DAX +0,23 % 26.385,34 Pkt 16:37:13 MDAX +0,38 % 32.373,74 Pkt 16:37:13 Euro Stoxx 50 -0,19 % 6.538,52 Pkt 16:37:00 Dow Jones -0,32 % 53.804,33 Pkt 16:52:13 S&P 500 -0,09 % 7.746,01 Pkt 16:52:04 Nasdaq -0,09 % 26.581,48 Pkt 16:52:11 Nikkei +0,83 % 67.524,06 Pkt 08:45:02 Gold +2,16 % 4.477,60 USD 16:42:10 Silber +2,18 % 66,18 USD 16:42:07 Brent -0,24 % 88,70 USD 16:41:40 WTI -0,37 % 82,89 USD 16:42:11 Bitcoin -0,14 % 63.463,65 USD 16:52:09 EUR/USD 0,00 % 1,15460 USD 16:51:23 EUR/GBP -0,01 % 0,85440 GBP 16:52:13 EUR/CHF +0,20 % 0,93690 CHF 16:52:13 EUR/JPY -0,02 % 183,723 JPY 16:52:13

Inflation in Deutschland für Juli 2026 bei 2,8 Prozent: Welche Preise besonders steigen

Wirtschaft

„Vor allem die Preise für Kraftstoffe sind gegenüber dem Vormonat spürbar gestiegen, da gleichzeitig zum Ölpreisanstieg infolge des anhaltenden Iran-Krieges der staatliche Tankrabatt am 30. Juni endete“, sagte die Präsidentin des Statistischen Bundesamts, Ruth Brand. Diesel verteuert sich derzeit besonders stark, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Ein Liter Diesel kostete am Dienstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,20 Euro. Das waren 3,8 Cent mehr als noch am Sonntag. Ein Liter E10 kostete 2,12 Euro und damit drei Cent mehr als am Sonntag. Auch am Mittwoch deuten die ersten Zahlen auf kräftig weiter steigende Preise hin. Um 8.00 Uhr morgens war Diesel im bundesweiten Durchschnitt um 5,7 Cent teurer als einen Tag zuvor zur selben Uhrzeit, der Kraftstoff E10 legte um 2,6 Cent zu. Dürre könnte Preise weiter nach oben treiben Darüber hinaus sorgt das anhaltende Rekord-Niedrigwasser am Rhein für neue Inflationsgefahr. „Die deutsche Inflationsrate könnte dadurch temporär um bis zu einem halben Prozentpunkt ansteigen“, sagte Ökonom Felix Schmidt von der Berenberg-Bank. Der Grund: Lieferengpässe und damit verbundene Knappheiten könnten viele Produkte verteuern. Die Kosten für Energie stiegen verglichen mit dem Vorjahresmonat im Juli um 8,3 Prozent, nach 3,4 Prozent im Juni, so das Statistische Bundesamt. „Die Energiepreise verteuerten sich weiterhin überdurchschnittlich und blieben somit zentraler Preistreiber“, sagte Statistikamtspräsidentin Brand. Kraftstoffe verteuerten sich um 23 Prozent und damit deutlich stärker als in den beiden Vormonaten, im Juni betrug das Plus 11,3 Prozent. Leichtes Heizöl kostete vergangenen Monat sogar 34,7 Prozent mehr. Nahrungsmittelpreise sinken zum Teil Gedämpft wurde die Inflation von weitgehend stabilen Preisen für Nahrungsmittel. Diese kosteten durchschnittlich 0,4 Prozent mehr als im Juli 2025. Günstiger wurden etwa Butter (minus 30,1 Prozent) und Molkereiprodukte (minus 5,9 Prozent), während Fleisch und Fleischwaren (plus 1,9 Prozent) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (plus 4,0 Prozent) mehr kosteten. Für Dienstleistungen wurden 2,9 Prozent mehr verlangt. Pauschalreisen (plus 5,6 Prozent) sowie die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (plus 4,7 Prozent) verteuerten sich überdurchschnittlich. EZB denkt über Leitzinserhöhung nach

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