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Iran-Krieg: Ölkonzern Saudi Aramco evakuiert seine Zentrale

Welt

Leonidas Exuzidis

Saudi Aramco evakuiert offenbar seine Zentrale

Der saudische Ölkonzern Saudi Aramco, der weltweit größte Exporteur von Öl, hat am Donnerstag seinen Hauptsitz in Dhahran evakuiert und die Mitarbeiter veranlasst, von zu Hause aus zu arbeiten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Zuvor soll es in der Zentrale zu einem Alarm gekommen sein.

Jemenitische Huthi-Kämpfer haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien verstärkt und greifen regelmäßig Flughäfen und Energieinfrastruktur an. Ein Turm auf dem Gelände der Zentrale von Saudi-Aramco war in vergangenen Woche von Huthis getroffen worden. Drei Stockwerke wurden beschädigt, außerdem ist ein Feuer ausgebrochen.

Zentrale von Saudi Aramco in Dhahran im Osten des Landes. afp

Leonidas Exuzidis

Außenminister treffen sich in der Türkei

Der türkische Außenminister Hakan Fidan empfängt am Freitag seine Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien in Istanbul zu Gesprächen über regionale Konflikte. Es ist das erste Mal, dass die sieben Staaten auf Initiative der Türkei in diesem Format zusammenkommen, wie es am Donnerstag aus türkischen Diplomatenkreisen hieß. Hintergrund seien die Kriege unter Beteiligung des Irans, im Jemen sowie in der Ukraine, die die Schifffahrtswege und die regionale Sicherheit gefährdeten.

Auf der Tagesordnung stehen demnach der israelisch-palästinensische Konflikt, die Lage in der Straße von Hormus und im Jemen sowie Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Zudem wollen die Minister über eine engere Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region und Europa beraten. Fidan will sich den Angaben zufolge für eine diplomatische Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sowie für die Freiheit der Schifffahrt in den Meerengen von Hormus und Bab al-Mandab einsetzen. Zudem wolle er die Unterstützung der Türkei für die Sicherheit Saudi-Arabiens angesichts der Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen bekräftigen.

Der türkische Außenminister Hakan Fidan. imago

Julius Stockheim

Jemens Regierung droht mit Angriffen auf Huthi-Kundgebungen

Die jemenitische Regierung hat mit Angriffen auf Kundgebungen der Huthi-Miliz gedroht. Das Verteidigungsministerium teilte am Donnerstag mit, auch Mobilisierungsprogramme der Huthi würden als legitime militärische Ziele betrachtet. Zugleich warnte es die Bewohner der von den Huthi kontrollierten Gebiete davor, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Ankündigung wurde in den sozialen Medien verbreitet.

Sie stellt eine deutliche Eskalation gegenüber den vom Iran unterstützten Rebellen dar, aber auch gegenüber der Zivilbevölkerung in den von der Miliz kontrollierten Gebieten. Gezielte Angriffe auf Zivilisten können nach dem Völkerrecht ein Kriegsverbrechen darstellen. Kundgebungen und sogenannte kulturelle Kurse, wie die Huthi sie bezeichnen, gehören zu den wichtigsten Instrumenten der Gruppe, um Anhänger und Kämpfer zu mobilisieren.

Julius Stockheim

Trump deutet bedeutenden Schritt im Irankrieg an

Trump erklärte am Donnerstag vor Journalisten, die USA verhandelten nicht mit dem Iran. Dennoch werde „bald“ etwas Bedeutendes geschehen. „Die meisten Leute scheinen zu glauben, dass es erst nach der Wahl sein wird“, fügte er hinzu – ein Hinweis darauf, dass es noch vor den Zwischenwahlen zu Angriffen kommen könnte.

Leonidas Exuzidis

Bericht: USA und Israel planen neue Angriffe

Einem Medienbericht zufolge planen die USA und Israel zeitnah neue Angriffe auf den Iran. Die renommierte „New York Times“ berichtet, die Streitkräfte hätten Pläne für erneute Attacken nach den US-Zwischenwahlen am 3. November ausgearbeitet.

Lara Dehari

Iran greift mehrere Schiffe in Straße von Hormus an – und warnt USA

Im Persischen Golf ist es nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden zu mehreren Vorfällen im Zusammenhang mit der Blockade des Gewässers gekommen. Im nördlichen Teil des Golfs seien vier Schiffe gleichzeitig getroffen worden und in Brand geraten, teilt die iranische Elite-Einheit mit. Die Schiffe seien an Öltransfers beteiligt gewesen, die die Garden als illegal betrachten. Sie seien zuvor von Einsatzkräften der iranischen Marine verfolgt worden. Zudem seien drei weitere Schiffe westlich der Straße von Hormus auf Minen gelaufen, teilen die Revolutionsgarden weiter mit. Gleichzeitig richten sie eine Warnung an das US-Militär: Anhaltende Provokationen könnten zu einer umfassenderen Reaktion gegen US-Stützpunkte in der Region führen, heißt es in der Mitteilung weiter. Details werden nicht genannt.

