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Iran-Krieg: Explosionen über Stadt im Süden Jordaniens - Ölpreis steigt

Allgemein

Sabrina Frangos

USA und Iran kämpfen um Kontrolle über Straße von Hormus

Die USA und der Iran haben sich im Kampf um die Kontrolle über die Straße von Hormus erneut gegenseitig angegriffen und damit die Ölpreise weiter nach oben getrieben. Das US-Militär attackierte nach eigenen Angaben in der Nacht Luftabwehrstellungen und Radarsysteme der iranischen Revolutionsgarden sowie Gerät zum Verlegen von Seeminen. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Jordanien, Kuwait und Bahrain. Diese Staaten sind mit Washington verbündet und beherbergen US-Militärstützpunkte.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die „großen und gewaltigen“ Angriffe des eigenen Militärs als Vergeltung für den gescheiterten Versuch der Iraner, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen. Auch reagiere man damit auf den jüngsten iranischen Raketenbeschuss auf Stützpunkte des Militärs in Jordanien. Diese seien erfolgreich abgewehrt worden, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social weiter. Das US-Militär selbst nannte als weiteren Grund iranische Attacken auf Handelsschiffe in der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge.

Sabrina Frangos

Trump will Iran nicht zu Verhandlungen zwingen

US-Präsident Donald Trump will den Iran nach eigenen Angaben nicht zu Verhandlungen zwingen. „Es könnte mir nicht egaler sein, ob sie ein für sie wertloses Abkommen unterzeichnen“, schrieb Trump am späten Dienstagabend (Ortszeit) in den sozialen Medien. Die USA hätten derzeit eine deutlich bessere Position, da sie „fast die vollständige Kontrolle“ über die Straße von Hormus hätten und die iranische Wirtschaft „völlig zusammenbreche“. Die Iraner würden lediglich das Unvermeidliche hinauszögern, schrieb Trump. „Wann wird das iranische Volk aufstehen und kämpfen?“, fragte er weiter.

Zuvor hatte Trump für den Fall iranischer Vergeltungsangriffe auf die jüngsten US-Angriffe mit einer „noch viel härteren“ Reaktion gedroht. Das US-Militär griff am Dienstag Ziele im Iran an. Als Reaktion feuerte Teheran Raketen und Drohnen auf verschiedene Ziele in der Region ab. Bei einem US-Angriff wurde nach Angaben örtlicher Behörden ein Haus getroffen, in dem eine Hochzeitsfeier stattfand. Fünf Menschen wurden getötet und Dutzende verletzt.

Sabrina Frangos

USA beenden Angriffswelle gegen Ziele im Iran

Die USA haben ihre Angriffe auf Ziele im Iran nach Angaben des Militärs wieder beendet. Die US-Streitkräfte griffen Ziele der iranischen Revolutionsgarden an, darunter Luftabwehrstellungen, Radarsysteme sowie Gerät zum Verlegen von Seeminen, wie das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte. Die Angriffe seien eine Folge der versuchten iranischen Angriffe auf Handelsschiffe und US-Ziele in der Region. Die mehr als 50.000 US-Streitkräfte in der Region des Persischen Golfs seien weiterhin bereit, Angriffe durchzuführen, hieß es.

Sabrina Frangos

Auch Kuwait gerät erneut unter Beschuss

Der Golfstaat Kuwait ist erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Wie das Militär des mit den USA verbündeten Landes in der Nacht mitteilte, wehrte die Luftabwehr „Angriffe feindlicher Drohnen“ aus dem Iran ab. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen.

Auch Jordanien war in der Nacht wieder unter iranischen Beschuss geraten. Dort wurden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Petra mehrere ballistische Raketen abgefangen.

Iranische Medien meldeten zudem Attacken auf einen US-Stützpunkt in Bahrain. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Die USA hatten zuvor nach Angaben von Präsident Donald Trump wieder iranische Ziele nahe der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus ins Visier genommen. Irans Revolutionsgarden teilten wenig später in einer von Staatsmedien veröffentlichten Erklärung mit, man habe mit Vergeltungsattacken begonnen.

