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Insolvenz droht bei Autozulieferer Weber: Porsche entzieht Aufträge

Wirtschaft

140 Jobs in Gefahr

Porsche stoppt Aufträge: Zulieferer droht die Insolvenz

Von t-online

Aktualisiert am 02.07.2026 - 14:58 UhrLesedauer: 1 Min.

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Ein Automobilzulieferer in Magdeburg steht vor der Insolvenz. Hauptauftraggeber Porsche entzieht dem Unternehmen bis Ende September sämtliche Aufträge.

Dem Automobilzulieferer Weber Magdeburg GmbH droht nach Angaben der IG Metall die Insolvenz. Die Beschäftigten seien darüber informiert worden, dass zum 1. Oktober ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden soll. Hintergrund sei die Entscheidung des Hauptauftraggebers Porsche, bis Ende September alle Aufträge aus Magdeburg abzuziehen.

Von der Entwicklung sind nach Angaben der Gewerkschaft rund 140 Beschäftigte am Standort Magdeburg betroffen. Weitere Arbeitsplätze stehen demnach an den Unternehmensstandorten Markdorf und Neuenbürg in Baden-Württemberg auf dem Spiel.

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Die IG Metall kritisierte die Entwicklung scharf. Die Beschäftigten hätten über viele Jahre zum Erfolg des Unternehmens beigetragen, erklärte die Gewerkschaft. Nun seien alle Beteiligten gefordert, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Mit Weber Magdeburg gerät ein weiterer Automobilzulieferer in Sachsen-Anhalt unter wirtschaftlichen Druck. In den vergangenen Monaten hatten unter anderem Boryszew in Gardelegen sowie Bohai Automotive und die Schlote Gruppe Insolvenz angemeldet.

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