Sabrina Frangos

USA ordnen nach Huthi-Angriffen Abzug von Diplomaten aus Saudi-Arabien an

Die USA haben nach Angriffen der Huthi-Miliz den Abzug eines Teils ihres diplomatischen Personals aus Saudi-Arabien angeordnet. Betroffen seien nicht dringend benötigte US-Regierungsmitarbeiter und deren Familienangehörige, teilte das US-Außenministerium am Mittwoch mit. Der Sprecher des Ministeriums, Tommy Pigott, begründete den Schritt mit den zunehmenden Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf zivile Ziele in Saudi-Arabien. Vier US-Beamte sagten der Nachrichtenagentur Reuters zudem, dass auch Familienangehörige von Diplomaten aus anderen Golfstaaten die Region verlassen sollten.

Vivian Melchert

Huthi: Militärlager am Flughafen von Aden angegriffen

Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben ein Militärlager am Flughafen der südlichen Hafenstadt Aden mit einer ballistischen Rakete angegriffen. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari sagte, das Lager beherberge ein Kommandozentrum der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition gegen die Miliz.

Ein Vertreter des Verkehrsministeriums der international anerkannten Regierung in Aden sagte, vor dem Angriff sei von dem Flughafen ein ziviles Flugzeug gestartet. Die Abflughalle sei evakuiert und der Betrieb vorübergehend eingestellt worden. Das Rollfeld sei nicht beschädigt worden.

Vivian Melchert

Saudi-Arabien meldet Abschuss von Huthi-Drohnen über Medina

Über der für Muslime heiligen Stadt Medina in Saudi-Arabien sollen mehrere Drohnen abgefangen worden sein. Turki al-Maliki, der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition gegen die Huthi im Jemen, schrieb am Mittwoch in sozialen Medien, fünf Drohnen der Miliz seien über Medina zerstört worden.

Vivian Melchert

Tanker im Persischen Golf von Projektilen getroffen

Im Persischen Golf sind zwei Tanker von unbekannten Geschossen getroffen worden. Die von der britischen Marine finanzierte Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) teilte am Mittwoch mit, vor der omanischen Küste sei dabei auf einem Schiff ein Feuer ausgebrochen. Ein weiteres Schiff sei vor der irakischen Küste beschossen worden. Die Besatzungen beider Schiffe seien in Sicherheit. Das Feuer auf dem Schiff vor der Küste des Omans sei gelöscht.

Vivian Melchert

US-Kongresskandidat im Westjordanland vorübergehend festgenommen

Israelische Sicherheitskräfte haben im besetzten Westjordanland vorübergehend den US-Kongresskandidaten Brad Lander festgenommen. Der demokratische Politiker wurde zusammen mit Dutzenden weiteren Aktivisten bei einer Olivenernte nahe Bethlehem festgesetzt, wie Menschenrechtsgruppen mitteilen. Während Lander nach Polizeiangaben als Kongresskandidat rasch wieder freigelassen worden sei, blieben andere Helfer, darunter mehr als 30 US-Bürger, zunächst in Gewahrsam. Die israelische Armee erklärt, für die Ernte in dem Gebiet habe eine vorherige Abstimmung gefehlt. Die Aktivisten begleiten palästinensische Bauern, um sie vor Übergriffen israelischer Siedler zu schützen.

Vivian Melchert

Netanjahu nennt Sturz der iranischen Führung als Ziel

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Sturz der iranischen Führung als ausdrückliches Ziel der israelischen Sicherheitskräfte genannt. Nur so lasse sich die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm ein für alle Mal beseitigen, sagte Netanjahu bei einer Abschlusszeremonie für Offiziere.

„Das Regime im Iran hat seine Lektion noch immer nicht gelernt“, sagte Netanjahu. Der oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, habe beschlossen, „in die Fußstapfen seines Vaters zu treten“. Chamenei habe „die Sicherung gelöst“ und der Iran versuche „erneut, die Todesbomben zu entwickeln“, sagte Netanjahu.

