DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,03 % 63.045,73 USD 17:06:16 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Iran-Krieg: Offenbar indirekte Gespräche zwischen USA und Iran in Doha

Welt

Anna Kipnis Offenbar indirekte Gespräche zwischen USA und Iran in Doha In Katars Hauptstadt Doha finden indirekte technische Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagt, vermitteln Katar und Pakistan in den Verhandlungen. Der US-Gesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, haben sich demnach mit dem katarischen Ministerpräsidenten getroffen. Lydia Wolter Iran: Schiff in Straße von Hormus auf Grund gelaufen Ein Schiff ist nach einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens in der Straße von Hormus auf Grund gelaufen. Das ausländische Containerschiff sei nicht auf der vom Iran genehmigten Route durch das Gewässer unterwegs gewesen, hieß es am Mittwoch. Nähere Details wurden zunächst nicht gemeldet. Das Staatsfernsehen berichtete, man müsse sich bei der Schifffahrt durch die Straße von Hormus an die Anweisungen der paramilitärischen Revolutionsgarde des Irans halten. Angelika Ahrens Iran: Keine weiteren Gespräche mit USA vor Erfüllung von Abkommen Der Iran macht die Umsetzung der jüngsten Absichtserklärung zur Bedingung für weitere Verhandlungen mit den USA. Solange die Auflagen nicht erfüllt seien, werde es keine neuen Gespräche geben, sagt der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Chalibaf im Staatsfernsehen. Zudem kündigt er die Gründung eines gemeinsamen Komitees mit den USA und dem Libanon an, welches die Beendigung des Krieges dort überwachen soll. Chalibaf warnt die USA davor, iranische Ölexporte zu unterbinden, da in einem solchen Fall niemand mehr vom Öl profitieren werde. Die Souveränität über die Straße von Hormus liege beim Iran und dem Oman, die freie Durchfahrt sei gemäß der Vereinbarung auf 60 Tage befristet. Seit dem Ende der Seeblockade belaufen sich die iranischen Ölexporte Chalibaf zufolge auf mehr als 40 Millionen Barrel. Dabei erziele das Land einen um 20 Prozent höheren Preis als zuvor. Vivian Melchert Netanjahu befiehlt Zerstörung von Hisbollah-Infrastruktur Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, die Infrastruktur der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon vollständig zu zerstören. Netanjahu bezog sich laut Regierungspresseamt bei einem Truppenbesuch auf alle ober- und unterirdischen Anlagen, welche die Miliz für Angriffe auf Israel genutzt habe, wie beispielsweise Tunnel. Netanjahu sagte weiter: „Das ist die Anweisung: Lasst nichts zurück, und genau das tun Sie.“ Außerdem sollten Soldaten sofort handeln, wenn sie eine Bedrohung für ihr Leben feststellten, so Netanjahu. Er schloss zudem einen Abzug der Armee aus dem Grenzgebiet aus, bis die Hisbollah vollständig entwaffnet sei und keine Bedrohung mehr für Israel darstelle. Netanjahu bezeichnete die Hisbollah als das wichtigste Glied in einer Achse der iranischen Verbündeten. Nach seinen Angaben sind von ehemals 150.000 Raketen und Geschossen noch etwa acht Prozent übriggeblieben. Zudem habe Israel im Libanon rund 9.000 „Terroristen“ getötet. Die wichtigste Maßnahme habe darin bestanden, Puffer- und Sicherheitszonen zwischen der Hisbollah und dem Norden Israels zu schaffen. Die libanesische Regierung und die Hisbollah bezeichnen die von Israel einseitig verfügte „Sicherheitszone“ als völkerrechtswidrige Besetzung. Das von Israel kontrollierte Areal im Südlibanon umfasst nach geografischen Berechnungen libanesischer Medien rund 620 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der Fläche des Landes. Lara Dehari Spionage für Iran: US-Bürger in Israel festgenommen Die israelische Polizei hat einen 20 Jahre alten US-Bürger wegen des Verdachts auf Spionage für den iranischen Geheimdienst festgenommen. Wie israelische Zeitungen unter Berufung auf die Polizei mitteilten, hat der Mann aus dem Großraum Jerusalem „sensible Orte“ in Israel fotografiert und gefilmt. Er soll dafür pro Auftrag bis zu Hunderte Dollar erhalten haben. Der Mann solle jetzt wegen Kontaktaufnahme zu einem ausländischen Agenten und Gefährdung der nationalen Sicherheit Israels angeklagt werden. Patricia Hoffhaus Iran kündigt Gespräche mit Katar über eingefrorene Gelder an Der Iran will mit dem Vermittler Katar über die Umsetzung des Übergangsabkommens mit den USA beraten. Ein Hauptthema der Gespräche am Mittwoch ist die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder, wie das iranische Außenministerium mitteilt. Treffen mit Vertretern der US-Regierung seien in den kommenden Tagen nicht geplant. Dem katarischen Außenministerium zufolge sind sechs Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern in Katar noch nicht nach Teheran überwiesen worden. Lukas Bay Witkoff und Kushner zu Gesprächen in Doha – aber keine Gespräche zwischen Iran und USA Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind zu geplanten Verhandlungen mit dem Iran in Katar eingetroffen. Die Gesandten würden während ihres Aufenthalts in der katarischen Hauptstadt Doha keine direkten Verhandlungen mit iranischen Vertretern führen, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madsched al-Ansari, am Dienstag. Die Gespräche sollten über Vermittler laufen. Ranghohe iranische Regierungsvertreter würden nicht in Doha erwartet, erklärte der Ministeriumssprecher in einer Pressekonferenz. Die technischen Gespräche dauerten aber an und seien nicht unterbrochen worden. Anna Lena Stahl Israels Botschafter Prosor: Europa muss libanesischer Regierung helfen Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, fordert die Europäer auf, im Kampf gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz an der Seite der libanesischen Regierung zu stehen. „Die Europäer müssen die libanesische Regierung jetzt mit aller Kraft unterstützen, sich gegen die Hisbollah durchzusetzen und damit den Würgegriff des Iran zu beenden“, sagt Prosor der Nachrichtenagentur Reuters. „Es geht um nichts Geringeres als die historische Chance auf Frieden in der Region.“ Erstmals seien die Interessen des Libanon und Israels „offiziell vollständig deckungsgleich“, sagt Prior. „Für beide Länder ist die Entwaffnung der Hisbollah entscheidend.“ Mit Blick auf die Miliz betont er: „Die Terroristen stehen mit dem Rücken zur Wand, der Druck auf sie darf nicht nachlassen.“ Anna Lena Stahl Iranische Medien: Zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet Bei einem Angriff Unbekannter im Westen des Iran sind zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet worden. Zwei weitere Mitglieder der Eliteeinheit seien bei dem Überfall in der Provinz Kermanschah am Montagabend verletzt worden, melden iranische Staatsmedien am Dienstag. Die Täter hätten das Feuer vor dem Haus der Opfer eröffnet. Die Revolutionsgarde sprach demnach von einem terroristischen Angriff. Die Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu finden. Lukas Bay Verwirrung um Treffen in Doha – Verhandeln die USA und der Iran weiter? Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormus könnte es heute in Katar zu Krisengesprächen zwischen Vertretern der USA und dem Iran kommen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Von iranischer Seite klang das allerdings anders. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut iranischer Nachrichtenagentur Isna. Reine Verhandlungstaktik? Technische Sitzungen der Arbeitsgruppen seien diese Woche nicht geplant, sagte Gharibabadi, Konsultationen über Vermittler würden aber fortgesetzt. Laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt werden jedenfalls dessen Schwiegersohn, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff, diese Woche für Gespräche in die katarische Hauptstadt Doha fliegen. Sollten sie stattfinden – ob nun heute oder an einem anderen Tag –, wird laut US-Medien dabei nicht – wie zunächst erwartet – Irans Atomprogramm im Mittelpunkt stehen, sondern einmal mehr der Streit um die Straße von Hormus. Angelika Ahrens Iran weist internationale Minenräumung in der Straße von Hormus zurück Iran weist eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus entschieden zurück. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte auf der Plattform X, der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz mit Partnerstaaten verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen. Dieses sehe vor, dass die Verantwortung für die Minenräumung ausschließlich bei Iran liege, so der Vizeminister. Laut Gharibabadi werde Teheran eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Zudem warf er Paris vor, mit solchen Initiativen die ohnehin angespannte Lage in der strategisch wichtigen Meerenge im Persischen Golf durch zusätzliche „Provokationen“ weiter zu belasten. Macron sprach beim Besuch des Sultans von Oman, Haitham bin Tarik, in Paris, auch über die Straße von Hormus. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit unseren Partnern an der Minenräumung in der Meerenge mitzuwirken, um die Seewege zu sichern und eine freie und bedingungslose Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten“, teilte Macron nach dem Treffen auf X mit. Carlotta Moreno Lara Israelische Razzien - 15-jähriger Palästinenser nahe Ramallah getötet Israelische Sicherheitskräfte sind zum Wochenstart zu Razzien in verschiedenen Teilen des besetzten Westjordanlands ausgerückt. Das Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde teilte mit, in der Nähe von Ramallah sei ein 15-jähriger Palästinenser aus Jerusalem durch einen Kopfschuss getötet worden. