DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Iran verzichtete angeblich auf Angriff gegen Trump

Welt

Startseite Politik Trump „in Reichweite“ des Iran: Teheran verzichtete angeblich auf Angriff auf US-Präsident bei NATO-Gipfel Von: Gregor-José Moser Uns auf Google folgen Israel soll Trump vor iranischen Anschlagsplänen gewarnt haben. Dahinter könnte jedoch Kalkül seitens Benjamin Netanjahus stecken. Ankara – Als „Abschaum“ und „kranke Menschen“ hatte Donald Trump die Führung im Iran zu Beginn des NATO-Gipfels in Ankara in dieser Woche (7./8. Juli) bezeichnet. Das Rahmenabkommen mit Teheran hält er für beendet, wie Trump deutlich gemacht hatte. Der Iran wiederum hält sich verbal ebenfalls nicht zurück. Ein iranischer Amtsträger hat erklärt, man wäre dazu in der Lage gewesen, den US-Präsidenten während seines Aufenthalts in der türkischen Hauptstadt anzugreifen. Trump habe sich in Reichweite des Iran befunden – als „Vergeltung“ für die Tötung von Ayatollah Ali Chamenei Ende Februar, die der US-Präsident angeordnet hatte, wie Ezzatollah Zarghami, Mitglied des iranischen Obersten Rates für den Cyberspace, auf der Plattform X behauptete. „Doch um die Freundschaft und die guten Beziehungen zu den Nachbarn zu bewahren, haben wir ihn nicht ins Visier genommen“, so Zarghami. Israel warnt vor Mordplänen gegen Trump – was dahinterstecken könnte Wie kürzlich auch bekannt wurde, hat Israel die US-Regierung vor iranischen Plänen zur Ermordung Trumps gewarnt. Das berichteten CNN sowie das Wall Street Journal. Demnach erhalte das Weiße Haus inzwischen zwar häufig Warnhinweise dieser Art, die israelische Information sei jedoch neu und habe sich auch auf einen konkreten Anschlagsplan bezogen, heißt es. Ob die Warnung Israels tatsächlich auf Fakten basiert, ist jedoch unklar. Diese könne auch den Versuch darstellen, Trumps Entscheidungen im Konflikt mit dem Iran zu beeinflussen, räumte ein US-Beamter CNN zufolge ein. Das Verhältnis zwischen Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gilt mittlerweile als stark belastet. Die beiden Staatsmänner waren zuletzt aneinandergeraten, weil Netanjahu deutlich härter militärisch gegen den Iran vorgehen will. Gespräche zwischen Trump-Regierung und Iran gehen weiter Der Konflikt im Nahen Osten gestaltet sich zunehmend unübersichtlich. Am 28. Februar hatten die USA und Israel den Irankrieg gemeinsam ausgelöst. Mitte Juni war dann im Zuge eines Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran eine Feuerpause in Kraft getreten. Auf dem NATO-Gipfel in Ankara erklärte Trump dann schließlich das Rahmenabkommen für beendet. Mit dem Iran wolle er nichts mehr zu tun haben, erklärte Trump. Anlass dafür war wohl auch der Streit um die Straße von Hormus. Der Präsident ließ sich jedoch noch eine Hintertür offen: Er werde seine Unterhändler weiter mit dem Iran reden lassen, wenn diese es wünschten. Längst gibt es wieder gegenseitige Angriffe zwischen den Konfliktparteien. Gleichzeitig gehen die Bemühungen um eine Beilegung der Feindseligkeiten weiter. „Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter“, sagte ein US-Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. (Quellen: dpa, AFP, CNN, Wall Street Journal) (grmo)

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