DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,13 % 64.229,60 USD 08:24:23 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Insolvenz von traditionsreicher Mode

Wirtschaft

Startseite Wirtschaft Mode-Kette muss in die Insolvenz – nach mehr als 50 Jahren Von: Richard Strobl Uns auf Google folgen Eine beliebte Mode-Kette aus dem Südwesten muss den Weg in die Insolvenz gehen. Es soll ein Neustart werden, trotz schwieriger Branchenlage. Stuttgart – Die nächste Einzelhandelskette rutscht in die Insolvenz. Nun muss der Modehändler „Yeans Halle“ den Weg in das Sanierungsverfahren gehen. Die 13 Filialen sollen nach aktuellem Stand normal geöffnet bleiben. Die Trender Jeansmode GmbH & Co. Sportswear Großhandels-KG, wie der Modehändler mit vollem, juristischem Titel heißt, will nun mit einem Maßnahmenpaket auf „anhaltend schwierige Rahmenbedingungen der Branche“ reagieren, heißt es in einer Aussendung zu der Insolvenz. Mit der Restrukturierung will man demnach die Kostenstruktur verbessern, das Unternehmen effizienter machen und so die Basis für eine gesunde Zukunft der Filialen von „Yeans Halle“ schaffen. Mode-Kette meldet Insolvenz an – Verkauf soll trotzdem weitergehen Das Insolvenzverfahren will man in Eigenverwaltung beschreiten. Das bedeutet, dass das bisherige Management im Amt bleibt. Allerdings ist geplant, die Geschäftsführung neu aufzustellen. Ihm zur Seite gestellt wird nun der Sanierungsgeschäftsführer, Rechtsanwalt Steffen Beck vom Insolvenzverwalter Pluta. Das Amtsgericht hat zudem den Juristen Tibor Daniel Braun zum vorläufigen Sachverwalter bestellt. Der Verkauf in den 13 Filialen des Modehändlers soll trotz Insolvenz uneingeschränkt weitergehen. Auch die Löhne und Gehälter der knapp 200 Mitarbeiter sind laut der Aussendung des Unternehmens gesichert. Über Yeans Halle: Yeans Halle ist ein echtes Traditionsunternehmen, das seit mehr als 50 Jahren im Südwesten Deutschlands Mode verschiedener Marken verkauft. Die 13 Filialen liegen in Amtzell, Augsburg, Karlsruhe, Kempten, Kirchheim, Kornwestheim, Leonberg, Münsingen, Sindelfingen, Singen, Stuttgart, Ulm und Viernheim. Verkauft werden neben Jeansmoden auch Accessoires. Nicht das erste Insolvenzverfahren: Modehändler kämpft mit schwacher Nachfrage Die Mode-Kette hat bereits ein erstes Sanierungsverfahren hinter sich. Dieses wurde im Dezember 2024 erfolgreich abgeschlossen. Allerdings gibt es nun neue Probleme. Generell sieht sich die Modebranche demnach aktuell einer schwachen Konsumnachfrage gegenüber. Hinzu kommen steigende Betriebskosten sowie ein intensiver Wettbewerb. Diese Faktoren haben die Firma laut Mitteilung „massiv belastet“. Hinzugekommen sei dann 2025 noch ein Hackerangriff, der hohe Kosten und Umsatzeinbußen verursacht habe.

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