Sabrina Frangos

USA und Iran verkünden neue gegenseitige Angriffe

Die USA und der Iran haben neue gegenseitige Angriffe gemeldet. Die Vereinigten Staaten nahmen nach Angaben von Präsident Donald Trump iranische Ziele nahe der Straße von Hormus ins Visier. Die iranischen Revolutionsgarden teilten wenig später in einer von mehreren Staatsmedien veröffentlichten Erklärung mit, eine Vergeltungsaktion habe begonnen. Demnach sollten US-Stützpunkte in der Region mit Raketen und Drohnen beschossen werden, wie unter anderem die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr meldete.

Mehrere Staatsmedien berichteten, Ziel der Angriffe seien erneut US-Stützpunkte in Jordanien gewesen. Zudem sei eine US-Basis in Bahrain attackiert worden.

In der Nacht zum Montag hatte es erstmals seit Ende Juli wieder gegenseitige Angriffe zwischen dem Iran und den USA gegeben. Dass die militärische Auseinandersetzung nun weitergeht, unterstreicht, dass eine dauerhafte Beilegung des Kriegs auch mehr als sechs Monate nach seinem Beginn noch weit entfernt zu sein scheint.

Sabrina Frangos

Explosionen über Stadt im Süden Jordaniens

Über der Stadt Akaba im Süden Jordaniens sind am Dienstagabend Explosionen zu beobachten gewesen. Zuvor hatte der Iran Vergeltung für US-Angriffe angekündigt. Iranische Medien berichteten, es würden Raketen abgefeuert und Drohnen eingesetzt.

Vivian Melchert

Iran reagiert mit Raketen und Drohnen auf neue US-Angriffe

Der Iran hat Berichten iranischer Medien zufolge als Reaktion auf neue US-Angriffe Raketen abgefeuert und Drohnen eingesetzt. Die den iranischen Sicherheitskräften nahestehenden Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichteten am Dienstagabend vom Beginn entsprechender Angriffe.

Vivian Melchert

Iran droht den USA nach erneuten Angriffen

Der Iran droht nach den erneuten US-Angriffen auf sein Land mit Vergeltungsschlägen. Der Generalstab der iranischen Streitkräfte und das militärische Hauptquartier Chatam al-Anbija teilten in einer von Staatsmedien verbreiteten Erklärung mit, dem Feind würden vernichtende Schläge versetzt, je mehr Chaos die USA in der Region anrichteten, desto schwerere Verluste würden sie erleiden. Auch die iranischen Revolutionsgarden drohten den USA eine harte Bestrafung an. Das zentrale Hauptquartier Chatam al-Anbija übernimmt in Kriegszeiten das Kommando im iranischen Generalstab.

Iranische Staatsmedien berichten über Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Davon betroffen sein sollen die Insel Gheschm und die Großstadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus sowie weiter im Osten der Raum Konarak sowie die Hafenstadt Tschabahar. Darüber hinaus wurden Explosionen von der im Persischen Golf liegenden Insel Lavan gemeldet. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht.

Vivian Melchert

Trump: USA greifen iranische Ziele nahe Straße von Hormus an

Die USA greifen nach den Worten von Präsident Donald Trump derzeit iranische Ziele nahe der Straße von Hormus an. Dies sei die Vergeltung für den gescheiterten Versuch des Iran, dort Seeminen zu verlegen, sowie für das Abfeuern von acht Raketen auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien, teilt Trump auf der Plattform Truth Social mit. Sollte der Iran auf diesen „sehr gerechtfertigten Angriff“ reagieren, werde das Land erneut und „auf einer viel härteren und höheren Stufe“ getroffen, erklärt er.

Timm Seckel

USA melden neue Angriffe auf Iran – Ölpreis steigt

Das US-Militär teilt mit, es habe mit Angriffen auf Ziele des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) im Iran begonnen. „Die Angriffe erfolgen als Reaktion auf die jüngsten Angriffsversuche der IRGC gegen die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus und gegen in der Region stationierte amerikanische Soldaten“, erklärt das Zentralkommando des US-Militärs. Der Ölpreis legt in Folge der Nachricht zu: Ein Fass Brent zur Lieferung im November kostete rund 94 Dollar.

