DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,07 % 64.638,54 Pkt 06:07:40 Gold +0,12 % 4.056,60 USD 06:12:46 Silber +0,11 % 53,52 USD 06:12:41 Brent -4,50 % 110,13 USD 06:09:29 WTI -1,48 % 101,26 USD 06:12:44 Bitcoin -1,15 % 80.329,01 USD 06:22:44 EUR/USD +0,12 % 1,11430 USD 06:22:45 EUR/GBP +0,05 % 0,83650 GBP 06:22:51 EUR/CHF +0,14 % 0,92360 CHF 06:22:51 EUR/JPY +0,06 % 175,900 JPY 06:22:51

Iran-Krieg: Öl- und Gaspreise ziehen deutlich an - Sorge vor neuen US-Angriffen

Wirtschaft

Das waren 2,64 Prozent mehr als am Vortag. In der vergangenen Woche hatte der Preis noch zeitweise unter 70 Euro gelegen. Damit ist der Preis nicht mehr weit entfernt von seinem Mehrjahreshoch aus dem September, als er bei 84,50 Euro je Megawattstunde lag.

Auch die Ölpreise sind im frühen Handel deutlich gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember zog zuletzt um 2,26 Prozent auf 102,56 US-Dollar an.

Die höheren Preise für Öl und Gas bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher immer mehr zu spüren. An den Tankstellen, aber auch beim Heizen. Ermitteln Sie hier , wie teuer der Energiewinter für Sie werden könnte. Beim Sprit gewährt der Staat seit Anfang Oktober wiederum einen Steuernachlass, die Preise an den Tankstellen sind trotzdem noch hoch.

Der Krieg zwischen den USA und Iran hat die Exporte aus dem Nahen Osten eingeschränkt und Energieinfrastruktur beschädigt. Im Persischen Golf ist zuletzt ein Tanker rund 90 Kilometer nördlich des Golfemirats Katar unter Beschuss geraten. Das berichtete die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) auf der Plattform X unter Berufung auf eine überprüfte Quelle.

Saudi-Arabien übte als Reaktion auf die Angriffe auf Flughäfen im Land Vergeltung. Die Streitkräfte der Koalition hätten eine umfassende Operation gestartet und 82 militärische Ziele der Huthi-Miliz im Jemen in den Provinzen Saada, Marib, Al-Dschauf und Al-Hudaida zerstört, teilte der Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses, Turki al-Maliki, mit.

»Die Lieferungen aus dem Nahen Osten haben sich erholt, doch das knappe Angebot an Ölprodukten, extrem hohe Transportkosten und das große Risiko einer iranischen Eskalation halten die Preise auf hohem Niveau«, sagte Saul Kavonic, Analyst bei MST Marquee, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren