Inflation: Preise in den USA steigen im Juli um 3,4 Prozent
Düsseldorf, New York. Die Inflation in den USA verharrt auf hohem Niveau. Im Juli stiegen die Verbraucherpreise (CPI) um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das geht aus neuen Daten des US-Arbeitsministeriums am Mittwoch hervor. Im Juni lag die Teuerungsrate noch bei 3,5 Prozent. Experten hatten mit diesem leichten Rückgang gerechnet. Allerdings: Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Preisdruck wieder verstärkt, von minus 0,4 auf plus 0,1 Prozent. Diese Berechnung gibt mehr Rückschlüsse über den kurzfristigen Preisdruck. Der seit Mai amtierende Chef der Notenbank Federal Reserve, Kevin Warsh, hat wiederholt mit Nachdruck betont, die Inflation senken zu wollen. Zwar hat sich der Preisdruck in den USA in den vergangenen Monaten abgeschwächt. Im Zuge des Iran-Kriegs war die Teuerungsrate mit zeitweise 4,2 Prozent auf ein Drei-Jahres-Hoch geklettert. Allerdings liegt sie noch immer weit über dem Zwei-Prozent-Ziel, das die Notenbank als Ziel ausgibt.