Ein Sturz der iranischen Führung sei daher der einzige Weg. „Und das ist meine Anweisung an die israelische Armee, den (Auslandsgeheimdienst) Mossad und die Sicherheitsorgane.“ Solange der Iran Israel zerstören wolle, bestehe eine existenzielle Gefahr. Teheran bestreitet, Atomwaffen bauen zu wollen.

Vivian Melchert

Macron reist überraschend auch nach Riad

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist während seiner Nahost-Reise überraschend auch in die saudische Hauptstadt Riad gereist. Der saudische Kronprinz und de-facto Herrscher Mohammed bin Salman habe den französischen Staatspräsidenten empfangen, teilte die staatliche Nachrichtenagentur SPA mit.

Frankreich habe dabei mit Saudi-Arabien eine Verlängerung zusätzlicher Diesel-Lieferungen vereinbart, hieß es aus dem Élysée-Palast. Die zusätzlichen Mengen sollten so lange geliefert werden wie nötig. Weitere Details wurden nicht genannt.

Zudem wolle Frankreich seine Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien zum Schutz kritischer Energieinfrastruktur ausbauen. Beide Länder wollten außerdem Infrastrukturprojekte vorantreiben, um ihre Abhängigkeit von der Straße von Hormus zu verringern, hieß es weiter.

Vivian Melchert

Irans Außenminister wirbt trotz Misstrauens gegen USA für Diplomatie

Irans Außenminister wirbt trotz großen Misstrauens in Verhandlungen mit den USA weiter für eine diplomatische Lösung. „Wir haben keinerlei Vertrauen in die Aufrichtigkeit des von der US-Regierung bekundeten Wunsches nach Frieden mit dem Iran“, schrieb Abbas Araghtschi in einem Gastbeitrag für die „Financial Times“. Angesichts der Drohungen aus dem Weißen Haus gebe es wenig Grund, Fortschritte zu erwarten. „Trotz alledem bin ich als Berufsdiplomat verpflichtet, mein Äußerstes zu tun, um der Diplomatie eine Chance zu geben, selbst wenn die Hoffnung auf Erfolg gering ist.“

Araghtschi verwies auf einen Verhandlungsvorschlag, den der Iran den USA während der UN-Generalversammlung über Vermittler unterbreitet hatte. Seinen Worten nach sieht der Sieben-Tage-Plan ein Ende des Kriegs und eine Lösung im Konflikt um die Straße von Hormus vor. „Die Realität ist, dass der Iran allein aufgrund seiner geografischen Lage immer über eine beispiellose Einflussmöglichkeit auf den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus verfügen wird“, schrieb er weiter. Die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite war in den vergangenen Wochen wieder gewachsen. Pakistan und Russland wollen zwischen Teheran und Washington vermitteln.

Lara Dehari

Iran droht mit Angriffen auf Unterseekabel

Irans Streitkräfte wollen im Falle eines Angriffs auf zivile Infrastruktur die Unterseekabel im Persischen Golf ins Visier nehmen. „Wenn sie (die USA) unserer Infrastruktur Schaden zufügen wollen, ist es selbstverständlich, dass die Islamische Republik ihre gesamte Macht einsetzen wird, um deren Kapital und Vermögenswerte mit Leichtigkeit zu zerstören“, sagte ein General der Revolutionsgarden dem staatlichen Sender Al-Alam.

„Dazu gehören auch die Internetkabel, darunter sieben wichtige Kabel, die unter Wasser durch die Straße von Hormus verlaufen“, sagte der Offizier weiter. „Die Islamische Republik kann den USA und ihren regionalen Verbündeten dadurch zweifellos schwere Schäden zufügen.“

Sarah Sendner

Rubio wirft Iran „Nazi-Taktiken“ in Straße von Hormus vor

US-Außenminister Marco Rubio fühlt sich durch die Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückversetzt. In einem Interview des Senders News18 sagte Rubio am Dienstag während seines Besuchs in Indien, das Vorgehen Teherans erinnere ihn an den U-Boot-Krieg Deutschlands unter dem Nationalsozialismus.

Da sei eine Nation, die sich offen zu Angriffen auf Handelsschiffe bekenne, die am Krieg unbeteiligte Seeleute töten und zivile Schiffe versenken wolle. „So etwas hat man seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gesehen.“ Die Weltgemeinschaft müsse sich dagegen erheben.

Angelika Ahrens

Teheran will „nicht einen Partikel“ angereicherten Urans aushändigen

Der Iran ist nicht zu einer Aufgabe seiner Vorräte an angereichertem Uran bereit. Die Islamische Republik werde „nicht einen Partikel angereicherten Nuklearmaterials“ aushändigen, sagte Mohsen Resai, der Generalsekretär des mächtigen Sicherheitsrats, laut Staatsmedien am Dienstag.

