DAX -0,76 % 26.238,79 Pkt 09:26:38 MDAX -0,68 % 32.242,81 Pkt 09:26:38 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.507,68 Pkt 09:26:30 Dow Jones -0,71 % 53.459,78 Pkt 22:42:57 S&P 500 -0,69 % 7.745,06 Pkt 22:42:27 Nasdaq -0,59 % 26.644,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,91 % 4.458,10 USD 09:31:38 Silber -1,20 % 65,33 USD 09:31:22 Brent +0,21 % 91,06 USD 09:31:24 WTI -0,44 % 84,13 USD 09:31:26 Bitcoin -0,50 % 64.183,66 USD 09:41:32 EUR/USD +0,04 % 1,15790 USD 09:40:55 EUR/GBP +0,14 % 0,85560 GBP 09:41:38 EUR/CHF -0,22 % 0,93840 CHF 09:41:39 EUR/JPY +0,33 % 184,881 JPY 09:41:38

Iran-Krieg: USA streben keine Verlängerung des Waffenruhe-Abkommens mit Iran an

Welt

Lukas Bay Einhell wächst dank hoher Nachfrage nach Akku-Geräten Der Werkzeughersteller Einhell hat sich dank seiner starken Akku-Sparte im ersten Halbjahr wacker geschlagen. Trotz der allgemeinen Konjunkturflaute und der für das Gartengeschäft widrigen Wetterbedingungen konnte der Umsatz leicht auf 636,2 Millionen Euro gesteigert werden, wie die im Kleinwerteindex SDax gelistete Firma am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis blieb mit 62,6 Millionen Euro stabil. Zugpferd sei einmal mehr die Akku-Plattform Power X-Change gewesen, die ihren Anteil am Konzernumsatz auf 56 Prozent ausbaute. Der Vorstand bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr, die weiterhin einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro und eine Rendite von etwa neun Prozent vorsieht. Lukas Bay Schiff in Straße von Hormus von Projektil getroffen Ein Schiff ist in der Straße von Hormus nach Angaben der britischen Seeschifffahrtsbehörde UKMTO von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Es gebe Schäden im Maschinenraum und ein Opfer unter der Besatzung, teilt die UKMTO mit. Die restliche Crew werde von der omanischen Küstenwache unterstützt. Berichte über Umweltschäden liegen nicht vor, die Behörden ermitteln. Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist stark beeinträchtigt. Derzeit passieren täglich Schiffe im einstelligen Bereich die Straße von Hormus, vor dem Krieg waren es mehr als 130. Sabrina Frangos Erdogan fordert Trump zu Gesprächen mit dem Iran auf Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat zu direkten Gesprächen mit dem Iran aufgefordert, um die Spannungen abzubauen. Erdogan habe erklärt, es sei von großer Bedeutung, bei den Spannungen zwischen dem Iran und den USA die Diplomatie bestmöglich zu nutzen, teilte das türkische Präsidialamt am Dienstag mit. Die Türkei hoffe auf eine Fortsetzung der Gespräche und werde die Friedensbemühungen weiter unterstützen. Die Türkei, die über die zweitgrößte Armee der Nato verfügt und an den Iran grenzt, hat wiederholt ein Ende des Krieges gefordert. Hintergrund des Telefonats sind die zunehmenden Spannungen in der Region. Ein hochrangiger iranischer Vertreter hatte am Montag der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, der Iran werde zu einer „vollständig offensiven“ Militärhaltung übergehen. Grund dafür seien die ins Stocken geratenen Verhandlungen über ein dauerhaftes Ende des Krieges, da Washington eine Verlängerung eines vorübergehenden Waffenstillstands ausgeschlossen habe. Erdogan und Trump sprachen demnach auch über die bilateralen Beziehungen, den Krieg in Gaza und einen Verteidigungspakt zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan. Eine Stellungnahme des Weißen Hauses lag zunächst nicht vor. Sabrina Frangos Trump: Iran wird für USA akzeptablem Abkommen nicht zustimmen US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Worten nicht, dass der Iran einem für die USA akzeptablen Abkommen zustimmt. „Sie werden nicht die Art von Abkommen schließen, die ich für notwendig halte“, sagt Trump vor Reportern in Oval Office. „Wir sind aus einem einzigen Grund dabei: Der Iran darf keine Atomwaffen besitzen“, sagt Trump weiter. Wie seine Äußerungen zu verstehen sind, bleibt zunächst unklar. Die USA und der Iran hatten sich bereits im Juni auf ein 14-Punkte-Abkommen