DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +0,42 % 64.220,04 Pkt 05:16:50 Gold -0,06 % 4.049,20 USD 05:21:50 Silber -0,32 % 53,29 USD 05:21:57 Brent -4,30 % 110,36 USD 05:20:19 WTI -1,28 % 101,46 USD 05:21:54 Bitcoin -1,82 % 79.780,54 USD 05:31:54 EUR/USD +0,16 % 1,11480 USD 05:31:44 EUR/GBP +0,06 % 0,83660 GBP 05:32:01 EUR/CHF +0,10 % 0,92320 CHF 05:32:01 EUR/JPY +0,01 % 175,814 JPY 05:32:01

Innenminister Dobrindt warnt vor verschärfter Sicherheitslage

Nation

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt vor einer verschärften Sicherheitslage in Deutschland. "Die vermehrte Melde- und Aufklärungslage hat mich dazu veranlasst, die bislang formulierte abstrakte Bedrohungslage zu einer hohen Bedrohungslage hochzustufen", sagte er der Welt am Sonntag. "Das bedeutet, dass in Deutschland jederzeit mit dem Risiko von Anschlägen zu rechnen ist."

Anschlagspläne gegen das Land seien klar erkennbar, erklärte der Minister weiter. Diese richteten sich nicht nur gegen die deutsche Infrastruktur, sondern auch gegen Personen oder Einrichtungen.

Mehr Befugnisse für Nachrichtendienste?

Dobrindt betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Geheimdienste. "Mein Ziel ist es, dass wir die Nachrichtendienste weiterentwickeln zu echten Geheimdiensten, um wettbewerbsfähig und partnerschaftsfähig mit unseren befreundeten Diensten im Ausland zu sein", sagte Dobrindt.

Am 13. August wird sich das Bundeskabinett mit einer umfassenden Reform des Nachrichtendienstrechts befassen. Dabei soll es den Diensten erstmals ausdrücklich ermöglicht werden, in bestimmten Gefahrenlagen selbst einzugreifen und nicht mehr nur Informationen zu sammeln und auszuwerten.

Kontrollieren soll die neuen Befugnisse ein Unabhängiger Kontrollrat, der entsprechende Maßnahmen vorab genehmigen müsse. Dobrindt betonte zugleich, die Trennung zur Polizei solle nicht aufgehoben werden. "Leute verhaften bleibt Aufgabe der Polizei", sagte der Innenminister.

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