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen in ein Krankenhaus, wie die Hilfsorganisation Roter Halbmond mitteilte. In der Nähe von Hebron seien zwei weitere Menschen bei einer Razzia durch Schüsse israelischer Sicherheitskräfte verletzt worden, teilte die Hilfsorganisation mit. Das israelische Militär gab zunächst keine Stellungnahme ab. Carlotta Moreno Lara Iran: Keine Gespräche mit USA in kommenden Tagen Der Iran plant nach Angaben des Außenministeriums in Teheran in den kommenden Tagen keine Gespräche mit den USA. Zwar reise in dieser Woche eine iranische Delegation nach Katar, dies habe jedoch mit dem Besuch von US-Vertretern in dem Land nichts zu tun, teilt ein Ministeriumssprecher mit. Priorität habe für die Regierung in Teheran die Umsetzung einer Absichtserklärung. Das sei Voraussetzung für Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen. Carlotta Moreno Lara Oman und Iran beraten über Servicegebühren in Straße von Hormus Oman und der Iran prüfen nach Angaben des omanischen Außenministers Badr al-Busaidi die Erhebung von Gebühren für Dienstleistungen in der Straße von Hormus. Dabei gehe es nicht um Durchfahrtsgebühren für Schiffe, sagte al-Busaidi dem Sender Radio Monte Carlo bei einem Besuch in Frankreich am Montag. Mögliche Dienstleistungen könnten nach seinen Angaben Maßnahmen zur Sicherheit auf See, Umweltschutz, Navigationshilfe und Vorkehrungen für Zwischenfälle wie Brände umfassen. Es gebe erfolgreiche Beispiele für ähnliche Dienstleistungen im Einklang mit dem Seerecht. Durchfahrtsgebühren für Schiffe lehne sein Land ab, sagte der Minister. „Das ist international verboten“, erklärte er. „Und wir halten uns an diese Regeln.“ Carlotta Moreno Lara Gespräche zur Umsetzung von libanesisch-israelischem Abkommen Der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in der Hauptstadt Beirut getroffen. Dabei ging es nach Angaben des libanesischen Präsidialamts um die Umsetzung des am Freitag in Washington vereinbarte Rahmenabkommens mit Israel. Nach Angaben des US-Zentralkommandos traf Cooper außerdem den Oberbefehlshaber der libanesischen Streitkräfte, Rodolphe Haikal. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich am Freitag nach jahrzehntelangem Kriegszustand auf einen Weg zu Frieden und Sicherheit geeinigt. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung jedoch ab. Die vom Iran unterstützte Miliz war nicht an den Verhandlungen beteiligt, die in dem Abkommen vorgesehene Entwaffnung weist sie strikt zurück. Carlotta Moreno Lara Trump: Morgen Treffen mit Iran in Doha Vertreter der USA und des Irans werden sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump an diesem Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Weitere Angaben etwa zum Ziel der Gespräche machte Trump nicht. Erst kurz zuvor hatte der Iran noch Berichte über einen möglichen weiteren aktuellen Verhandlungstermin mit den USA zurückgewiesen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. „Das Abhalten von technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist für diese Woche nicht geplant.“ Konsultationen würden über Vermittler jedoch fortgesetzt, sagte Gharibabadi. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, sollen am Dienstag an einem Treffen in Doha teilnehmen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News. Anna Lena Stahl Palästinenser melden ein totes Kind bei Angriff im Gazastreifen Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind mindestens drei Palästinenser getötet worden. Bei den Toten handle es sich um zwei Männer und ein achtjähriges Kind, teilte das Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhaus am Montag mit. Ein dritter Mann sei verletzt worden. Nach Angaben der von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörden traf der Angriff in Deir al-Balah ein Zelt, in dem Vertriebene untergebracht waren. Das israelische Militär erklärte, Ziel des Angriffs sei ein Mitglied der Extremistengruppe Islamischer Dschihad gewesen, das am Terror-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sei. Anna Lena Stahl Iran: Keine Treffen technischer Arbeitsgruppen in dieser Woche Der Iran hat Berichte über ein baldiges Treffen von Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Absichtserklärung mit den USA zurückgewiesen. In dieser Woche seien keine Treffen dieser Art geplant, sagte der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi am Montag der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person gemeldet, dass die technischen