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Instagram-Belästiger von Ruth Moschner bekommt Anwaltspost: „Hat nun Unterlassung am Hals”

Unterhaltung

Neun Monate später meldet sich Ruth Moschner (50) mit einem Update zu dem Fall. Zu dem veröffentlichten Schreiben erklärt sie auf Instagram: „Reupload… aus Gründen. Neun Monate später hat die ‚geile Maus‘ gewonnen“ und der männliche Verfasser der Nachricht habe nun eine „Unterlassung am Hals“.

Ruth Moschner geht gegen Nachricht auf Instagram vor

Bei dem Dokument, das Ruth Moschner, bei der Hautkrebs diagnostiziert wurde, auf Instagram teilt, handelt es sich um eine strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung einer Kanzlei. Als Unterlassungsgläubigerin wird Ruth Moschner genannt, die laut Schreiben über HateAid vertreten wird. Der Name des Empfängers ist auf dem veröffentlichten Dokument geschwärzt.

Die Erklärung bezieht sich auf eine Nachricht, die am 15. November 2025 über Instagram an Moschner verschickt worden sein soll. Darin wird der Empfänger aufgefordert, künftig eine entsprechende Äußerung gegenüber der Moderatorin zu unterlassen. Der konkrete Wortlaut der Nachricht lautet: „Na du geile Maus, ich will dich f*cken.“

Anwaltsschreiben nennt Vertragsstrafe und Kosten

Für jeden schuldhaften Verstoß gegen die Unterlassungsverpflichtung soll eine angemessene Vertragsstrafe fällig werden. Außerdem soll der Empfänger die Kosten der anwaltlichen Inanspruchnahme erstatten. Als Gegenstandswert nennt das Schreiben 10.000 Euro. Die Kostenberechnung erfolgt dem Dokument zufolge auf Grundlage einer 1,3-Geschäftsgebühr zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer.

Moschner, die sich über ihre Kinderlosigkeit freut, kommentiert den Fall auf Instagram mit folgenden Worten: „Ich hoffe, er muss nun ordentlich zahlen. Digitale Gewalt und Belästigung müssen schneller strafrechtlich verfolgt werden können.“

Auch Instagram kritisiert sie in ihrem Beitrag. Der betreffende Nutzer sei weiterhin auf der Plattform, schreibt sie, und wirft Meta vor, die Sicherheit weiblich gelesener Personen nicht ausreichend zu berücksichtigen. Sie fordert: „Das muss sich ändern.“

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