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Irankrieg: USA wollen Iran mit neuen Sanktionen von allen Einnahmen abschneiden

Allgemein

Die USA haben eine Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran und seine Handelspartner angekündigt. Die US-Regierung werde neue Strafmaßnahmen gegen alle Länder verhängen, die weiterhin mit dem Iran Geschäfte machten, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. Zu den größten Handelspartnern des Iran gehören China, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei. Namentlich nannte Bessent diese Länder jedoch nicht.

Die neuen Sanktionen zielen laut Bessent darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarde zu unterbinden. Der Fokus liege auf digitalen Vermögenswerten, Technologie, Gold, der Luftfahrt und der Schifffahrt. Im Kontext der Sekundärsanktionen sprach Bessent von einem »wirtschaftlichen D-Day« und einer letzten Warnung an andere Staaten, die Verbindungen mit dem Iran zu kappen. Wann genau die angedrohten Sanktionen umgesetzt werden, ist aktuell noch unklar.

Sanktionen gegen 60 Institutionen und Personen

Das US-Finanzministerium belegte außerdem fast 60 Unternehmen, Einzelpersonen und Schiffe mit Strafmaßnahmen. Für Ende der Woche kündigte Bessent zudem die Sanktionierung eines Finanzinstituts an. Jede Institution, die im Auftrag des Irans Geldwäsche ermögliche, werde aus dem US-Dollar-System ausgeschlossen, sagte Bessent.

Die Sanktionsankündigung erfolgt fast sechs Monate nach dem Beginn des Krieges der USA gegen den Iran, in dem es seit Wochen keine sichtbaren diplomatischen Ergebnisse zwischen den beiden Ländern gibt. Auch das Kalkül von US-Präsident Donald Trump, den Iran militärisch zu bezwingen, scheint nicht aufzugehen. Bedeutend für die Weltwirtschaft ist die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, die weiterhin auf der ganzen Welt für hohe Energiepreise sorgt.

Iran will Sanktionen mit »Zweijahresplan« begegnen

Das iranische Wirtschaftsministerium prophezeite der Regierung in Washington nach der Ankündigung eine »neue Niederlage«. Die Regierung in Teheran sei überdies auf das Szenario vorbereitet gewesen und verfüge »über einen Zweijahresplan, um diese Ereignisse zu bewältigen«, sagte Wirtschaftsminister Ali Madanisadeh im iranischen Staatsfernsehen.

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