DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,01 % 53.463,05 Pkt 22:38:37 S&P 500 -0,48 % 7.707,98 Pkt 22:38:31 Nasdaq -1,18 % 26.331,09 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,17 % 66.093,97 Pkt 06:37:25 Gold +1,25 % 4.545,30 USD 06:42:19 Silber +2,03 % 67,07 USD 06:41:12 Brent +0,27 % 91,87 USD 06:40:26 WTI -1,44 % 84,59 USD 06:42:17 Bitcoin +0,20 % 69.430,07 USD 06:52:23 EUR/USD +0,87 % 1,16800 USD 06:51:54 EUR/GBP +0,30 % 0,85780 GBP 06:52:24 EUR/CHF -0,66 % 0,93400 CHF 06:52:24 EUR/JPY +0,23 % 185,113 JPY 06:52:20

Iran: Donald Trump droht Teheran mit "Wirtschaftskrieg"

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 20.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Konflikt im Nahen Osten Trump droht Iran mit »Wirtschaftskrieg« Die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran kommen nicht voran. Jetzt versucht US-Präsident Trump es mit massivem wirtschaftlichem Druck. Er warnt auch die Verbündeten des Regimes vor Konsequenzen. 20.08.2026, 02.41 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Es ist, wie sollte es auch anders sein, eine Nachricht voller Superlative: US-Präsident Donald Trump hat bei Truth Social angekündigt, Iran mit massiven wirtschaftlichen Sanktionen zu belegen. Er schreibt von der »verheerendsten Wirtschaftsoperation, die jemals gegen ein Land veranlasst wurde«, außerdem von einem beispiellosen »Wirtschaftskrieg« und einem »wirtschaftlichen D-Day« (in Anlehnung an die Landung der Alliierten in der Normandie 1944). Zudem müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung Irans mit »gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen« rechnen, so Trump . Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die von Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Zweieinhalb Monate vor den Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck – auch weil er in seinem Krieg gegen Iran seit Wochen keine Erfolge vorweisen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militärischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen (mehr dazu, wie der Nahe Osten Trumps Ohnmacht bloßstellt, erfahren Sie hier ). So reagiert Iran auf die Drohung Teheran zeigt sich von Trumps regelmäßigen Drohgebärden unbeeindruckt. Das gilt etwa für die Verhandlungen über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die Handelsschiffe vor Kriegsbeginn noch ungehindert passieren konnten. Auch auf die jüngsten Äußerungen Trumps reagierte Iran nun demonstrativ gelassen: Trump habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch Irans und von Schlägen historischer Dimension gesprochen, schrieb die iranische Nachrichtenagentur Fars auf Telegram. Seine Behauptungen seien bloß als übliche »psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne« zu verstehen. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim schrieb auf Telegram, dies sei »keine neue Entwicklung, da die Vereinigten Staaten seit Jahren versuchen, jegliche finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Iran zu unterbinden«. Iran habe jedoch »gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert«. Details bleibt Trump schuldig Schon seit Längerem gelten Sanktionen der USA gegen Iran. Nun scheint Trump diese noch mal ausweiten zu wollen. »Ölschmuggel, Währungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen – all das muss sofort gestoppt werden«, schrieb Trump bei Truth Social. Wie genau der US-Präsident das umsetzen will, blieb zunächst aber offen. Ebenso die Frage, welche Konsequenzen Ländern drohen, die Iran »unterstützen«. Damit könnten vor allem Staaten wie Russland, Indien oder China gemeint sein, die weiterhin iranisches Öl beziehen. Der Ölexport ist die wichtigste Einnahmequelle des Regimes in Iran. Vor wenigen Tagen war eine Frist abgelaufen, bis zu der Vertreter der USA und Irans Verhandlungen über zentrale Streitfragen wie das iranische Atomprogramm abschließen wollten. Wesentliche Fortschritte auf diplomatischer Ebene scheint es nicht gegeben zu haben. Gegen die nie konsequent umgesetzte Waffenruhe und weitere Punkte des Abkommens wurde in den vergangenen Wochen mehrfach verstoßen. Am Dienstag hatte Trump gesagt, es habe zuletzt keine laufenden Verhandlungen mehr gegeben. »Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant«, teilte er mit. Am Vortag hatte er dem Sender Fox News noch gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden in direktem Kontakt mit den iranischen Revolutionswächtern. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder mit Behauptungen zu angeblichen Gesprächen und Verhandlungsständen für Aufsehen gesorgt, die von Iran dementiert wurden. Lesen Sie dazu auch den SPIEGEL-Leitartikel: Donald Trump hat keine guten Optionen mehr gegenüber dem iranischen Regime. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung – und um ein Signal an Wladimir Putin . aar/dpa

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