DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 62.988,78 USD 04:08:02 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Iran-Krieg: Washington und Teheran wollen Verhandlungen offenbar fortsetzen

Welt

»Beide Seiten werden vorerst von weiteren Maßnahmen absehen«, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen in Washington. Schiffe könnten frei verkehren, während die technischen Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens fortgesetzt werden sollen, hieß es demnach mit Blick auf die Straße von Hormus. Sie seien für die kommenden Tage geplant, sagte ein ranghoher Beamter. Zudem seien die Kanäle zur Konfliktvermeidung eingerichtet und funktionsfähig. Ähnlich zitiert die Nachrichtenagentur AFP einen US-Regierungsvertreter. »Technische Gespräche sollen in allen Bereichen des Memorandum of Understanding fortgesetzt werden«, hieß es dort. Nach Informationen des US-Portals »Axios« wollen sich beide Seiten diesen Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen, um ihren Streit über die Straße von Hormus beizulegen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. US-Außenminister Marco Rubio hatte kürzlich technische Gespräche für diesen Montag oder Dienstag in Aussicht gestellt, die erneut in der Schweiz stattfinden sollten. Erwartet wurde, dass es dabei um Irans Atomprogramm geht. Wegen der jüngsten Eskalation seien die Gespräche jedoch verlegt und der Schwerpunkt auf die Straße von Hormus gelegt worden, meldete »Axios«. Streit über Schiffsverkehr in Straße von Hormus In den vergangenen Tagen hatte das US-Militär erneut Ziele in Iran angegriffen. Diese folgten auf Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus, die Washington Teheran zugeschrieben hatte. Irans Revolutionswächter attackierten wiederum Ziele in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Auslöser waren unterschiedliche Auslegungen des vor rund zwei Wochen unterzeichneten Rahmenabkommens zur Beendigung des Krieges – insbesondere hinsichtlich der Bestimmungen für die wichtige Meerenge. Iran beansprucht die Kontrolle für sich. »Die Straße von Hormus wird innerhalb der kommenden 30 Tage wieder vollständig unter die Verwaltung Irans gestellt«, sagte Außenminister Abbas Araghchi am Sonntag in der irakischen Hauptstadt Bagdad. Die Verantwortung für die Meerenge liege allein bei Iran. Die für den Welthandel mit Öl und Dünger wichtige Meerenge hat sich für die Islamische Republik im Krieg als mächtiger Hebel entpuppt. Das Rahmenabkommen, das die Grundlage für Friedensgespräche schaffen sollte, habe »bewusst auf flexible Formulierungen gesetzt, weil dies wahrscheinlich der einzige Weg war, sie zum Abschluss zu bringen«, sagte Nicole Grajewski von der Pariser Elitehochschule Sciences Po der »New York Times«. Doch genau diese Unschärfe habe dazu geführt, dass nun beide Seiten versuchten, vor Ort Fakten zu ihren Gunsten zu schaffen, bevor die Details in einer finalen Vereinbarung festgelegt würden, sagte die Politologin.

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