verständigt, in dem der Iran sich unter anderem verpflichtet hatte, keine Atomwaffen anzustreben. Das ist aber die offizielle Position Teherans seit der Ratifizierung des UN-Atomwaffensperrvertrags im Jahr 1970 und insofern kein Zugeständnis an Trump. Allerdings hatten westliche Länder dem Iran immer wieder vorgeworfen, im Geheimen doch am Bau einer Atombombe zu arbeiten. Der Iran hat das zurückgewiesen, aber auch keine tiefgreifenden Inspektionen in seinem Land zugelassen, mit der internationalen Experten diese Frage mutmaßlich weitgehend hätten beantworten können. Julius Stockheim Trump: Streben keine Verlängerung des Waffenruhe-Abkommens mit Iran an Die USA streben nach den Worten von Präsident Donald Trump keine Verlängerung der Waffenruhe-Vereinbarung mit dem Iran an. Trump verneint eine entsprechende Frage eines Reporters. Am heutigen Montag wäre der Stichtag gewesen, bis zu dem der Iran und die USA gemäß einer im Juni unterzeichneten Absichtserklärung ein endgültiges Friedensabkommen hätten erzielen sollen. Das am 17. Juni unterzeichnete Papier sah dafür eine Frist von 60 Tagen vor. Ein iranischer Insider hatte bereits in der vergangenen Woche gesagt, es gebe keine Gespräche über eine Verlängerung, da eine Frist gar nicht erst begonnen habe. Julius Stockheim Israel: Kein Wiederaufbau in Gaza ohne Entwaffnung der Hamas Als ersten Schritt zur Entmilitarisierung des Gazastreifens soll die islamistische Hamas nach Darstellung Israels sämtliche Waffen zur Vernichtung übergeben. Ein ranghoher israelischer Regierungsvertreter teilte mit, dies solle unter Aufsicht des US-Generals Jasper Jeffers geschehen, Kommandeur der im Aufbau befindlichen internationalen Stabilisierungstruppe. Dies sei bei einem „sehr langen Treffen“ des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit dem US-Unterhändler Jared Kushner in Jerusalem vereinbart worden, bei dem es um den Fahrplan des sogenannten Friedensrats für Gaza ging. „Trotz der großen Differenzen in Bezug auf den Friedensrat“ sei die amerikanische Seite mit gemäßigteren Positionen gekommen, sagte der Regierungsvertreter laut einer Mitteilung. „Dadurch wurden klare Grenzen für das Gespräch geschaffen.“ Es sei auch vereinbart worden, dass im Gazastreifen kein Wiederaufbau stattfinden werde, solange die Hamas nicht vollständig entwaffnet sei. Israel bestehe auch weiter auf der „Handlungsfreiheit“ seiner Armee mit Blick auf gezielte Tötungen in dem Küstenstreifen. Dies betreffe sowohl unmittelbare Bedrohungen der Streitkräfte als auch die „Ausschaltung“ von Hamas-Terroristen. Julius Stockheim Iran droht mit Eskalation bei Scheitern von Diplomatie Der Iran droht mit einer Eskalation der Spannungen in der Straße von Hormus und der gesamten Region, falls die USA ein vorläufiges Friedensabkommen nicht vollständig umsetzen. Teheran werde für diplomatische Bemühungen eine Frist von wenigen Wochen setzen, bevor es in die Offensive gehe, sagte ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Er verweist auf eine politische Neuausrichtung des Landes, die verstärkt auf Offensive statt auf Verteidigung setzt. „Innerhalb der vom Iran gesetzten kurzen Frist von wenigen Wochen müssen alle Bestimmungen des Abkommens von den USA umgesetzt werden“, erklärte er. „Dies ist eine Bedingung für weitere Verhandlungen mit den USA.“ Julius Stockheim Trump droht Oman offenbar mit Bombardierung US-Präsident Donald Trump hat dem Oman offenbar mit einem Militärschlag gedroht, sollte das Land die US-Blockade iranischer Schiffe in der Straße von Hormus behindern. Das sagte Trump wohl in einem Telefoninterview mit dem TV-Sender Fox News, wie Fox-News-Reporter Trey Yingst am Montag berichtete. Der Sender stellte keine Audioaufnahmen des Interviews mit Trump zur Verfügung. Wenn „der Oman sich in den Weg stellt, werden wir sie in Grund und Boden bomben“, sagte der Präsident demnach. Die Blockade setze den Iran unter Druck, und er habe keinen Zeitplan für die Lösung des Konflikts, da er es damit nicht eilig habe, fügte Trump hinzu. Er