Ingenieur aus Roetgen erhält den Deutschen Umweltpreis
Eine neue Ära der Abwasserreinigung - so bezeichnet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, kurz DBU, die Technologie, die Klaus Vossenkaul entwickelt hat. Der Ingenieur aus Roetgen hat eine spezielle Filtermembran entwickelt, die in Kläranlagen zum Einsatz kommt.
Filter für Mikroplastik und multiresistente Keime
Eine Entwicklung, die dem Umweltschutz dient
Das derart gefilterte Wasser schont laut DBU Flüsse, Seen und Talsperren und kann auch von Landwirten zur Bewässerung eingesetzt werden. Das sei vor allem wegen des Extremwetters, bedingt durch den Klimawandel, bedeutend. Klaus Vossenkaul leiste "innovative Pionierarbeit und bringe damit den Umweltschutz voran.", so Alexander Bonde, Generalsekretär des BDU.
Hocheffiziente Reinigung von Abwasser wird immer wichtiger
Heute beschäftigt Vossenkaul 40 Mitarbeiter. Seine Filtertechnologie kommt bei verschiedenen Unternehmen und Kläranlagen zum Einsatz, darunter auch in einer Pilot-Kläranlage in Konzen bei Monschau.
Bundespräsident kommt zur Preisverleihung nach Aachen
Der dreifache Familienvater Vossenkaul teilt sich das Preisgeld in Höhe von 500.000 Euro mit der Hamburger Umweltjuristin Roda Verheyen. Vossenkaul und Verheyen bekommen den Preis offiziell in einem Festakt am 25. Oktober in Aachen verliehen. Überreicht wird er von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der Deutsche Umweltpreis wird zum 34. Mal verliehen.