DAX +0,27 % 26.391,42 Pkt 18:00:00 MDAX -0,56 % 32.224,89 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,24 % 6.551,22 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,27 % 53.890,59 Pkt 19:04:20 S&P 500 -0,32 % 7.733,08 Pkt 19:04:19 Nasdaq -0,88 % 26.456,49 Pkt 19:04:19 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +1,82 % 4.441,20 USD 18:54:07 Silber -0,08 % 65,06 USD 18:54:18 Brent +1,11 % 88,69 USD 18:54:16 WTI +1,22 % 83,13 USD 18:54:16 Bitcoin -0,72 % 63.447,28 USD 19:04:11 EUR/USD -0,11 % 1,15430 USD 19:03:22 EUR/GBP -0,25 % 0,85450 GBP 19:04:19 EUR/CHF +0,25 % 0,93620 CHF 19:04:19 EUR/JPY +0,72 % 183,789 JPY 19:04:20

Intel verwässert sich für 20 Milliarden US-Dollar

Wirtschaft

Eine Verwässerung der eigenen Aktie verschafft Intel voraussichtlich knapp 20 Milliarden US-Dollar frisches Kapital. 210.526.315 zusätzliche Aktien gibt das Unternehmen zu einem Kurs von je 95 US-Dollar heraus. Weiterlesen nach der Anzeige Intel will das Geld für „allgemeine Unternehmenszwecke“ wie Kapitalinvestitionen und Betriebsmittel ausgeben, ohne weiter ins Detail zu gehen. Einen großen Punkt dürfte der Ausbau der eigenen Halbleiterwerke darstellen. Zu früheren Geschäftsberichten sagte der Finanzchef David Zinsner bereits, dass 2026 die meisten Ausgaben in die Werke fließen sollen. Gut 20 Milliarden US-Dollar Gesamt-Kapitalinvestitionen hat Intel für das Jahr veranschlagt. Die Investitionen in die Halbleiterwerke lohnen sich derzeit, weil Prozessoren seit dem Aufkommen von KI-Agenten zur Mangelware geworden sind. Jede zusätzlich hergestellte Server-CPU kann Intel teuer verkaufen. Fünf Milliarden Euro für das eigene irische Halbleiterwerk hat Intel bereits angekündigt. Konzernverwässerung Da es sich bei der Herausgabe um zusätzliche Aktien an der Börse handelt, sinkt der Besitzanteil bestehender Anleger – Verwässerung genannt. Bei bisher 5,044 Milliarden ausgegebenen Aktien entspricht die Neuherausgabe einem Anteil von etwa 4,2 Prozent. Die Marktkapitalisierung vor der Herausgabe liegt bei rund 490 Milliarden US-Dollar. Der Prozess soll schon am 12. August 2026 abgeschlossen sein. Rund 300 Millionen US-Dollar gehen an die beteiligten Banken und Manager, über die der Verkauf der neuen Aktien an Großinvestoren läuft. Dazu zählen J.P. Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Citigroup. Kleine Privatanleger haben keine Chance, die leicht vergünstigten Aktien zu kaufen. Für Intel bleiben unterm Strich 19,7 Milliarden US-Dollar übrig. Weitere bis zu drei Milliarden US-Dollar könnten noch folgen: Die beteiligten Banken erhalten die Option, zusätzliche 31.578.947 Aktien für ebenfalls 95 US-Dollar zu kaufen. Die Gesamtverwässerung läge dann bei 4,8 Prozent. Bei allen neu herausgegebenen Wertpapieren handelt es sich um Stammaktien mit Stimmrechten. Erhöhung nach moderater Börsenreaktion Weiterlesen nach der Anzeige Kurios war die zweigeteilte Ankündigung am Montag: Zunächst gab Intel die Aktienherausgabe im Wert von 15 Milliarden US-Dollar bekannt. Noch am selben Tag folgte die Erhöhung auf 20 Milliarden. Womöglich überschätzte Intel die Börsenreaktion, die mit einem Minus von etwa vier Prozent moderat ausfiel, und schlug daher zusätzliches Kapital aus der Bekanntgabe. Die Aktie steht aktuell bei etwa 97 US-Dollar und damit immer noch über dem vergünstigten Angebotspreis. Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

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