DAX +1,02 % 26.393,37 Pkt 16:56:22 MDAX +0,39 % 32.553,31 Pkt 16:56:23 Euro Stoxx 50 +0,60 % 6.541,59 Pkt 16:56:15 Dow Jones -0,56 % 54.044,15 Pkt 17:11:22 S&P 500 +0,43 % 7.756,48 Pkt 17:11:13 Nasdaq +1,10 % 26.654,36 Pkt 17:11:19 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,90 % 4.407,50 USD 17:01:21 Silber +3,92 % 63,85 USD 17:01:19 Brent +0,78 % 83,13 USD 17:01:21 WTI +0,98 % 78,05 USD 17:01:21 Bitcoin +1,06 % 64.942,42 USD 17:11:19 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 17:10:55 EUR/GBP -0,14 % 0,85680 GBP 17:11:23 EUR/CHF +0,16 % 0,93380 CHF 17:11:23 EUR/JPY +0,18 % 182,461 JPY 16:58:30

iPhone 18 Pro: Speichermangel treibt Preis um 200-270 Dollar

Allgemein

Der US-Konzern Apple wollte bei der chinesischen Firma Changxin Memory Technologies (CXMT) günstigere Speicherchips einkaufen – doch die Gespräche sind geplatzt. CXMT lehnte die Forderung nach Rabatten ab und verlangt stattdessen Preise auf dem Niveau der Marktführer Samsung und SK Hynix. Verhandlungsende stärkt südkoreanische Dominanz Das Scheitern der Gespräche trifft Apples Strategie, die Lieferkette zu diversifizieren und Kosten zu senken, empfindlich. Der iPhone-Hersteller hatte gehofft, CXMT als Druckmittel gegenüber den etablierten Zulieferern Samsung und SK Hynix einzusetzen. Doch dieser Plan ist nun hinfällig. Die beiden südkoreanischen Konzerne kontrollieren gemeinsam mehr als 90 Prozent des DRAM-Marktes – und ihre Verhandlungsposition dürfte sich durch das Aus der Gespräche weiter stärken. Die Lage auf dem Speichermarkt bleibt angespannt. Aktuelle Marktdaten zeigen: Ein 12-GB-LPDDR5X-Modul kostet inzwischen rund 145 US-Dollar. Bereits im vergangenen Jahr waren die DRAM-Preise um 386 Prozent explodiert. Branchenbeobachter rechnen angesichts der anhaltenden Knappheit mit weiteren Preissteigerungen für Verbraucherelektronik. Der kommende iPhone 18 Pro könnte dadurch zwischen 200 und 270 US-Dollar teurer werden als sein Vorgänger. Anzeige Wer sich für die technische Entwicklung des iPhones interessiert, sollte auch die grundlegenden Begriffe der Apple-Welt sicher beherrschen. Dieses kostenlose PDF-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe verständlich und kompakt. iPhone-Lexikon mit 53 Begriffen jetzt gratis sichern Chinesische Nachfrage sichert CXMT Aufträge CXMT kann es sich offenbar leisten, auf Apples Rabattforderungen zu verzichten. Die Auftragsbücher des chinesischen Herstellers sind gut gefüllt: Langfristige Verträge mit ByteDance über sieben Milliarden Dollar und mit Tencent über drei Milliarden Dollar sichern die Auslastung. Hinzu kommt eine starke Nachfrage von Smartphone-Herstellern wie Huawei, Xiaomi, Oppo und Vivo, die die Produktionskapazitäten vollständig auslastet. Mit einem weltweiten DRAM-Marktanteil von rund acht Prozent ist CXMT zwar deutlich kleiner als die südkoreanische Konkurrenz. Doch die 17-Nanometer-Technologie und eine monatliche Produktionskapazität von etwa 300.000 Wafern machen das Unternehmen zu einem wichtigen Akteur in der regionalen Lieferkette. Apples Bemühungen, eine US-Genehmigung für den Einsatz von CXMT-Komponenten in Geräten für den chinesischen Markt zu erhalten, dürften nun vorerst auf Eis liegen. Anzeige Die technologische Komplexität moderner Smartphones führt bei vielen Nutzern zu Unsicherheiten im Umgang mit der Fachsprache. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie Sie Begriffe wie iOS oder Lightning endlich richtig verstehen und anwenden. Hier das kostenlose Apple-Lexikon herunterladen Technologische Nachteile treiben Kosten Ein entscheidender Faktor für CXMTs Preishaltung sind die eigenen Produktionskosten. Das Unternehmen setzt auf DUV-Multi-Patterning-Verfahren (Deep Ultraviolet), die einen Kostennachteil von mehr als 30 Prozent pro Bit gegenüber den EUV-Verfahren (Extreme Ultraviolet) von Samsung und SK Hynix bedeuten. Diese technologische Lücke macht es für CXMT nahezu unmöglich, die tiefen Rabatte zu gewähren, die Apple üblicherweise von Zweitlieferanten verlangt.

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