Vivian Melchert

Irans Parlamentspräsident: Wir kontrollieren Straße von Hormus

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sieht die Straße von Hormus eindeutig unter der Kontrolle der Islamischen Republik. Die Meerenge sei früher binnen 24 Stunden von mindestens 120 Schiffen passiert worden, sagte er in einem Video, das in einem Telegram-Kanal des Staatsfernsehens veröffentlicht wurde. „Selbst wenn es jetzt in manchen Nächten zwei oder drei Schiffen gelingt, hindurchzufahren, zeigt das tatsächlich, dass wir die gesamte Straße von Hormus kontrollieren.“

Alle Teheran vorliegenden Informationen, sowohl öffentliche als auch verdeckte, zeigten, dass „der Feind“ nach militärischen und diplomatischen Misserfolgen seine Kampagne um einen breit angelegten Wirtschaftskrieg und einen kognitiven Krieg erweitert habe, sagte Ghalibaf. „Das Ziel des Feindes in diesem hybriden Krieg ist es, Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Das ist seine böswillige Absicht“, erklärte er. „Oder aber er versucht, uns durch Diplomatie zur Kapitulation zu zwingen. Niemals.“

Vivian Melchert

Bessent: Wohl diese Woche neue Iran-Sanktionen

Die USA wollen die iranische Führung mit neuen Sanktionen unter Druck setzen. „Wir werden wahrscheinlich diese Woche Sanktionen gegen eine Bank ankündigen und in der darauffolgenden Woche weitere“, sagt US-Finanzminister Scott Bessent bei einem G20-Treffen im Bundesstaat North Carolina. Zudem prüfe die Regierung in Washington Strafmaßnahmen gegen Flugzeugleasinggesellschaften und andere Unternehmen, die mit den iranischen Revolutionsgarden Geschäfte machen. „Wir zeigen null Toleranz. Wir werden dieses Regime wirtschaftlich ersticken.“

Vivian Melchert

Kallas: Mehr als zehn EU-Staaten zu Libanon-Mission bereit

Mehr als zehn EU-Mitgliedstaaten sind bereit, sich an einer neuen militärischen und zivilen Ausbildungsmission für libanesische Sicherheitskräfte zu beteiligen. Dies erklärt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Die Mission soll die innere Sicherheit des Libanon stärken, damit sich die Armee auf die Entwaffnung der Hisbollah-Miliz konzentrieren kann. Hintergrund der Gespräche ist das Ende 2026 auslaufende Mandat der UN-Friedenstruppe Unifil.

Vivian Melchert

Iran zu Rückkehr zu Waffenruhe mit USA bereit

Der Iran ist nach Angaben von Präsident Massud Peseschkian bereit, zu der mit den USA vereinbarten Waffenruhe zurückzukehren, wenn auch Washington seine damaligen Verpflichtungen wieder erfüllt. „Wenn die USA zu ihren Verpflichtungen aus der Absichtserklärung zurückkehren, wird die Islamische Republik Iran dies unverzüglich ebenfalls tun“, sagte Peseschkian iranischen Staatsmedien zufolge beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Kirgistan.

Die im Juni geschlossene Absichtserklärung sah eine sofortige Waffenruhe und eine 60-tägige Verhandlungsphase für ein umfassenderes Friedensabkommen vor. Der Iran erklärte sich unter anderem bereit, Minen aus der Straße von Hormus zu räumen und während dieser Zeit die Durchfahrt von Schiffen zu ermöglichen. Die USA sagten im Gegenzug unter anderem zu, ihre Seeblockade zu beenden, Sanktionen aufzuheben, Ausnahmegenehmigungen für iranische Ölexporte zu erteilen und mit der Arbeit an einem Wiederaufbaupaket für den Iran zu beginnen.

Die Vereinbarung brach jedoch rasch zusammen. Zwar gingen die Kämpfe anschließend zurück, am Wochenende beschossen sich beide Seiten jedoch erneut.Peseschkian setzt sich seit längerem für ein ausgehandeltes Ende des Krieges ein. Die mächtigen iranischen Revolutionsgarden drängen dagegen auf weitergehende Zugeständnisse der USA. Dazu zählen die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus und finanzielle Entschädigungen für den Krieg. Diese Bedingungen dürften für Washington kaum akzeptabel sein.