Bei einem Treffen mit dem pakistanischen Armeechef Asim Munir erklärte er, sein Land werde mit den USA auch keine Verhandlungen führen, solange Washington keine vertrauensbildenden Maßnahmen ergreife und die Forderungen Teherans nicht erfülle. Pakistan nimmt in dem Konflikt eine zentrale Vermittlerrolle ein.

Die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA hatte im September 2025 in einem vertraulichen Bericht erklärt, der Iran habe seine Vorräte an hoch angereichertem, fast waffenfähigem Uran kurz vor Beginn des Zwölftagekrieges im Juni vergangenen Jahres weiter ausgebaut, in dem die USA und Israel iranische Atomanlagen bombardierten.

Laura Thalmeyer

Anna Lena Stahl

Netanjahu deutet neue gemeinsame Angriffe auf den Iran an

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat neue gemeinsame Angriffe mit den USA auf den Iran angedeutet. Netanjahu sagte in einem Videotelefonat mit US-Präsident Donald Trump, Israel und die USA hätten eine Aufgabe zu Ende zu bringen. Der israelische Regierungschef veröffentlichte einen Mitschnitt des Gesprächs. Darin dankte Netanjahu Trump für dessen Unterstützung.

„Donald, wir haben eine Aufgabe zu Ende zu bringen“, sagte Netanjahu. „Wir werden sie zu Ende bringen, und niemand sonst wird das tun.“ Die Menschen in Amerika sollten erfahren, dass Trump sich gegen die größte Gefahr gestellt habe: einen atomar bewaffneten Iran. „Wir werden nicht zulassen, dass es dazu kommt“, erklärte er. Auch Trump ist in dem Mitschnitt zu hören.

Lara Dehari

Großbritannien weitet Militärhilfe für Saudi-Arabien aus

Großbritannien weitet seine militärische Unterstützung für Saudi-Arabien im Kampf gegen die Huthi aus. Kampfjets der britischen Luftwaffe sollten künftig „defensive“ Patrouillen über Saudi-Arabien fliegen, teilte Verteidigungsminister Wes Streeting mit. Die Typhoon-Kampfjets sollten saudische Städte, die Zivilbevölkerung und wichtige Infrastruktur vor Angriffen der Huthi schützen, sagte Streeting. Ziele der vom Iran unterstützten Miliz würden die britischen Flugzeuge nicht angreifen.

Anna Lena Stahl

Insider: Iran stellt sich auf neue US-Angriffe ein

Der Iran stellt sich Insidern zufolge auf neue US-Angriffe zur Überwindung der Pattsituation im achtmonatigen Krieg ein. Die Führung in Teheran sei überzeugt davon, dass US-Präsident Donald Trump zu neuen Schlägen bereit ist, sagen drei hochrangige Vertreter des Iran und ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Um Trump vor den US-Kongresswahlen am 3. November politisch zu schwächen, verzögert die Islamische Republik demnach absichtlich die Verhandlungen über ein Ende der Kämpfe. Die Führung wolle dem US-Präsidenten keinen politischen Erfolg überlassen.

Lara Dehari

Pakistans Armeechef als Vermittler nach Teheran gereist

Pakistans Armeechef ist angesichts der neuen Kriegsgefahr am Persischen Golf für Gespräche in den Iran gereist. Feldmarschall Asim Munir, der bereits in der Vergangenheit zwischen der iranischen Führung und den USA vermittelt hatte, landete am Dienstag in Teheran, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Anna Lena Stahl

Krankenhaus: Israelischer Angriff tötet zwei Menschen im Gazastreifen

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben zwei Menschen getötet worden. Es handle sich um einen Mann und eine Frau, teilte das Schifa-Krankenhaus am Dienstag mit. Das israelische Militär erklärte, es habe einen Kämpfer der militant-islamistischen Hamas ins Visier genommen. Bereits am Montag waren bei Luftangriffen im Gazastreifen vier Menschen getötet worden.

Henning Ott

Iran: Zwei Tanker brennen nach Minentreffern nahe Straße von Hormus

Zwei Tanker sind iranischen Angaben zufolge südlich der Straße von Hormus auf Minen gelaufen und in Brand geraten. Wann sich die Vorfälle ereignet haben, lässt die Marine der Revolutionsgarden in ihrer von Staatsmedien verbreiteten Erklärung offen. Zudem sei in der Nacht eine US-Drohne durch den Iran abgeschossen worden, heißt es in der Mitteilung weiter.

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