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Insolvenz: Mercedes-Zulieferer ist insolvent - 300 Jobs in Gefahr

Wirtschaft

300 Jobs in Gefahr

Autozulieferer für Mercedes-Benz meldet Insolvenz in Eigenregie an

Von t-online

Aktualisiert am 25.10.2026 - 09:05 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Zukunftskonzept fehlt, die Gewerkschaft ist alarmiert: Der saarländische Zulieferer Aios hat Insolvenz angemeldet. Knapp 300 Stellen stehen auf dem Spiel.

Die Krise in der deutschen Automobilindustrie trifft nun auch einen Zulieferer im Saarland: Der Hersteller von Mercedes-Benz-Innenausstattungen Aios hat Insolvenz beantragt. Das Verfahren soll in Eigenverwaltung ablaufen. Betroffen sind rund 300 Beschäftigte an drei Standorten, berichtet tagesschau.de.

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Aios – ausgeschrieben Automotive Integrated Overhead Systems – stellt Bauteile für den Fahrzeuginnenraum von Mercedes-Benz her. Der Hauptsitz liegt in Überherrn-Altforweiler im Saarland, wo rund 240 Menschen beschäftigt sind. Dazu kommen zwei kleinere Standorte in Bremen und Sindelfingen bei Stuttgart.

Autozulieferer insolvent: Insolvenz-Warnungen schon im Juni

Schon im Juni hatte die Unternehmensführung laut IG Metall intern vor einem drohenden Insolvenzverfahren gewarnt. Die Gewerkschaft forderte daraufhin einen Sozialvertrag zum Schutz der Belegschaft. Im September rief sie die Beschäftigten zu einem Warnstreik auf. Den Vorwurf, Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag zu verweigern, wies die Geschäftsleitung damals zurück – und erklärte, die Gewerkschaft nutze die Lage aus, um andere Ziele voranzutreiben.

Nun bemängelt die IG Metall, dass die Unternehmensführung bis heute kein Konzept für die Zukunft des Betriebs vorgelegt habe. Am Samstag will die Gewerkschaft mit ihren Mitgliedern über das weitere Vorgehen beraten. Neue Streiks seien dabei nicht ausgeschlossen.

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