Lydia Wolter

Hamas: Sicherheitschef von Israel-gestützter Miliz entführt

Der Sicherheitschef der islamistischen Hamas ist nach Angaben der Terrororganisation von Mitgliedern einer palästinensischen Miliz entführt worden, die mit Israel verbündet ist. Er sei in der Stadt Gaza verschleppt worden, hieß es aus Hamas-Kreisen. Bei dem Vorfall sei seine Frau getötet worden.

Nach Krankenhausgaben wurden dabei zudem zwei Kinder getötet. Diese gehörten aber offenbar nicht zur Familie des Sicherheitschefs. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sagte bei einem Besuch im israelischen Grenzgebiet, ein „ranghoher Hamas-Terrorist“ sei festgenommen worden. Zuvor hatte es Berichte über heftige israelische Luftangriffe und Gefechte in der Stadt Gaza gegeben.

Julie Leduc

Hardliner im Iran fordert Präventivschläge gegen USA

Ein Politiker des ultrakonservativen Lagers im Iran hat Präventivschläge gegen US-Einrichtungen am Persischen Golf gefordert. Angesichts von Berichten über geringe Munitionsvorräte, hohe Spritpreise und die bevorstehenden Kongresswahlen in den USA sei der Feind um einen Abbau der Spannungen bemüht, schrieb der Abgeordnete Mahmud Nabawian, der als einflussreiche Stimme der Fundamentalisten gilt, auf X.

„Daher ist jetzt der beste Zeitpunkt für einen Präventivangriff auf die Interessen der USA in der Region, um den Feind zum Rückzug zu zwingen und die Blockade zu durchbrechen“, schrieb Nabawian weiter. Diese Gelegenheit nicht zu nutzen führe zu Schaden, fügte er hinzu.

Julie Leduc

Iran kritisiert US-Sanktionen: „Verhalten aus der Steinzeit“

Irans Regierung hat die Einschränkung von Sprachtests im Zuge der neuen US-Sanktionen scharf kritisiert. „Das Ziel des Feindes ist es, unser Land durch Sanktionen zur Kapitulation zu zwingen“, sagte Wissenschaftsminister Hussein Simai Saraf, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete. Dass nun auch ein renommierter Sprachtest für Englisch betroffen ist, bezeichnete er als „Verhalten aus der Steinzeit“.

Julie Leduc

Iran: Flugabwehr an mehr als 3.800 Orten stationiert

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge landesweit Flugabwehreinheiten an mehr als 3.800 Orten stationiert. „Viele dieser Orte befinden sich in schwer zugänglichen Gebieten. Iran ist ein Land mit vielfältigen geografischen Gegebenheiten, und die Luftverteidigungskräfte sind in Wüsten, an Küsten, auf Inseln und im Gebirge stationiert“, sagte ein iranischer General im Staatsfernsehen.

Seinen Worten nach wurden bei den vergangenen militärischen Konflikten mit den USA und Israel seit Oktober 2024 rund 160 Soldaten der Flugabwehr getötet. In dem Interview äußerte er auch vorsichtige Kritik an importierten Waffensystemen. Der Iran sei daher zum Ergebnis gekommen, vermehrt heimisch produzierte Flugabwehrsysteme einzusetzen.

Sabrina Frangos

Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen

In der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei während der Ausfahrt aus der Meerenge von „drei unbekannten Geschossen“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall habe sich rund 30 Kilometer östlich des omanischen Ortes Khasab ereignet. Es gebe keine Verletzten.

Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar. Er erfolgte, nachdem es in der Nacht zum Montag erstmals seit Ende Juli wieder zu gegenseitigen Angriffen zwischen dem Iran und den USA gekommen war. Das US-Militär attackierte dabei nach eigenen Angaben Einheiten der iranischen Revolutionsgarden, die Minen in der Straße von Hormus legen wollten. Der Iran feuerte daraufhin mit Raketen auf Stützpunkte des US-Militärs in Jordanien. Sie wurden jordanischen Angaben zufolge abgefangen.

Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Meerenge weitestgehend. Laut US-Medienberichten eskortiert das US-Militär jedoch immer wieder erfolgreich Schiffe entlang der omanischen Küste durch die Passage zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.

Lydia Wolter

Irans Präsident offen für diplomatische Lösung mit USA

Irans Präsident Massud Peseschkian hat sich im festgefahrenen Konflikt mit den USA erneut für eine diplomatische Lösung ausgesprochen. „Sollten die USA zu ihren Verpflichtungen (...) zurückkehren, wird auch die Islamische Republik Iran unverzüglich entsprechend handeln“, zitierte die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna aus einer Rede Peseschkians beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.

Sarah Sendner

Iran feuert Drohne in Richtung der Vereinigten Arabischen Emirate ab

Der Iran hat eine Drohne in Richtung der Vereinigten Arabischen Emirate abgefeuert. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate wurde die Drohne am Montag über den eigenen Hoheitsgewässern abgefangen. Die Vereinigten Arabischen Emirate bezeichneten den Angriff als „gefährliche Eskalation“ durch den Iran.

Nach mehr als einem Monat ohne größere Kampfhandlungen hatten die USA am Sonntag iranische Raketenwerfer angegriffen. Nach Angaben der US-Regierung bereiteten diese den Einsatz von Minen in der Straße von Hormus vor. Der Iran reagierte mit dem Abschuss von Raketen auf US-Stellungen in Jordanien. Alle Raketen wurden abgefangen. Der iranische Präsident Massud Peseschkian sagte, sein Land strebe keinen Krieg an. Zugleich werde man „entschlossen auf Aggressoren reagieren“.

Leonidas Exuzidis

„Werden sie hart treffen“ – Trump will Iran erneut attackieren

US-Präsident Donald Trump hat erneute Vergeltungsangriffe auf den Iran angekündigt. „Es wird eine Reaktion geben“, sagte Trump am Montag gegenüber Fox News. „Wir werden sie hart treffen.“

Erstmals seit Ende Juli hatten die USA in der Nacht wieder Ziele im Iran angegriffen. Teheran reagierte umgehend mit Angriffen auf Stützpunkte des US-Militärs, etwa in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Jeanne Vesper

Trump fordert Prozess gegen Iran zu getöteten Demonstranten

US-Präsident Donald Trump fordert nach dem Tod von Demonstranten im Iran eine Anklage gegen die Verantwortlichen. „Sie müssen wegen Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden!“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social über den Iran.

Ohne Beweise oder seine Quellenlage vorzulegen, brachte Trump in dem Post die Zahl von 100.000 Toten ins Spiel. Es wurde auch nicht klar, auf welchen Zeitraum er sich dabei bezieht. Die Zahl weicht sehr deutlich von bislang offiziellen Zahlen und Schätzungen ab, die im Kontext von getöteten Demonstranten im Iran bekannt sind. Diese liegen deutlich darunter.

Trump schrieb zudem: „Iran ist offiziell eine gescheiterte Nation.“ Das Land sei „TOT!“ Es habe keine Marine, keine Luftwaffe, keine Währung, es bezahle Soldaten oder Polizisten nicht, es gebe eine hohe Inflation und die Führung befinde sich in „völliger Unordnung“ und sei nicht in der Lage, das Land angemessen zu vertreten. Sie seien bereit, ihre Demonstranten zu töten.

Lukas Bay

Revolutionsgarden: Tanker in Straße von Hormus brennt nach Minentreffern

In der Straße von Hormus ist ein Supertanker iranischen Angaben zufolge nach zwei Minentreffern in Brand geraten. Das Schiff sei vollständig zum Stehen gekommen, berichtet das Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Mitteilung der Revolutionsgarden. Der Tanker habe versucht, die wichtige Wasserstraße illegal zu passieren. Angaben zum Namen des Schiffes oder zum Schicksal der Besatzung machen die Garden nicht. Sie warnen zugleich, dass anderen Schiffen bei einem Verstoß gegen iranische Vorschriften für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus dasselbe drohe.

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