sagte Yingst zufolge, dass das Ende der 60-Tage-Frist für Verhandlungen über ein Ende des von den USA begonnenen Iran-Kriegs irrelevant sei. Julius Stockheim Huthis greifen saudische Schiffe im Roten Meer an Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben eigenen Angaben zufolge ein saudisches Militärschiff und vier Begleitschiffe im Roten Meer angegriffen. Dabei habe die vom Iran unterstützte Gruppe Raketen eingesetzt, teilt Huthi-Militärsprecher Jahja Saree auf Telegram mit. Eine Bestätigung der saudischen Behörden liegt zunächst nicht vor. Bastian Prockner Iran: Hormus-Abkommen mit Oman vor dem Abschluss Der Iran und Oman stehen nach Angaben Teherans kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung zur Schifffahrt in der Straße von Hormus. Der iranische Außenministeriumssprecher Ismail Baghai erklärte am Montag, es werde eine gemeinsame Erklärung vorbereitet. Über den Verlauf einer Transitroute sei eine Einigung erzielt worden, sagte Baghai, ohne Details zu nennen. In bislang bekanntgewordenen Planungen war vorgesehen, dass Schiffe über eine Route in der Nähe der iranischen Küste durch die Meerenge in den Persischen Golf einfahren und über eine Route vor dem Oman wieder herausfahren. Lukas Bay US-Gesandter Kushner wirbt bei Netanjahu für Gaza-Friedensplan Der US-Sondergesandte Jared Kushner ist am Montag in Jerusalem mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Ziel der Begegnung war es, den ins Stocken geratenen Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump voranzutreiben. Am Sonntag hatte Kushner in Kairo den Anführer der radikalislamischen Hamas, Chalil al-Hajja, getroffen. Es war die zweite bekannte Zusammenkunft von Trumps Schwiegersohn mit Vertretern der Hamas, die von den USA als Terrororganisation eingestuft wird. An den Gesprächen in Jerusalem nahm zudem Nikolaj Mladenow teil, wie Insider berichteten. Der Bulgare ist Beauftragter des sogenannten Friedensrats für den Gazastreifen. Eine Stellungnahme aus Netanjahus Büro lag zunächst nicht vor. Trumps Friedensplan sieht einen schrittweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen vor und eine gleichzeitige Entwaffnung der Hamas. Eine internationale Stabilisierungstruppe soll die Sicherheit gewährleisten. Netanjahu lehnt diese Vereinbarung jedoch ab. Er fordert, dass sich das israelische Militär erst nach einer vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer radikaler Gruppen zurückzieht. Lara Dehari Erdogan lobt Hamas für Zusammenarbeit bei Gaza-Plan Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Terrororganisation Hamas mit Blick auf den Gaza-Friedensplan gelobt. Sie zeige „aufrichtige Zusammenarbeit“ und erfülle ihre Verpflichtungen, sagte er in einem Gespräch mit dem Sender Al Jazeera. Israel wiederum setze seine Angriffe im Gazastreifen fort, kritisierte Erdogan. Seinen Angaben zufolge soll US-Präsident Donald Trump über Israels Vorgehen beunruhigt sein. Miriam Braun Schiffsverkehr in Straße von Hormus geht nach Angriffen zurück Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus geht nach Angriffen auf Tanker und ins Stocken geratenen Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran deutlich zurück. Am Wochenende passierten den Daten des Analyseunternehmens Kpler zufolge nur fünf Frachtschiffe die Meerenge, wobei an einem Tag sogar kein einziges Schiff registriert wurde. Am vorangegangenen Wochenende waren es noch 31 Schiffe. Miriam Braun Hamas stellt Bedingungen für Umsetzung des Gaza-Fahrplans Die Hamas hat vor einer Umsetzung des neuen Fahrplans für eine Waffenruhe im Gazastreifen einen Stopp der israelischen Angriffe und einen Rückzug der israelischen Truppen bis zur „gelben Linie“ gefordert. Das sagte ein Hamas-Vertreter nach dem mehr als zweistündigen Treffen von Hamas-Chef Chalil al-Haja mit dem US-Gesandten Jared Kushner am Sonntag in Ägypten. Die gelbe Linie wurde nie genau definiert. Israelische Streitkräfte sind über sie hinaus vorgedrungen und kontrollieren inzwischen rund 60 Prozent des Gazastreifens. Das Weiße Haus äußerte sich nicht zu den Gesprächen. Bei dem Treffen ging es nach Angaben aus regionalen Regierungskreisen auch darum, die Zusicherung der Hamas für den Fahrplan und insbesondere ihre Bereitschaft zur Entwaffnung zu erhalten. Der Hamas-Vertreter sagte, die Gruppe stehe zu dem Fahrplan und warte nun darauf, dass die Vermittler die 14-tägige Verhandlungsphase zur Festlegung eines Zeitplans für die Umsetzung einleiten. Die Hamas forderte die Vermittler und den von den USA geschaffenen Friedensrat in einer Erklärung auf, Israel zur Zustimmung zu dem Fahrplan für die nächsten Schritte zu „zwingen“. Die Forderungen kommen vor dem für Montag geplanten Treffen Kushners mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Dieser lehnt einen Rückzug israelischer Truppen ab, solange die Hamas nicht vollständig entwaffnet ist. Julius Stockheim Rechter israelischer Minister für gezielte Tötungen in Gaza Der ultrarechte israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat sich für die gezielte Tötung von Menschen im Gazastreifen ausgesprochen. In einem Podcast der früheren Geisel Rom Braslavski kritisierte Ben-Gvir den Rückgang israelischer Angriffe in dem palästinensischen Gebiet. „Es ist kein Geheimnis, dass ich eine andere Meinung als der Ministerpräsident habe“, sagte er. „Ich finde, es sollten in Gaza gezielte Tötungen ausgeführt werden, wobei jede Nacht 30 bis 40 ausgeschaltet werden. Nicht nur diejenigen, die eine unmittelbare Gefahr bedeuten - es gibt dort Menschen, die es nicht verdient haben, zu leben. Sie sollten nicht am Leben sein. Sie sind nicht einmal Menschen“, sagte Ben-Gvir. Die Aussagen tauchten am Sonntag auf und wurden von palästinensischen Medien verbreitet. Julius Stockheim Kushner trifft Hamas und al-Sisi zu Gesprächen über Gaza – Treffen mit Netanjahu geplant Jared Kushner, US-Unterhändler und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat in Ägypten Gespräche über die Zukunft des Gazastreifens geführt. Er traf in El Alamein den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, wie die Präsidentschaft mitteilte. Auch der ägyptische Außenminister Badr Abdel-Atti und Geheimdienstchef Hassan Raschad seien zugegen gewesen. Kushner werde in Ägypten auch eine Hamas-Delegation treffen, verlautete aus Kreisen der islamistischen Terrororganisation. Die Zusammenkunft sei vom ägyptischen Geheimdienst vermittelt worden. Anschließend reise Kushner weiter zu Gesprächen in Israel. Er wollte dort nach Medienberichten unter anderem den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu treffen. Julius Stockheim Iranisches Parlament billigt Entwurf für Kontaktverbote zu Medien Das iranische Parlament hat am Sonntag den Entwurf für ein Gesetz gebilligt, das Kontakte zu ausländischen Medien und Institutionen drastisch einschränken und unter Strafe stellen soll. Dem Entwurf zufolge sollen Interviews mit als feindlich eingestuften Medien verboten werden. Dazu gehören US-amerikanische oder israelische Medien sowie von diesen Ländern finanzierte Sender. Bei Verstößen drohen Haftstrafen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren, wie die iranische Zeitung „Schargh“ berichtete. Gespräche mit anderen ausländischen Medien sollen dem Geheimdienstministerium gemeldet werden. Kontakte zu ausländischen Botschaften oder Organisationen ohne vorherige Genehmigung des Außenministeriums sollen zudem mit Geldstrafen und dem Entzug bestimmter sozialer Rechte geahndet werden. Das Gesetz sieht Haftstrafen von bis zu 30 Jahren vor, wenn politische Initiativen im Auftrag ausländischer Geheimdienste die Sicherheit des Irans gefährden.Iranisches Parlament billigt Entwurf für Kontaktverbote zu Medien Felix Stippler Regierungstruppen im Jemen melden 181 Angriffe in 24 Stunden Soldaten der jemenitischen Regierung haben nach eigenen Angaben übers Wochenende innerhalb von 24 Stunden 181 Angriffe gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz durchgeführt – mit Artillerie, Raketenwerfern und Drohnen. Ziele waren Militärstützpunkte, Waffendepots