Irankrieg: Abgeschossener Soldat spricht über "das Schrecklichste, was ich je gesehen habe"
Dieser Ausdruck wurde am 14.09.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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Krieg im Nahen Osten Über Iran abgeschossener US-Soldat spricht über »das Schrecklichste, was ich je gesehen habe«
Im April wurde sein Kampfjet abgeschossen, Suchtrupps der US-Armee retteten das verletzte Besatzungsmitglied erst nach zwei Tagen. Nun hat der Waffensystemoffizier »Bravo« detailliert über die Rettungsaktion gesprochen.
14.09.2026, 12.46 Uhr
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Das in Iran im Frühjahr von US-Suchtrupps gerettete Besatzungsmitglied eines Kampfjets hat nun erstmals ausführlich und öffentlich über den Vorfall und die riskante Rettungsaktion gesprochen. Im Interview mit dem Format »60 Minutes« des Senders CBS sprach der Waffensystemoffizier mit dem Codenamen »Bravo« über seinen freien Fall nach dem Abschuss: »Als ich nach oben schaute und keinen Fallschirm sah, war das das Schrecklichste, was ich je gesehen habe.«
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»Bravo« – dessen richtiger Name aus Sicherheitsgründen demnach nicht genannt wird – brach sich bei dem heftigen Aufprall das Rückgrat, einen Arm und eine Schulter. Danach versteckte er sich, kletterte auf einen Berg, wartete etwa in einer Felsspalte. Dabei habe er lediglich eine Pistole, ein Kommunikationsgerät und einen Ortungssender gehabt, wie CNN berichtet . Der Soldat habe zudem fast kein Essen und Wasser gehabt, wie es bei CBS heißt. Hilfe traf erst nach zwei Tagen ein. An der Rettungsaktion seien Hunderte von US-Militär- und Geheimdienstmitarbeitern beteiligt gewesen. Als »Bravo« seine Retter auf dem Bergrücken sah, sei das »einer der großartigsten Momente« seines Lebens gewesen.
»Dieser Tag war für uns einfach ein weiterer Tag im Krieg – bis zu dem Moment, als wir von einer iranischen Waffe getroffen wurden«, sagte »Bravo« weiter. Die Mission der beiden bestand laut dem Kommandeur des US-Zentralkommandos in der Region an dem Tag darin, einen Angriff auf iranische Industrieanlagen, die mit dem iranischen Drohnen- und Raketenprogramm in Verbindung stünden, zu fliegen. Die Rettung sei »ein Wettlauf gegen die Zeit gewesen«, auch weil die Soldaten im Fokus von iranischen Truppen gewesen seien.
Der Pilot der abgeschossenen F-15E konnte bereits kurz nach dem Absturz gerettet werden. Er soll danach mit Geheimdienstmitarbeitern gesprochen haben, berichtete CNN zuvor: »Mehrere Drohnen, die miteinander verbunden waren und sich wie eine Einheit bewegten, wobei kleinere Drohnen unter den größeren Drohnen hingen«, zitierte eine der Quellen den Piloten, »echtes Alien-Zeug.« Ein anderer Informant berichtete CNN , der Pilot habe beschrieben, er habe ein »Minenfeld aus Drohnen« in der Luft beobachtet.
Laut Recherchen von CNN drängten US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und weitere Ministeriumsvertreter darauf, dass die beiden geretteten Crewmitglieder an dem Interviewformat teilnehmen. Beide Soldaten und auch Militärs hätten allerdings mit Blick auf geheime Details Bedenken geäußert, der Pilot lehnte die Teilnahme ab. Gegenüber CNN widersprach ein Pentagonsprecher dieser Darstellung.
Es war eine dramatische Zuspitzung des Irankriegs: Die USA und Iran suchten nach dem zweiten Besatzungsmitglied des abgeschossenen Jets. Donald Trump und das Pentagon hüllten sich zunächst in Schweigen. Lesen Sie hier mehr über den Fall.
aeh