DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 64.364,85 USD 09:15:18 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Iran-Krieg Erstmals wieder Luftalarm in Teheran

Welt

Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist in der Hauptstadt Teheran wieder die Flugabwehr aktiviert worden. Im Nordosten der Metropole, in der rund 15 Millionen Menschen leben, waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa berichtete. Iranische Staatsmedien berichteten über Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken Teherans. ARD-Korrespondent Benjamin Weber ist derzeit in Teheran - und berichtet bei tagesschau24: "Es ist auch zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht so richtig klar, ob diese Luftabwehr über Teheran aktiv war, weil da ein amerikanischer Angriff stattgefunden hat - oder aus anderen Gründen." Bestätigte Berichte über US-Angriffe auf Teheran sieht er derzeit nicht. Auch über Schäden in der Hauptstadt sei nichts bekannt. Weber erlebte den Morgen dort "relativ alltäglich". Die Straßen seien voller Autos gewesen. USA will Irans Fähigkeiten schwächen Die amerikanischen Angriffe erstreckten sich in der vergangenen Nacht aber erneut "über das ganze Land", so Weber. Das US-Militär informierte über eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele. Mit den Attacken sollten die Möglichkeiten Irans geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den globalen Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den Zielen der etwa einstündigen Angriffswelle gehörten demnach militärische Kommandozentren, die iranische Marine und Standorte der Luftwaffe. Es war die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen. In der Provinz Buschehr seien drei Orte Ziel von US-Angriffen gewesen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Behördenvertreter. Getroffen worden sei unter anderem ein Stromverteiler in der Nähe des einzigen iranischen Atomkraftwerks. Trump drohte mit Angriffen auf "Pickaxe Mountain" US-Präsident Donald Trump hatte Iran Stunden zuvor mit weiteren Angriffen gedroht und dabei konkret ein Areal rund um eine Anlage genannt, die als "Pickaxe Mountain" bekannt ist. "Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht", sagte Trump. Bereits zuvor hatte der Republikaner eine Attacke auf den Komplex angedroht, der in einem Berg südlich der Nuklearanlage Natans in Zentraliran verborgen ist. Trump betonte zudem, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle. Iran beschießt Jordanien mit Raketen Die iranische Armee reagierte mit Gegenangriffen: Sie attackiert nach eigenen Angaben am Morgen US-Militärstützpunkte in Kuwait, Jordanien und Bahrain mit Drohnen. Dabei seien Unterkünfte und Materiallager auf dem jordanischen Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak getroffen worden. Später habe das iranische Militär Materiallager und Wartungshangars für Flugzeuge auf dem Scheich-Isa-Stützpunkt in Bahrain mit Drohnen attackiert. Nach Angaben des jordanischen Militärs seien vier iranische Raketen abgefangen worden, zwei seien in unbesiedeltem Gebiet niedergegangen. Luftalarm war auch in der Hafenstadt Akaba zu hören. Nach einem iranischen Angriff auf einen Stützpunkt in Jordanien in der vergangenen Woche geht das US-Militär zudem von einem weiteren Todesopfer aus: Eine vermisste 28-jährige Soldatin aus dem Bundesstaat New York sei mutmaßlich getötet worden. Sie wäre das dritte Todesopfer unter den US-Truppen durch den Angriff vom Freitag. Das Pentagon hatte zuvor bereits den Tod eines 25-jährigen Soldaten aus dem Bundesstaat Hawaii und einer 19-jährigen Soldatin aus Texas bestätigt.

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