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Iran-Krieg: Angriff in der Straße von Hormus - Öltanker in Flammen

Welt

"Unbekanntes Projektil" Angriff in der Straße von Hormus – Öltanker in Flammen Von afp, dpa Aktualisiert am 07.07.2026 - 04:27 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus sollte sich wieder normalisieren. Jetzt soll erneut ein Tanker in der Meerenge beschossen worden sein. Die Crew eines Tankers in der Straße von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. Trotz der geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg habe ein "unbekanntes Projektil" einen Öltanker unweit der Straße von Hormus getroffen. Auf dem Schiff sei ein Feuer ausgebrochen, teilte am Dienstag die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) im Onlinedienst X unter Berufung der Angaben der Schiffbesatzung mit. Es gebe keine Berichte über Verletzte oder Gefahren für die Umwelt. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Montag vor der Küste Omans, rund acht Seemeilen östlich von Limah. "Ein Tanker meldete, dass er während der Fahrt in Richtung Süden auf der Backbordseite von einem unbekannten Projektil getroffen wurde, was einen Brand verursachte", hieß es. "Schiffen wird geraten, mit Vorsicht zu fahren und verdächtige Aktivitäten zu melden." Wer hinter dem Angriff steckt, blieb zunächst unklar. Das Portal "Axios" berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, die iranischen Revolutionsgarden hätten mindestens zwei Raketen auf Frachter abgefeuert. Einer der Beamten sagte demnach, zwei Schiffe seien durch den Beschuss stark beschädigt worden. Eine offizielle Reaktion der US-Regierung blieb zunächst aus. Vor guter einer Woche hatte ein ähnlicher Vorfall zu militärischen Angriffen der USA gegen den Iran geführt. Dabei seien unter anderem Luftabwehrstellungen, Drohnenlager und Überwachungsinfrastruktur angegriffen worden, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom mit. Straße von Hormus zentraler Punkt im Rahmenabkommen Im Zuge des Iran-Krieges hatte der Iran die Straße von Hormus de facto für die Schifffahrt geschlossen, Schiffe wurden beschossen. Die USA blockierten ihrerseits iranische Häfen. Der Schiffsverkehr durch die weltweit wichtige Meerenge hat seit der Unterzeichnung eines Grundsatzabkommens zwischen Washington und Teheran im vergangenen Monat wieder begonnen. Der Iran beharrt allerdings darauf, dass es keine Rückkehr zu den Regelungen vor dem Krieg geben werde, als die Meerenge ungehindert und kostenlos passiert werden konnte. Erst am Donnerstag bekräftigte das iranische Militär erneut den Anspruch, dass die alleinige Kontrolle über die Straße von Hormus allein dem Iran gebühre. Alle Öltanker und Handelsschiffe seien verpflichtet, ausschließlich die von der Islamischen Republik festgelegte Route zu benutzen, hieß es in einer Erklärung der Militärführung, die iranische Medien verbreiteten. "Jede Missachtung dieser Vorgabe (...) wird mit einer unverzüglichen und entschlossenen Reaktion der Streitkräfte beantwortet", hieß es weiter.

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