DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 21:13:36 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 21:13:34 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 21:13:34 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold +0,32 % 4.087,50 USD 21:03:37 Silber +0,33 % 54,47 USD 21:03:32 Brent -3,42 % 109,98 USD 21:03:32 WTI +1,38 % 101,28 USD 21:03:34 Bitcoin +0,58 % 81.270,38 USD 21:13:34 EUR/USD -0,11 % 1,11620 USD 21:13:28 EUR/GBP -0,04 % 0,83700 GBP 21:13:37 EUR/CHF -0,10 % 0,92390 CHF 21:13:37 EUR/JPY +0,06 % 176,116 JPY 21:13:37

iPhone 18 Pro und Pro Max im Test (2026): Das beste iPhone!

Technologie

Das Wichtigste in Kürze

Es gibt zwei Pro-Modelle: das handliche iPhone 18 Pro mit 6,3-Zoll-Display und das sehr große iPhone 18 Pro Max mit 6,9 Zoll.

Das iPhone 18 Pro Max ist der neue Akku-King unter den iPhones.

Neu: die variable Blende in der Hauptkamera – sie ermöglicht emotional packendere Bilder wie bei großen Kameras durch das Spiel mit der Schärfentiefe.

Design und Materialien:Neue Farben, alte Hülle

Das iPhone 18 Pro und sein großer Bruder, das Pro Max, stecken im selben hochwertigen Aluminium-Gehäuse wie die Vorgänger. Man erkennt sie aber an den neuen Farben: dunkles Burgundrot, tiefes Schwarz, Hellblau oder Silber. Außerdem ist die ovale Öffnung für die Selfiekamera minimal kleiner geworden. Beide Pro-Modelle unterscheiden sich in der Größe: Das normale 18 Pro (6,3-Zoll-Display) ist noch halbwegs handlich, das 18 Pro Max bietet mit 6,9 Zoll einen üppig großen Bildschirm – wie die Vorgänger. Auffällig aber: Das Max ist nochmal 18 Gramm schwerer geworden, kommt auf stattliche 249 Gramm. Ein echter Kracher! Auch bei der Technik?

Variable Blende:Wie gut ist die Kamera?

Die grundlegende Foto-Qualität war schon bei der vorherigen Generation exzellent – der Mix aus Ultraweitwinkel-Kamera, Hauptkamera und 4 x optischem Tele, alle mit hochauflösenden 48‑Megapixel-Sensoren, ist geblieben. Doch wer mit passionierten Fotografen über Handykameras redet, erntet oft nur ein müdes Lächeln. Ein Grund dafür: Einen schön verschwommenen Hintergrund, vor dem nur das Motiv in voller Schärfe in den Fokus gerät („Bokeh-Effekt“), produzieren die großen Kameras meist in besserer Qualität. Zwar hat jede Handykamera einen Porträt-Modus mit ähnlicher Wirkung, doch hier stellt das Handy den Hintergrund künstlich unscharf, es entstehen unschöne Bildfehler.

iPhone 18 Pro und Pro Max kopieren jetzt eine Stärke der großen Kameras: Eine variable Blende lädt ein zu Experimenten mit der Tiefenschärfe. Bei niedriger Blendenzahl (im Beispiel unten Blende 1.48) wird die Blende weit geöffnet, so dass weiter entfernte Objekte verschwimmen. Bei hoher Blendenzahl (im darauffolgenden Bild Blende 4.0) wird die Blendenöffnung kleiner, das gesamte Bild wird scharf.

Geht es um die reine Bildqualität, sind die Unterschiede zu den Vorgängern vernachlässigbar – beide 18-Pro-Modelle machen exzellente Fotos, auch bei wenig Licht und Zoom-Aufnahmen. Doch die variable Blende eröffnet neue Möglichkeiten für die Bildgestaltung. Hilfreich für das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, vor allem bei Videos, ist zudem die Funktion der automatischen Fokusverfolgung. Das einmal gewählte Motiv bleibt also auch bei leichten Kameraschwenks im Fokus scharf. Für noch mehr Kreativität bietet Apples Kamera-App erstmals auch manuelle Detaileinstellungen, etwa zur Änderung der Verschlusszeiten – so lässt sich die Bewegungsschärfe etwa bei Sportaufnahmen beeinflussen. Und wer für Nahaufnahmen lieber die hochwertige Hauptkamera statt des Makromodus der Ultraweitwinkelkamera wählen will, kann jetzt endlich manuell wählen, welche Linse fürs Foto verwendet werden soll.

Akku:Endlich eine starke Laufzeit

Bei den 18-Pro-Modellen hat Apple die Akkus vergrößert – vor allem beim iPhone 18 Pro Max ist der Unterschied beträchtlich. Im Test legten beide Modelle im Vergleich zu den Vorgängern in der Laufzeit zu. Noch laufen Nachmessungen im Detail, doch schon jetzt steht fest: Kein iPhone hielt im Test bislang so lange durch wie das 18 Pro Max.

Auch beim Laden hat sich etwas getan: Mit entsprechend leistungsstarken USB-C-Netzteilen war der Akku des iPhone 18 Pro schon nach 15 Minuten zu 50 Prozent gefüllt, der des iPhone 18 Pro Max zu 42 Prozent. Im Netz flossen im Maximum knapp 50 Watt ins Handy, ein modernes Netzteil mit 60 Watt oder mehr bietet also genug Leistungsreserven. Apple selbst hat dafür auch in Deutschland ein „40 Watt Dynamic Power“-Netzteil auf den Markt gebracht, das kurzzeitig bis zu 60 Watt liefern kann.

A20 Pro:Neuer Prozessor für die KI-Ära

Mit dem neu entwickelten Prozessor A20 Pro hat Apple noch einmal einen Temposprung gemacht. Vor allem in Sachen Grafik und Künstliche Intelligenz zeigten die Benchmark-Tests im Labor einen starken Temposprung. Einziger Nachteil bei der Sache: Ausgerechnet die innovativste Funktion in Apples KI-Offensive, Siri AI, ist in Deutschland derzeit nicht nutzbar. Zum einen spricht Siri AI bislang noch kein Deutsch, zum anderen ist die Funktion innerhalb der EU bislang grundsätzlich nicht nutzbar.

Die Bildschirme sind genauso spitze wie beim 17 Pro / Pro – sehr hell, ruckelfrei dank 120 Hertz und mit tollen Farben und Kontrasten. Oft übersehen wird auch die Klangqualität der Lautsprecher, die beim 18 Pro (wie schon beim 17 Pro) recht voluminös klingen.

Kostenpunkt:Was kostet das iPhone 18 Pro (Max)?

Die neuen Modelle sind tatsächlich etwas teurer, wenn auch die Preissteigerung der Basismodelle mit 150 Euro noch im Rahmen bleibt (Gerüchte gingen zuvor von bis zu 300 Euro aus). Billig aber waren die Pro-Modelle noch nie: Das kleinere 18 Pro gibt’s mit 256 Gigabyte Speicher ab 1449 Euro, das 18 Pro Max ab 1599 Euro. Darüber hinaus gibt es etliche Speichvarianten, von denen die 512-GB-Variante (1699 / 1849 Euro) den besten Kompromiss aus Preis und Speicher bietet. Wem der Speicher nicht groß genug sein kann, der kann für die 2‑Terabyte-Version des 18 Pro Max sogar satte 3099 Euro hinlegen.

Die Pro-Serie bleibt die beste Wahl für iPhone-Fans, wenn es um die Kamera geht.

Christian Just Ressortleiter Telekommunikation & Internet

Unser Fazit:iPhone 18 Pro: feine Änderungen, die gefallen

Apple hat beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max Feinarbeit geleistet: Sie sind schneller als die Vorgängergeneration, die Kamera mit variabler Blende bietet mehr kreative Freiheiten als zuvor und das Laden gelingt schneller. Beide Pro-Modelle empfehlen sich für iPhone-Nutzerinnen und -Nutzer, die das Maximum aus der Kamera herausholen wollen. Für den Alltag kann aber vor allem das 18 Pro Max einen ganz klassischen Trumpf ausspielen: So lange hielt noch kein iPhone-Akku durch!

FAQ:Häufige Fragen zum iPhone 18 Pro und Pro Max

Wieviel Speicher brauche ich im iPhone?

256 Gigabyte reichen den meisten, für viele Fotos und Videos sind 512 GB besser. Die Versionen mit 1 oder 2 TB lohnen sich, wenn man alle Dateien stets im Zugriff haben will. Günstiger ist dann aber meist ein iCloud-Abo ab rund 10 Euro im Monat, bei dem Apple selten benötigte Dateien und Apps automatisch in die Cloud auslagert.

Welche iPhones sind fit für Apple Intelligence

Alle iPhones mit 8 GB Arbeitsspeicher und genug CPU-Power können Apples KI ausführen: iPhone 15 Pro (Max), iPhone 16, iPhone 16 Pro (Max), iPhone 16e, iPhone 17, iPhone 17 Pro (Max), iPhone Air, iPhone 17 e, iPhone 18 Pro (Max), iPhone Duo. Für die besten KI-Modelle sind 12 GB RAM nötig – das haben nur iPhone Air, iPhone 17 Pro (Max), iPhone 18 Pro (Max), iPhone Duo.

Wieso hat das iPhone 18 Pro eine Dampfkammer?

Die Dampfkammer ist eine Art Kühlkammer, um die Wärme im Inneren des iPhones von CPU und Akku weg an den Gehäuserand zu transportieren. In der geschlossenen Dampfkammer macht man sich die unterschiedlichen Kondensationspunkte zunutze, um Wärme von der Elektronik abzuleiten.

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