Teams beider Länder in den kommenden Tagen in Doha zusammenkommen sollten. Gharibabadi erklärte, dass die Konsultationen zwischen dem Iran und Katar über die US-Verpflichtungen wie geplant fortgesetzt würden. Die Gespräche der technischen Arbeitsgruppen in Doha seien jedoch nicht bestätigt. Anna Lena Stahl Insider: Vermittler richten Kommunikationskanäle zwischen USA und Iran ein Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben Vermittler Insidern zufolge Kommunikationskanäle eingerichtet, um mögliche Zwischenfälle und damit eine erneute Eskalation wie am Wochenende zu verhindern. Vertreter beider Länder wollten zudem in den kommenden Tagen in Katars Hauptstadt Doha die Beratungen über die Umsetzung einer Rahmenvereinbarung fortsetzen, sagt eine mit den Verhandlungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Das US-Nachrichtenportal Axios hatte unter Berufung auf einen ranghohen US-Regierungsvertreter berichtet, dass die Gespräche am Dienstag in Katar wieder aufgenommen werden sollen. Neben Katar vermittelt auch Pakistan in dem Konflikt. Nach einem iranischen Angriff auf einen Frachter in der Straße von Hormus hatten sich beide Seiten in den vergangenen Tagen trotz der geltenden Waffenruhe wieder gegenseitig beschossen. Inzwischen wurden nach US-Angaben mit dem Iran ein Stopp der Angriffe und eine Rückkehr an den Verhandlungstisch vereinbart. Lukas Bay Iran: Sechs Milliarden Dollar eingefrorener Gelder werden freigegeben Nach einer Einigung mit den USA zur Aufhebung von Sanktionen im Öl- und Petrochemiesektor werden nach Angaben aus Teheran sechs Milliarden von insgesamt zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern aus Katar freigegeben. Dies erklärt der iranische Präsident Massud Peseschkian staatlichen Medien zufolge. Der Iran und die USA haben in diesem Monat ein Rahmenabkommen unterzeichnet, um den Weg für eine Beilegung ihres Konflikts zu ebnen. Lukas Bay Iran und Oman beraten über Zukunft der Straße von Hormus Der Iran und der Oman haben erstmals in einem gemeinsamen Ausschuss über die Straße von Hormus beraten. Das Treffen des Gremiums fand in der omanischen Hauptstadt Maskat statt, wie der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X mitteilt. Demnach tauschten sich Vertreter beider Staaten über die Souveränitätsrechte der Golf-Anrainer aus. Zudem sei über die künftige Verwaltung der für den internationalen See- und Öl-Handel wichtigen Meerenge gesprochen worden. Basis dafür sei das Mitte Juni von den USA und dem Iran vereinbarte Rahmenabkommen. Lukas Bay Israels Cyberabwehr spricht von massiver Zunahme iranischer Attacken Israels Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben im jüngsten Krieg mit dem Iran eine drastische Zunahme iranischer Cyberangriffe verzeichnet. „Während der Operation 'Rising Lion' im Juni 2025 gingen bei den 119 Einsatzzentren unseres Cyberabwehr-Zentrums etwa 1600 Meldungen über Cybervorfälle ein“, sagte der Generaldirektor des Nationalen Cyberabwehrzentrums, Yossi Karadi, der „Welt“. „Während der Operation 'Roaring Lion' im Juni 2026 stieg diese Zahl auf rund 4800 Meldungen.“ „Anders als im kinetischen Bereich gibt es im Cyberraum keinen Waffenstillstand“, sagte Karadi. Am Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstands im Juni vergangenen Jahres sei die Zahl der Cyberangriffe gegen Israel verdoppelt worden. Sarah Sendner Trotz Angriffen: USA rechnen weiter mit Iran-Gesprächen Trotz mehrerer Angriffe während der eigentlich geltenden Waffenruhe gehen die USA von weiteren Gesprächen mit dem Iran in den kommenden Tagen aus. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: „Es wurde nichts abgesagt.“ Technische Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens liegen demnach für die kommenden Tage im Plan. Zudem seien die Kanäle zur Konfliktvermeidung eingerichtet und funktionsfähig. Ein Ort für mögliche Gespräche wurde nicht genannt. In den vergangenen Tagen hatte es Angriffe der Vereinigten Staaten auf Ziele im Iran nach Attacken in der Straße von Hormus gegeben, die Washington Teheran zugeschrieben hatte. Damit drohte der Konflikt knapp zwei Wochen nach Unterzeichnung eines Rahmenabkommens wieder zu eskalieren. Sarah Sendner Bericht: USA und Iran einigen sich auf Ende gegenseitiger Angriffe Die USA und der Iran einigen sich einem Medienbericht zufolge auf ein Ende ihrer gegenseitigen Angriffe. Beide Seiten planen demnach für Dienstag ein Treffen in der katarischen Hauptstadt Doha, um ihren Streit um die Straße von Hormus beizulegen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter. Stellungnahmen der beiden Länder liegen zunächst nicht vor.

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