DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,63 % 3.884,90 USD 21:59:59 Silber -5,86 % 49,14 USD 21:59:59 Brent -2,22 % 112,33 USD 21:59:57 WTI +0,93 % 102,95 USD 21:59:59 Bitcoin -1,24 % 76.814,50 USD 23:37:07 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Inflation: Teuerung verharrt bei 3,4 Prozent - was macht die Fed?

Wirtschaft

Die Preise in den USA steigen weiter deutlich schneller als von der Notenbank gewünscht. Die neuen Daten lassen die Anleiherenditen kurzzeitig über eine historische Marke steigen.

Kevin Warsh: Der Fed-Chef gibt wenig Auskunft darüber, wie er die geldpolitische Lage bewertet. Foto: Bloomberg

Düsseldorf. Die Preise in den USA sind im August auf Jahressicht um 3,4 Prozent gestiegen. Das teilte das Bureau of Labor Statistics am Freitag mit. Fachleute hatten diesen Wert erwartet. Im Juli hatte die Teuerung ebenfalls 3,4 Prozent betragen, im Juni lag die Rate noch bei 3,5 Prozent.

Die für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) besonders relevante Kerninflation, die volatilere Preise für Energie und Lebensmittel ausklammert, betrug 2,4 Prozent. Expertinnen und Experten hatten diesen Wert ebenfalls erwartet, nach 2,5 und 2,6 Prozent in den beiden Vormonaten. Einzig der Anstieg der Kerninflation zwischen Juli und August war mit 0,3 Prozent leicht höher als die erwarteten 0,2 Prozent.

Nach der Meldung stiegen die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen kurzzeitig auf mehr als fünf Prozent, fielen wenige Augenblicke danach aber wieder auf rund 4,95 Prozent und lagen damit auf ihrem Ausgangsniveau.

Die Inflationszahlen sind der letzte wichtige Datenpunkt vor dem nächsten Fed-Zinsentscheid am kommenden Mittwoch. Ralf Umlauf, Ökonom bei der Helaba, sieht die Erwartungen des Marktes bestätigt: „Alles in allem fallen die Zahlen kaum höher aus, als vom Konsens erwartet. Die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed-Sitzung in der kommenden Woche dürften dennoch unterstützt bleiben.“

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