DAX +2,96 % 25.496,93 Pkt 14:16:34 MDAX +1,96 % 32.295,28 Pkt 14:16:34 Euro Stoxx 50 +1,21 % 6.357,08 Pkt 14:16:30 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,50 % 64.931,19 Pkt 08:45:03 Gold +0,32 % 4.083,90 USD 14:21:32 Silber +0,37 % 59,13 USD 14:21:11 Brent -6,53 % 90,46 USD 14:21:14 WTI -5,72 % 84,20 USD 14:21:33 Bitcoin -0,68 % 64.898,06 USD 14:31:31 EUR/USD +0,09 % 1,13870 USD 14:31:23 EUR/GBP +0,06 % 0,85510 GBP 14:31:34 EUR/CHF -0,14 % 0,92800 CHF 14:31:34 EUR/JPY -0,05 % 186,288 JPY 14:31:34

Intermittierendes Fasten: Bessere Hirnleistung schon nach 6 Monaten

Allgemein

Intermittierendes Fasten verbessert die kognitive Leistungsfähigkeit älterer Menschen. Das zeigt eine Pilotstudie der Rutgers University, die im Juli 2026 auf der Konferenz NUTRITION 2026 vorgestellt wurde. 47 übergewichtige Frauen zwischen 50 und 79 Jahren nahmen an der sechsmonatigen Untersuchung teil. Die Gruppe mit einem Essensfenster von acht bis neun Stunden schnitt bei räumlicher Planung und Problemlösung deutlich besser ab als die Kontrollgruppe mit zwölf Stunden. Beide Gruppen verloren im Schnitt etwa sieben Kilogramm – doch der Gewichtsverlust allein erklärte den kognitiven Vorteil nicht. Glucosamin erhöht Alzheimer-Risiko Während Fasten schützt, warnen Forscher vor bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln. Eine Studie der University of Florida in „Nature Metabolism“ (Juli 2026) wertete Daten von 66.000 Patienten aus. Ergebnis: Bei leichter kognitiver Beeinträchtigung steigt das Alzheimer-Risiko durch Glucosamin um 25 Prozent. Bei bereits Demenzkranken lag die Sterblichkeit über fünf bis zehn Jahre ebenfalls 25 Prozent höher. Im Mausmodell zeigte sich: Glucosamin überwindet die Blut-Hirn-Schranke und fördert schädliche Glykosylierungsprozesse im Gehirn. Vitamin D: Segen und Risiko Die S3-Leitlinie Komplementärmedizin empfiehlt seit Juli 2026 die gezielte Messung und Substitution von Vitamin D. Eine Studie in „JAMA Dermatology“ (22. Juli 2026) belegt: Eine einmalige Gabe von 100.000 IE Vitamin D verbesserte Hautschäden durch Strahlen- oder Chemotherapie bei 87 Prozent der Patienten innerhalb von durchschnittlich fünf Tagen. Doch Vorsicht bei freiverkäuflichen Präparaten: Stiftung Warentest stufte im Januar 2026 nur zwei von 25 Vitamin-D-Produkten als empfehlenswert ein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, ohne medizinische Indikation 800 IE täglich nicht zu überschreiten. Anzeige Neben der richtigen Nährstoffversorgung spielt die gezielte Aktivierung des Gehirns eine entscheidende Rolle für die geistige Gesundheit. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 11 praktische Übungen, mit denen Sie Ihr Gedächtnis stärken und Demenz aktiv vorbeugen können. Gehirntraining-Ratgeber jetzt kostenlos sichern Auch Vitamin C zeigt Potenzial in der Krebstherapie. Eine Phase-II-Studie der University of Iowa („Redox Biology“, November 2024) belegte: Hochdosiertes intravenöses Vitamin C verdoppelte in Kombination mit Chemotherapie das Gesamtüberleben bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Kreatin bei Depressionen: Uneinheitliche Datenlage Eine Übersichtsarbeit der Universitäten Toronto und Ottawa („Brain Medicine“, 30. Juni 2026) analysierte sechs Studien zu Kreatin bei Depressionen. Zwei Studien zeigten eine Linderung der Symptome durch fünf Gramm täglich zusätzlich zur Standardtherapie. Drei Studien fanden keinen signifikanten Nutzen. Bei bipolaren Störungen raten die Autoren von der Einnahme ab. Bewegung, Ernährung, Lebensstil Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt seit Juli 2026 zur Demenzprävention mindestens 3.000 Schritte täglich. Die MIND-Diät senkt das Demenzrisiko um bis zu 40 Prozent. Britische Langzeitstudien zeigen: Finanzielle Sorgen und niedriges Einkommen im frühen Erwachsenenalter korrelieren mit geringerem Gehirnvolumen im Alter von 69 bis 71 Jahren. Und: Hoher Fernsehkonsum im mittleren Alter geht mit Volumenverlust in Gedächtnisregionen einher – ein Effekt, den Forscher bei kognitiv fordernder Büroarbeit nicht beobachteten. Anzeige Da Vergesslichkeit im Alter oft schleichend beginnt, ist eine frühzeitige Einschätzung der eigenen mentalen Fitness besonders wichtig. Mit diesem anonymen 7-Fragen-Selbsttest erhalten Sie in nur zwei Minuten eine fundierte Rückmeldung zu möglichen Warnsignalen. Hier den kostenlosen Demenz-Selbsttest starten Ein einfacher Tipp zur Förderung der Neuroplastizität: Routineaufgaben mit der nicht-dominanten Hand ausführen. Das aktiviert umfassendere neuronale Netzwerke.

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