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Innere Sicherheit: Warum Innenminister Dobrindt die Bedrohungslage hochstuft

Technologie

Fast jeder Bundesinnenminister hat diese Erfahrung schon gemacht, ob zu Zeiten des RAF-Terrors oder während der Angriffswelle des »Islamischen Staats« (IS): Zwischen den beiden Hauptaufgaben in diesem Amt, nämlich einerseits rechtzeitig zu warnen und andererseits die Bevölkerung nicht unnötig zu verunsichern, liegt nur ein schmaler Grat.

Am vergangenen Wochenende entschied sich der aktuelle Minister für innere Sicherheit, Alexander Dobrindt (CSU), zu einer ungewöhnlich drastischen Warnung: »Die vermehrte Melde- und Aufklärungslage hat mich dazu veranlasst, die bislang formulierte abstrakte Bedrohungslage zu einer hohen Bedrohungslage hochzustufen«, erklärte er in der Welt am Sonntag.

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