mit Schottland in der Gruppenphase aus.

Klare Front gegen Infantino bröckelt gewaltig

Die klare Front gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino in Asien scheint zu bröckeln. Nachdem sich zuletzt mehrere arabische Verbände im Machtkampf auf die Seite des umstrittenen Chefs des Weltverbands gestellt hatten, schlägt auch der Präsident des asiatischen Kontinentalverbands AFC moderatere Töne als zuvor an. Es gehe im angestrebten Reformprozess nicht um eine grundlegende Neugestaltung des FIFA-Governance-Systems, heißt es in einem Brief von FIFA-Vizepräsident Scheich Salman bin Ibrahim Al-Chalifa an Infantino, der auch an die weiteren Chefs der Konföderationen ging. Es müsse vielmehr geprüft werden, ob die bestehenden Governance-Strukturen der FIFA gestärkt werden können. Dafür schlägt er eine interne Arbeitsgruppe vor.

Vor zwei Monaten hatte der Top-Funktionär aus Bahrain Infantino noch in einem gemeinsamen Schreiben mit den Chefs der Kontinentalverbände aus Europa (UEFA), und Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (Concacaf) scharf attackiert. Dies hatte unter anderem für Kritik aus Katar gesorgt. Diese Woche hatten 22 arabische Verbände, darunter 12 aus Asien, ihre Unterstützung für Infantino erklärt.

Große Draisaitl-Show mündet in furiosen Aufholjagd-Sieg

Leon Draisaitl hat die Edmonton Oilers zum nächsten Sieg in der noch jungen NHL-Saison geführt. Beim 5:2 seines Teams gegen die Anaheim Ducks bereitete der deutsche Eishockeystar gleich vier der fünf Treffer vor und schraubte seine Scorerpunktzahl auf neun. Während Josh Samanski als zweiter Deutscher in knapp zehn Minuten Eiszeit erneut leer ausging, baute Draisaitl seine Super-Serie zum Start seiner 13. NHL-Saison aus und punktete auch im vierten Spiel der Oilers. Edmonton steht nun bei sieben Punkten, der Auftakt in die neue Spielzeit ist gelungen.

Gegen Anaheim lagen die Oilers nach dem ersten Drittel noch 0:2 zurück, ehe Draisaitls Vorlagenshow begann. Die Tore für Edmonton erzielten Evan Bouchard (2), Connor McDavid, Kasperi Kapanen und Vassili Podkolzine. Draisaitl träumt in der NHL weiterhin vom Stanley Cup. Zweimal schaffte es der gebürtige Kölner ins Finale, der entscheidende Schritt gelang ihm dort bislang aber noch nicht.

"Besonderer Spieler im Weltfußball": Kompany adelt Bayern-Star

Vincent Kompany will seinen eigenen Anteil an der kometenhaften Entwicklung des Franzosen Michael Olise zum Weltklassefußballer nicht überbewerten. "Ich glaube, ein Spieler mit einem Talent wie Michael Olise schafft das immer, er würde immer einer der besten Spieler sein", sagte der Trainer des FC Bayern im Interview mit ntv/RTL/Sky Sport.

Kompany schwärmt von seinem Offensivstar, der auch Zinédine Zidane in der französischen Nationalmannschaft begeistert. "Wie er einfach immer den Blick hat auf etwas, das andere vielleicht nicht sehen - und das auch im Training. Das führt dazu, dass der Junge jetzt einfach schon ein besonderer Spieler im Weltfußball geworden ist", sagte Kompany. Die Aufgabe des Trainerteams beim FC Bayern sei, Spieler wie Olise im Training anzuleiten, zu motivieren und ihnen "die nächsten Schritte" zu zeigen. "Diese Rolle spielen wir", sagte Kompany, aber einen "Spieler zum Weltspieler machen, das ist unmöglich, das hat er selber in sich."

400.000 Euro? Christoph Kramer hütet Pokémon-Schatz

Ex-Fußballprofi Christoph Kramer glaubt, dass seine Sammlung von Pokémon-Karten rund 400.000 Euro wert ist. "Ich sammle seit 1999 Pokémon-Karten, habe die erste Edition auf Englisch komplett und gebe meine Sammlung für kein Geld der Welt her", sagte der 36-Jährige. Für ihn sei das eine Leidenschaft - aber gleichzeitig auch eine "echte Wertanlage". "Ich bin fest davon überzeugt, dass sich unsere Generation mit 50 oder 60 Jahren keine klassischen Gemälde mehr an die Wand hängt, sondern lieber Pokémon-Karten hinter Glas einrahmt", sagte Kramer.

Kramer hat in der Bundesliga zuletzt für Borussia Mönchengladbach gespielt und wurde 2014 mit der Fußball-Nationalmannschaft Weltmeister. Er ist TV-Experte, Podcaster und Autor. Kürzlich erschien sein zweiter Roman "Wolkenberührpunkt". Zudem ist Kramer bekennender Sammler - unter anderem von Pokémon-Karten. Die Sammelkarten basieren auf der Videospiel-Reihe, in der man Fantasie-Monster fangen und trainieren kann. Seit geraumer Zeit erleben sie einen regelrechten Hype - beliebte oder seltene Karten werden für hohe Summen gehandelt.

Gegner positioniert sich: Ex-Profi will Infantino herausfordern

Der frühere Fußballprofi Ramon Vega hat sich zum wiederholten Mal für die Wahl des FIFA-Präsidenten ins Spiel gebracht und will Gianni Infantino herausfordern. Der 55 Jahre alte Schweizer erklärte via Medien als erster möglicher Gegenkandidat des umstrittenen Chefs des Weltverbands öffentlich seine Ambitionen. Er verspreche "fundamentale Reformen", sagte Vega zuerst dem Schweizer Mediendienst Klein Report.

Der frühere Nationalspieler hatte unter anderem bereits bei der Wiederwahl von Infantino im Jahr 2019 eine Kandidatur in Erwägung gezogen, hatte aber keine offizielle Nominierung geschafft. Dafür hätte er Unterstützerschreiben von mindestens fünf FIFA-Mitgliedsverbänden vorlegen müssen. Dieses Kriterium muss Vega nun auch erfüllen und ebenso eine Tätigkeit im Fußball in mindestens zwei der vergangenen fünf Jahre nachweisen.

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