und Fahrzeuge in verschiedenen Landesteilen, wie ein Armeesprecher sagte. Dutzende Kämpfer der Miliz seien getötet oder verletzt worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Von den Huthi gab es dazu zunächst keine Reaktion. Der Armeesprecher nannte die Attacken eine Antwort auf Huthi-Angriffe auf zivile Ziele im Jemen, darunter Firmen und Hafenanlagen. Julius Stockheim Papst: Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland muss aufhören Papst Leo XIV. hat ein Ende der Gewalt gegen die palästinensische Bevölkerung im Westjordanland gefordert. Nach seinem Mittagsgebet in Castel Gandolfo sagte das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken: „Ich erneuere meinen Appell, dass die wiederholten Gewalttaten gegen die palästinensische Zivilbevölkerung im Westjordanland ein Ende nehmen.“ Er forderte die internationale Gemeinschaft zudem dringend auf, die Zweistaatenlösung für einen „gerechten und dauerhaften Frieden“ voranzubringen. Julius Stockheim Iran setzt Bericht zufolge Kopfgeld auf US-Soldaten aus Die iranische Armee setzt nach einem Bericht des Nachrichtenportals Avash ein Kopfgeld von umgerechnet 25.000 Euro für jeden getöteten oder gefangen genommenen US-Soldaten aus. Demnach verdoppelt sich die Summe, wenn Frauen amerikanische Soldaten festnehmen oder töten. Das Kopfgeld sei vom Oberbefehlshaber der regulären iranischen Armee, Amir Hatami, ausgelobt worden. Julius Stockheim Iran richtet Mann wegen angeblicher Israel-Spionage hin Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für Israel und die USA hingerichtet worden. Nach Angaben der mit der Justiz verbundenen Nachrichtenagentur Misan soll Shahram Sadeghi während der landesweiten Proteste im Dezember 2025 sein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Polizeioffizieren gesteuert und sieben Beamte verletzt haben. Er soll danach sein Auto in Brand gesetzt haben und geflüchtet sein. Lukas Bay Israel meldet Tötung von Hisbollah-Kommandeur im Südlibanon Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen ranghohen Kommandeur der libanesischen Hisbollah-Miliz gezielt getötet. Der Befehlshaber sei am Samstag bei einem Angriff in Deir al-Sahrani im Südlibanon getroffen worden. Aus dem Ort waren nach offiziellen libanesischen Angaben vier Tote und 17 Verletzte gemeldet worden. Von der Hisbollah gab es zunächst keine offizielle Mitteilung zur Tötung des Kommandeurs. Nach Darstellung der israelischen Armee handelte es sich bei dem Angriff um eine „Reaktion auf Einsätze der Hisbollah gegen israelische Soldaten in der Sicherheitszone“. Bei dem Angriff einer mit Sprengstoff beladenen Drohne seien am Ali-al-Taher-Pass drei israelische Soldaten schwer verletzt worden. Der getötete Kommandeur sei in der Vergangenheit an mehreren Angriffen auf israelische Soldaten beteiligt gewesen, darunter mit Sprengstoffdrohnen, hieß es. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Miriam Braun Katar: Halten keine iranischen Piloten fest Katar weist Vorwürfe zurück, iranische Piloten festzuhalten. Diese hätten Anfang des Jahres den katarischen Luftraum verletzt und auf Kontaktversuche nicht reagiert, erklärt das katarische Außenministerium auf X. Such- und Rettungsteams hätten später die sterblichen Überreste eines der Piloten gefunden. Der Iran sei zur Koordination der Übergabe kontaktiert worden. Der Sprecher teilt mit, Teheran habe bislang noch nicht auf eine Anfrage reagiert, Einzelheiten seiner Operationen zu prüfen. Bastian Prockner Direktor: Betrieb im Hafen von Mokka eingestellt Der Handels- und Schiffsverkehr im Hafen der jemenitischen Stadt Mokka ist eingestellt worden. Die sei nötig geworden nachdem der Hafen in den vergangenen Tagen bei Angriffen der Houthis von mehr als 25 Raketen getroffen worden sei, teilt der Hafendirektor mit. Bei den Angriffen seien sieben Menschen ums Leben gekommen und Schäden in Höhe von schätzungsweise 16 Millionen US-Dollar entstanden, sagt er auf einer Pressekonferenz.

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