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Iranische Hacker: Britische Energieanlage offenbar vier Tage außer Betrieb

Technologie

Dieser Ausdruck wurde am 23.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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Ziel in Europa Iranische Hacker haben britische Energieanlage für vier Tage lahmgelegt

Das britische Nationale Zentrum für Cybersicherheit hatte Organisationen gewarnt, sich »auf die Gefahr von Kollateralschäden« vorzubereiten, im Zusammenhang mit dem Krieg der USA gegen Iran. Tatsächlich haben Hacker eine kleinere Energieanlage angegriffen.

23.08.2026, 10.41 Uhr

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Es ist der erste Angriff dieser Art: Iranische Hacker haben im vergangenen Monat eine britische Energieanlage über vier Tage lahmgelegt . Das berichtete der britische »Telegraph«. Der Angriff erfolgte zur selben Zeit wie die mutmaßlichen Angriffe iranischer Hacker auf Wasserversorgungssysteme in den Vereinigten Staaten.

Die britischen Behörden haben bisher nicht bestätigt, um welche Anlage es sich gehandelt haben soll. Allerdings soll die Anlage ganze vier Tage lang außer Betrieb gewesen sein. Ein Regierungssprecher bezeichnete sie allerdings als »kleine Energieerzeugungsanlage«, die nicht als kritische Infrastruktur eingestuft wird. Der Ausfall soll keine Auswirkungen auf die allgemeine Stromversorgung oder Energieerzeugung in Großbritannien gehabt haben, fügte der Sprecher hinzu. Trotzdem hat die Regierung die Geschäftsführer großer Energierunternehmen unterrichtet.

Bereits im März hatte das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) britische Organisationen gewarnt, sich »auf die Gefahr von Kollateralschäden durch mit Iran verbundene Hacktivisten« vorzubereiten, nachdem die USA den Krieg gegen Iran begonnen hatten. Im Juni erklärte Richard Horne, der Leiter der Behörde, dass diese im Zeitraum bis Mai mehr als 200 Cyberangriffe auf kritische nationale Infrastrukturen abgewehrt habe.

Es ist nicht der erste Hackerangriff auf britische Infrastruktur, und Iran ist auch nicht der einzige Verursacher. In der Vergangenheit haben schwerwiegende Vorfälle bereits zu Ausfällen von Systemen des staatlichen Gesundheitsversorgers NHS, Schulen und industriellen Produktionsstätten geführt. Im wohl verhängnisvollsten Cyberangriff der britischen Geschichte griffen russische Hacker im vergangenen Jahr Produktionslinien bei Jaguar Land Rover an. Der Angriff verursachte Schäden in Höhe von 2,2 Milliarden Euro.

mbo

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