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Instagram: Neuer Schriftzug wird zum „Instagzam“-Spott im Netz

Unterhaltung

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Die Social-Plattform Instagram will moderner, mutiger und kreativer werden. Doch bei der Community sorgt der neue Look vor allem für eines: Kopfschütteln und einen Spott-Sturm.

Nach zehn Jahren verpasst Instagram seinem Schriftzug erstmals wieder ein grundlegendes Facelift. Das Unternehmen spricht von einem „cleaneren“, moderneren Design und davon, die Kreativität und Individualität seiner Community stärker sichtbar machen zu wollen – so weit der Plan des Meta -Konzerns.

Doch im Netz kommt das neue Design längst nicht überall gut an. Denn für viele Nutzer ist die wichtigste Frage offenbar nicht: ‚Ist das moderner?', sondern: ‚Kann man das überhaupt noch lesen? Genau das sorgt für Spott. In sozialen Netzwerken tauchen bereits Vergleiche auf, wonach aus „Instagram“ optisch eher „Instagzam“ geworden sei. Auch die Lesbarkeit wird von Teilen der Community kritisiert.

Ausgerechnet der eigene Markenname ist plötzlich schwer zu lesen: Man erkennt zwar, dass es Instagram sein soll – aber man muss teilweise zweimal hinschauen.

Dabei hatte sich das Design-Team einiges vorgenommen. Hunderte Entwürfe wurden getestet. Darunter Handschriften, Großbuchstaben-Varianten und sogar Konzepte, die Elemente der Kamera in die Schrift integrieren sollten. Am Ende fiel die Wahl auf eine Schrift, die laut Instagram Persönlichkeit, Individualität und den handgemachten Charakter der Plattform vermitteln soll.

Keine Begeisterungsstürme

Auch Instagram-Chef Adam Mosseri stellte das neue Design selbst zur Diskussion und forderte die Community auf, die eigene Meinung zu posten. Die Reaktionen fallen entsprechend unterschiedlich aus: Einige finden den neuen Schriftzug frisch und modern, andere sehen darin eher einen missglückten Mix verschiedener Schriftstile.

„Instagzam“ wird zum Spottbegriff

Besonders der neu gestaltete Buchstabe „r“ sorgt für Verwirrung. In sozialen Netzwerken wird deshalb bereits darüber gespottet, dass der Schriftzug wie „Instagzam“ oder ähnlich gelesen werden könne. Auch andere Buchstaben wie „s“ und „g“ sind durch die bewusst geschwungene Gestaltung weniger eindeutig als zuvor.

Das ist für Instagram aus PR-Sicht eine heikle Veränderung. Denn ein Unternehmen kann einen Shitstorm manchmal durchaus gebrauchen. Ein provozierendes Design, ein ungewöhnlicher Werbespot oder eine kontroverse Kampagne können Aufmerksamkeit erzeugen und gleichzeitig die Marke stärken. Denn bei einem Logo gilt eine ziemlich brutale Grundregel: Es darf auffallen – aber es muss vor allem funktionieren.

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