DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Iran-Krieg aktuell: Trump erhöht Druck auf Teheran - Bombardements gehen weiter

Welt

Startseite Politik Iran-Krieg aktuell: Trump erhöht Druck auf Teheran – Bombardements gehen weiter Von: Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Iran-Krieg im Überblick: Die USA greifen Iran auch in dieser Nacht an. Teheran lehnt Trumps Vorschlag für eine Waffenruhe ab. Update, 24. Juli, 5:30 Uhr: Das US-Militär hat ⁠nach eigenen Angaben die 13. Nacht hintereinander Ziele im Iran angegriffen. Die jüngsten Angriffe hätten mehr als zwei Stunden gedauert, teilt das US-Zentralkommando CENTCOM mit. Die US-Streitkräfte nahmen demnach unter anderem Kommandozentralen, Drohnenlager, Kommunikationsnetze, Standorte zur Küstenüberwachung und maritime Kapazitäten ins Visier. Erklärtes Ziel war wie bei vorherigen Angriffen, vom Iran ausgehende Bedrohungen der Handelsschiffe und zivilen Seeleute in der Straße von Hormus zu unterbinden. Das US-Militär bekräftigte auch die bekannte US-Darstellung, dass die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge offenbleibe und Handelsschiffe sie mit Unterstützung des US-Militärs durchfahren könnten. Unterdessen möchte Donald Trump im Konflikt um die Straße von Hormus den Druck auf den Iran erhöhen. Der US-Präsident kündigte deshalb an, Schäden an Schiffen und Frachtgut würden von den USA ab sofort mit iranischem Geld beglichen. Nach Informationen der New York Times hat Teheran einen vom irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi übermittelten Vorschlag Trumps für eine erneute Waffenruhe abgelehnt. Iran-Krieg aktuell: Teheran kontert Trumps Drohungen Erstmeldung: Die USA haben in der Nacht zum Donnerstag ihre Angriffe auf den Iran zum zwölften Mal in Folge fortgesetzt. Das für die Region zuständige US-Kommando Centcom teilte zur Lage im aktuellen Iran-Krieg mit, die rund fünfstündige Angriffswelle habe um 17.30 Uhr US-Ostküstenzeit begonnen und sei um 22.30 Uhr beendet worden. Zu den Zielen zählten Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr des Landes. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern, hieß es zur Begründung. Iranische Staatsmedien berichteten über den jüngsten Angriff im Iran-Krieg: US-Raketen hätten Ziele nahe den Städten Ahwas, Ramhormus und Andimeschk im Westen des Landes getroffen. Bei einem weiteren Angriff auf die Stadt Schalamtscheh an der irakischen Grenze seien zwei Menschen getötet worden. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Auf die US-Angriffe reagierte der Iran seinerseits mit Drohnenangriffen: Die Luftabwehr Kuwaits teilte in der Nacht mit, sie habe „Angriffe feindlicher Drohnen abgewehrt, nach der sündhaften iranischen Aggression“. Iran-Krieg aktuell: Lage eskaliert weiter – weitere Meerenge wird zum Problem Parallel dazu eskalierte die Lage im Roten Meer. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen erklärte, sie habe zwei saudi-arabische Öltanker angegriffen, die ihre ausgerufene „Blockade“ verletzt hätten. Dabei seien Raketen, Marschflugkörper und Drohnen eingesetzt worden. Auf beiden Schiffen brachen demnach Feuer aus, etwa zehn weitere Schiffe seien zur Umkehr gezwungen worden. Die britische Behörde UKMTO bestätigte, ein Schiff der saudi-arabischen Reederei sei von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, das ein Feuer ausgelöst habe. Verletzte gab es demnach nicht. Der Angriff ereignete sich knapp 130 Kilometer südwestlich des Küstenorts Al-Schukaik in Saudi-Arabien. Die Huthi hatten bereits am Montag ein „Verbot der Schifffahrt“ für saudi-arabische Schiffe ausgerufen. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari ließ dabei offen, in welchen Gewässern das Verbot konkret gelten solle. Die Miliz kontrolliert weite Teile der westlichen Küste Jemens am Roten Meer und kann von dort aus Schiffe in der strategisch bedeutsamen Meerenge Bab al-Mandab angreifen. Nach der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus könnte die Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste Jemens zur nächsten Gefahr für die Schifffahrt werden. Das Risiko eines „doppelten Engpasses“ steige, berichtete der Datenanbieter Kpler am Dienstag mit Blick auf den Schiffsverkehr in den beiden Seewegen. Das Vertrauen für den Schiffsbetrieb dort sei „unter Druck“. Trump droht im aktuellen Iran-Krieg – Teheran kontert: „Auge um Auge“ US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch mit einer deutlichen Drohung im Zusammenhang mit dem aktuellen Iran-Krieg aufhorchen lassen: Die USA würden künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk im Iran „bombardieren und zerstören“, wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Straße von Hormus beschieße, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Dabei könnten auch Ziele in Teheran oder in der Nähe der Hauptstadt ins Visier genommen werden. Bei einer Veranstaltung in Marietta im US-Bundesstaat Georgia sagte Trump zudem, der Iran sei noch nicht bereit für einen Deal. „Sie sind noch nicht bereit. Sie werden aber sehr bald bereit sein.“ Der Iran reagierte mit scharfen Gegendro­hungen auf die aktuelle Lage im Iran-Krieg. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte auf X, sein Land verfolge eine Verteidigungsdoktrin nach dem Prinzip „Auge um Auge“. „Jede Aggression gegen den Iran, einschließlich gegen unsere Infrastruktur, wird eine starke und entschlossene Antwort erzwingen“, schrieb er. Irans Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf drohte seinerseits, den Ölexport anderer Länder der Region zu blockieren, sollte der Iran selbst kein Öl mehr exportieren können. „Es geht in diesem Krieg um alles oder nichts“, schrieb er auf X. Die Sicherheit der Straße von Hormus hänge davon ab, dass keine amerikanischen Streitkräfte dort stationiert seien. Ringen um Straße von Hormus: USA widersprechen Aussagen des Iran Das US-Militär widersprach unterdessen einer iranischen Behauptung über die Kontrolle der Meerenge. Die Marine der iranischen Revolutionsgarde habe behauptet, die Ein- und Ausfahrt durch die Straße von Hormus zu kontrollieren, erklärte Centcom in einem „Faktencheck“ auf X. „Dies ist FALSCH“, hieß es. Die internationale Wasserstraße bleibe ungeachtet der Drohungen und Angriffe für den Transit geöffnet. Seit Anfang Mai hätten amerikanische Streitkräfte mehr als 900 Schiffen die Durchfahrt ermöglicht. Anzeichen mehren sich, dass die USA ihre Militärpräsenz in der Region weiter ausbauen. Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf Flugverfolgungsdaten und US-Beamte, in der vergangenen Woche seien Spezialeinheiten in die Region entsandt worden. Bomber auf Stützpunkten in den USA und Großbritannien befänden sich in höchster Einsatzbereitschaft. Zudem seien in den vergangenen Tagen mehr als 150 Sanitäter im Landstuhl Regional Medical Center in Rheinland-Pfalz eingetroffen. (Quellen: dpa, AFP, Tagesschau) (fbu)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren