Iran-Krieg: Irak bestätigt Teilnahme an Treffen zur Straße von Hormus
Felix Stippler
Trump: Könnten im Iran bleiben und das Öl behalten
US-Präsident Donald Trump sagt, die USA könnten im Iran bleiben und das dortige Öl behalten. „Wir werden uns letztlich (aus dem Iran) zurückziehen, es sei denn, wir beschließen, zu bleiben und das Öl wie in Venezuela zu behalten“, sagt Trump am Rande eines Besuchs in Irland. Wie das gemeint sein könnte, blieb völlig unklar.
Felix Stippler
Iran meldet Angriff auf Handelsschiff in der Straße von Hormus
Bei einem Angriff auf ein iranisches Handelsschiff vor der Insel Keschm in der Straße von Hormus ist nach Angaben staatlicher Medien ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es am Sonntag in den Berichten. Um die Schifffahrt in der Straße von Hormus soll es am Montag bei einem Treffen im Oman gehen: Teheran kündigte an, die Länder der Region über seine Pläne für eine Regelung des Schiffsverkehrs in der Meerenge zu informieren.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna zitierte den Gouverneur von Keschm, der einen „terroristischen Feind“ für den Angriff am Sonntag verantwortlich machte. Vom US-Militär, das im Zuge der Blockade iranischer Häfen bereits Schiffe unter iranischer Flagge angegriffen hat, gab es zunächst keine Stellungnahme
Vivian Melchert
Irak bestätigt Teilnahme an Treffen zur Straße von Hormus
Der Irak hat seine Teilnahme an einem regionalen Treffen zur Lage in der Straße von Hormus am Montag im Oman bestätigt. Wie die staatliche irakische Nachrichtenagentur berichtete, sagte Außenminister Fuad Hussein seinem iranischen Kollegen die Teilnahme des Iraks zu. Im Mittelpunkt der Gespräche soll die Regelung der Schifffahrt in der Wasserstraße stehen.
Öffentlich haben sich nur wenige Länder der Region zu dem geplanten Treffen geäußert. Der Iran und der Oman, der auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge liegt, beraten bereits seit Wochen über die Steuerung des Schiffsverkehrs dort und mögliche Gebühren für die Durchfahrt. Der Iran erklärte, das Treffen solle dazu dienen, die Nachbarstaaten zu informieren.
Das Außenministerium von Bahrain teilte am Samstag mit, das Land werde nicht an dem Treffen teilnehmen. Zur Begründung verwies es auf fehlende diplomatische Beziehungen zum Iran.
Vivian Melchert
Saudi-Arabien soll nach Pipeline-Angriff drastischer Ölexport-Einbruch drohen
Saudi-Arabien soll Insidern zufolge nach einem Drohnenangriff auf eine Pipeline ein drastischer Einbruch seiner Ölexporte drohen, falls die wichtige Leitung nicht binnen weniger Tage wieder in Betrieb geht. In den Häfen am Roten Meer reichten die Lagerbestände für fünf bis sieben Tage, sagten Ölkäufer und Händler. Dies könne zu einem Ausfall von bis zu vier Prozent des weltweiten Angebots führen. Ein weiterer Rückgang der saudiarabischen Lieferungen würde die weltweite Angebotsverknappung verschärfen, die bereits zu rekordhohen Kraftstoffpreisen und steigender Inflation geführt hat.
Drohnenangriffe hatten Saudi-Arabien am Freitag gezwungen, seine große Ost-West-Pipeline stillzulegen. Die Regierung in Riad machte bislang keine genauen Angaben zum Ausmaß der Schäden oder zur Dauer der Reparatur. Während eine mit der Sache vertraute Person von einer Reparaturdauer von fünf bis sechs Wochen ausging, sagte eine andere, die Leitung könne möglicherweise früher wieder teilweise in Betrieb genommen werden. Über die Pipeline hat der weltgrößte Ölexporteur täglich rund vier Millionen Barrel Öl umgeleitet, um die kriegsbedingt blockierte Straße von Hormus zu umgehen.
Felix Stippler
Huthi melden weiteren Angriff auf Saudi-Arabien
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben das Nachbarland Saudi-Arabien erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen. Der Militärsprecher der Huthi, Jahja Sari, erklärte, Ziel des Angriffs sei ein Militärstützpunkt in der Provinz Scharura in der Region Nadschran gewesen. Belege legte er nicht vor; einen Zeitpunkt für den Angriff nannte er nicht.
Nach Angaben des saudischen Zivilschutzes heulten am Samstag in der Provinz die Sirenen. Es wurden jedoch keine Opfer oder Schäden gemeldet. Der Zivilschutz teilte zudem mit, in der Nacht sei ein Geschoss im Gouvernement al-Tawwal nahe der jemenitischen Grenze am Roten Meer eingeschlagen. Dabei seien zwei Menschen verletzt sowie eine Moschee und mehrere andere Gebäude beschädigt worden. In der Mitteilung wurden die Huthi für den Vorfall verantwortlich gemacht.
Felix Stippler
Brics-Staaten mahnen im Nahen Osten zur Zurückhaltung
Mit Zustimmung des Irans und arabischer Mitglieder haben die Länder der Brics-Gruppe zu einer maximalen Zurückhaltung im Nahost-Konflikt aufgerufen. Die Staatengruppe sei „tief besorgt über die Eskalation der Spannungen im Nahen Osten/Westasien“, hieß es in einer 140 Punkte umfassenden sogenannten Erklärung von Neu-Delhi, die bereits am ersten Tag des Brics-Gipfeltreffens unter indischem Vorsitz veröffentlicht wurde.
Hinter den Appell, sich zu mäßigen und Maßnahmen zur Verschärfung der Lage zu vermeiden, stellten sich neben Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch der Iran, der dem Bündnis mittlerweile angehört. Die Forderung bezog sich etwa auf den Iran-Krieg und den israelisch-palästinensischen Konflikt.
Vivian Melchert
Palästinenser: Mindestens zwei Tote bei israelischem Angriff auf Gaza
Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind nach örtlichen Angaben mindestens zwei Palästinenser getötet worden. Zudem wurden 13 Menschen verletzt, wie das medizinische Personal vor Ort sagt. Der Angriff habe ein Fahrzeug im Viertel Tel al-Hawa im Westen von Gaza-Stadt getroffen. Das israelische Militär teilt mit, die Attacke habe zwei Hamas-Kämpfern gegolten.
Laura Thalmeyer
Handelsschiff vor Südküste des Landes getroffen – ein Toter
Ein iranisches Handelsschiff ist vor der Südküste des Iran getroffen worden. Dabei ist eine Person ums Leben gekommen, wie staatliche Medien unter Berufung auf den Gouverneur des Bezirks Qeschm berichten. Drei weitere Menschen seien verletzt worden.
Laura Thalmeyer
Angriff auf Schiff in Straße von Hormus schürt Sorgen um Ölversorgung.
Nach einem Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus und der vorübergehenden Schließung einer wichtigen saudischen Ölpipeline wachsen die Sorgen um die Energieversorgung. Die britische Seehandelsorganisation UKMTO teilte mit, ein Projektil habe ein Schiff in der Meerenge getroffen. Das Ausmaß der Schäden und der Zustand der Besatzung waren zunächst unklar. In der vergangenen Woche war der Preis für Brent-Rohöl wieder über 100 Dollar je Barrel gestiegen. Die 1.200 Kilometer lange saudische Ost-West-Pipeline, die nach einem Drohnenangriff vorsorglich geschlossen wurde, transportierte zuletzt vier bis fünf Millionen Barrel Öl pro Tag – rund vier bis fünf Prozent des weltweiten Angebots.
US-Präsident Donald Trump sagte, wahrscheinlich sei der Iran für den Angriff auf die Pipeline verantwortlich. Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman bat Trump nach Angaben von Reuters um militärische Hilfe gegen die Huthi-Rebellen, Washington lehnte eine direkte Einmischung demnach zunächst ab und sagte Unterstützung durch Geheimdienstinformationen zu. Die vom Iran unterstützten Huthi haben ihre Angriffe zuletzt ausgeweitet. Am Montag wollen Iran und die arabischen Golfstaaten in Oman über den Konflikt und die Zukunft der Straße von Hormus beraten. Ein iranischer Vertreter dämpfte jedoch die Erwartungen an einen Durchbruch. Iran fordert die Anerkennung seiner Kontrolle über die Meerenge und damit auch die Möglichkeit, Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen zu erheben, was die USA ablehnen.
Jana Brüntjen
„Unbekanntes Geschoss“: Schiff in Straße von Hormus angegriffen
In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Es wurde bei der Durchfahrt der Meerenge von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen, wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht mitteilte. Es gebe zunächst keine Informationen zum Verbleib der Besatzung oder möglichen Schäden.
Anders als in den meisten bisherigen Fällen machte die Behörde auch keine Angaben zum genauen Ort des Vorfalls. Damit blieb unklar, ob das Schiff vor der Küste des Omans oder näher an der iranischen Küste getroffen wurde. Es blieb auch unklar, wer für den Angriff verantwortlich war.
Miriam Braun
Saudi-Arabien: Zwei Verletzte nach Huthi-Beschuss
Durch Beschuss der proiranischen Huthi-Miliz sind in Saudi-Arabien nach offiziellen Angaben zwei Menschen verletzt worden. Es habe außerdem Schäden an einer Moschee und weiteren Gebäuden sowie an Fahrzeugen gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf den Zivilschutz.
Der Vorfall ereignete sich in der an den Jemen angrenzenden Region Dschasan im Südwesten des Landes. Die Rede war von einem nicht näher definierten Projektil, das die Huthi-Miliz abgefeuert haben soll.
Die Huthi kämpfen im Jemen gegen die international anerkannte Regierung, die wiederum von Saudi-Arabien unterstützt wird. Der seit Jahren andauernde Konflikt ist durch den Iran-Krieg erneut entflammt.
Lydia Wolter
Iranischer Insider: Straße von Hormus wird vorerst nicht wieder eröffnet
Die iranische Agentur Tasnim zitiert einen iranischen Insider mit den Worten, eine Vereinbarung zwischen dem Iran und Oman sehe zwar keine sofortige Wiederöffnung der Straße von Hormus vor. Sie schaffe aber die Grundlage dafür, dass diese wieder geöffnet werden könnte. Die Vereinbarung sei ein Schritt in Richtung der Ausübung der Souveränität des Iran über die Meerenge. Deren Wiederöffnung hänge vollständig davon ab, dass die USA die Bedingungen Teherans erfüllten.
Lydia Wolter
Iran und Emirate haben sich zu Gesprächen getroffen
Der iranische Präsident Massud Peseschkian und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al Nahjan, haben sich am Rande des BRICS‑Gipfels in Neu-Delhi getroffen. Nach Angaben der Regierung der Emirate erörterten die beiden Präsidenten regionale und internationale Entwicklungen sowie Möglichkeiten zur Deeskalation und zur Förderung von Stabilität. Zudem ging es demnach um Bemühungen für Frieden und Entwicklung in der Region.
Eva Glaser
Irak bestätigt Angriffe auf saudische Ölpipeline von seinem Gebiet
Die irakische Regierung hat bestätigt, dass Angriffe auf eine saudische Ölpipeline von irakischem Gebiet ausgingen. Die Regierung teilte am Samstagmorgen mit, Ministerpräsident Ali al-Saidi habe eine Untersuchung des Einsatzkommandos in der Provinz Majsan angeordnet und dessen Kommandeur entlassen. Zuvor hatten die Behörden festgestellt, dass die Angriffe auf Saudi-Arabien von einem Standort in dieser Provinz aus gestartet worden waren.
Eva Glaser
Iran stellt Öffnung der Straße von Hormus in Aussicht
Irans Präsident Massud Peseschkian stellt nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna eine Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus in Aussicht. Peseschkian knüpft diesen Schritt jedoch an ein Ende der US-Seeblockade sowie militärischer Aktionen der US-Armee.
Laut Peseschkian unterzeichnen der Oman und Iran an diesem Montag in der omanischen Hauptstadt Maskat ein Abkommen über neue Schiffsrouten in der Meerenge. Beide Länder sind Anrainer der Straße von Hormus. Bei der Unterzeichnung nehmen Peseschkian zufolge auch die Außenminister der arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfs teil. Das Abkommen solle dann der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation übergeben werden.
Alisa Swoboda
Bericht: US-Schutz für Tanker in Hormus nur noch zu bestimmten Zeiten
Die USA schränken einem Medienbericht zufolge den militärischen Schutz für Tanker in der Straße von Hormus auf bestimmte Zeitfenster ein. Die Schiffe seien aufgefordert worden, die Meerenge nur noch zu festgelegten Zeiten zu passieren, berichtet die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf E-Mails des US-Marinekoordinationszentrums. Der Schutz aus der Luft sei seit Anfang September auf zwei tägliche Zeitfenster begrenzt. Hintergrund sind verstärkte iranische Angriffe auf Schiffe in der Nacht. Die Regierung in Washington bietet die Unterstützung seit Mai für Schiffe an, die eine Route entlang der omanischen Küste nutzen.
Sarah Sendner
Irak schließt Iran-Übergang nach Drohnenangriff auf saudische Pipeline
Der Irak schließt nach den jüngsten Drohnenangriffen in Saudi-Arabien als Vorsichtsmaßnahme den Grenzübergang Schalamtscheh zum Iran. Das sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit laufe ein groß angelegter Einsatz, um die Täter zu fassen. Die Regierung in Riad führt den Angriff auf die wichtige Ost-West-Pipeline des Landes auf aus dem Irak gestartete Drohnen zurück. Unterdessen warnte der saudi-arabische Zivilschutz in Chamis Muschait vor einer möglichen Gefahr.
Sarah Sendner
Irak setzt Militärkommandeur nach Drohnenangriffen auf Saudi-Arabien ab
Der Irak setzt nach Angaben des Büros des Ministerpräsidenten einen Militärkommandeur ab. Untersuchungen hätten ergeben, dass die jüngsten Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien von irakischem Gebiet ausgegangen seien. Der Kommandeur war der Mitteilung zufolge bislang für Einsätze in der südirakischen Provinz Maysan zuständig.
Sarah Sendner
Saudi-Arabien schaltet nach Angriffen wichtige Pipeline ab
Saudi-Arabien hat die wichtige Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der faktisch blockierten Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, nach Angriffen auf die Leitung in den Regionen Riad und Medina vorsorglich abgeschaltet. Das teilte die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium mit. Bei der Attacke am Donnerstag seien mehrere Menschen verletzt worden. Es seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden, um die Pipeline zu sichern, hieß es weiter.
Angaben zu möglichen Schäden gab es zunächst ebenso wenig wie zu dem Angreifer. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf Angaben von US-Regierungsbeamtenseite, dass die mehr als 1.200 Kilometer lange Pipeline durch Drohnen angegriffen worden sei, die aus dem Irak gestartet sein sollen. Das für die Region zuständige US-Kommando Centcom lehnte auf Anfrage einen Kommentar zu dem Bericht ab.
Felicitas Dahmen
Iran und Golfstaaten wollen über Straße von Hormus sprechen
Der Iran und Staaten am Persischen Golf wollen Berichten zufolge am kommenden Montag über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen. An dem Treffen sollen die Außenminister aus dem Iran, Irak, Oman, Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien teilnehmen, wie die „Financial Times“ und das iranische Nachrichtenportal „Iran Nuances“ berichteten. Ausgerichtet werde das Treffen im Oman.
Tom Körkemeier
Felicitas Dahmen
Israel: Unterirdische Hisbollah-Basis im Südlibanon zerstört
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben rund 1.100 Tonnen Sprengstoff eingesetzt, um unterirdische Anlagen der Hisbollah-Miliz im Südlibanon zu zerstören. Die Detonationen am Höhenzug Ali al-Taher bei Nabatija lösten am Donnerstagabend seismische Erschütterungen der Stärke 4,1 aus, wie die libanesische Zeitung „L'Orient Today“ unter Berufung auf das seismologische Zentrum des Landes berichtete. Einwohner im rund 70 Kilometer entfernten Beirut gaben an, dass die Wände ihrer Häuser gewackelt hätten.
Alisa Swoboda
Iranischer Präsident trifft zum BRICS-Gipfel in Indien ein
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian ist zum BRICS‑Gipfel nach Neu-Delhi gereist. Indische Sender berichteten, dass der Nahostkonflikt weit oben auf der Tagesordnung stehen werde. Pezeshkian, der zum ersten Mal als Staatschef Indien besucht, wird Gespräche mit dem indischen Premierminister Narendra Modi führen, teilte iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna mit. Der zweitägige BRICS‑Gipfel beginnt morgen.
Alisa Swoboda
Israels Armee tötet hochrangigen Hamas-Kommandeur im Gazastreifen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen hochrangigen Kommandeur der islamistischen Hamas im Gazastreifen mit einem gezielten Angriff getötet.
Nach Angaben des Militärs war der Kommandeur der Hamas-Brigade von Chan Junis, Muhammad Jasuri, für die Planung von Dutzenden Anschlägen auf israelische Soldaten verantwortlich. Außerdem soll er den Wiederaufbau der im Gaza-Krieg geschwächten Brigade vorangetrieben haben. Die Terrororganisation Hamas unterhält im Gazastreifen fünf Brigaden.